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Montag, 11. Mai 2026

50 Kilometer mal anders

Über 50 km in einer knappen Woche, kann man laufen, oder zur Abwechslung wandern.

Letzteres reizte mich sehr, zumal in Cornwall, auf dem Küstenpfad und garniert mit Besuchen kornischer Gärten. Erstmals nahm ich an einer geführten Gruppenreise teil. Etwas, was ich mir früher nie vorstellen konnte, was mich aber im Nachhinein begeisterte. Perfekt organisiert und durchgeführt, kein Zeitdruck und auch eigene Freiräume, nette Gruppe, besser geht es kaum.

Im Folgenden also kein laufen, dafür wandern und viele schöne Bilder. ..


Unsere Unterkunft, von der wir unsere Aktivitäten jeweils starteten. Ein Herrenhaus, mit einladendem Garten und Aussicht auf die Küste. Erste Überraschung: Sie können richtig gut kochen hier!





Kleine Skurilität: Im Flur hängt der Stammbaum von Lady Coco of Penmorvah. Oha, die Hausherrin etwa? Bei genauerem Hinsehen, irgendwie komisch, diese Ahnen... Es ist der Stammbaum des Haushundes! 

Gleich am nächsten Tag geht es auf die erste Tour. Zunächst entlang des Küstenpfads. Alle sind schon jetzt hin und weg. Wie soll das noch weitergehen...?





Die Frage beantwortet unser erster "Garten", Trebah Garden. Es geht traumhaft weiter! Ich würde das schon nicht mehr Garten nennen, mehrere Hektar eines ehemals privaten Geländes kann man getrost als "Park" ansprechen. Einiges zum Garten und seiner Geschichte hier: Link.






Am nächsten Morgen wandern wir zwischen Dörflein, Weiden und Wald zum Tagesziel, The lost Gardens of Heligan. Wieder "Garten", er hat 80 Hektar! Früher ebenfalls klassischer Landsitzgarten, mit Küchenbeeten, Tierhaltung und ganz viel fürs Auge. Bis zu 22 Gärtner pflegten zu besten Zeiten die Anlage. Doch nach dem 1. Weltkrieg fehlten Geld und Gärtner und alles blieb sich selbst überlassen. Bis irgendwann ein Erbe aus den USA nachschauen wollte, was er denn geerbt habe. Mit einer Machete musste er sich 1990 der Erzählung nach einen Weg bahnen. Seither wird der Garten wiederbelebt. Man versucht, die alten Küchengärten mit zeitgenössischen Pflanzen zu bestücken und die alte Pracht wurde bereits in großen Teilen wieder hergestellt. Auch alte Tierrassen werden gehalten. Mehr gib es hier zu lesen: Link.





Kunst im Garten, ein 6 m hoher Fuchs



Auf dem Rückweg noch ein kleiner Abstecher nach Mevagissey, ein Fischerdorf mit aufstrebenden touristischen Ambitionen. Im Hafen und in den Gässlein Imbissbuden, Eiswagen, Cafés. Ich hatte mir einen Apfel mitgebracht, den ich nun verspeise, bis auf das Kerngehäuse. Und deswegen bleibt mir der Ort in Erinnerung. Keine Abfalleimer! Auch nicht an den Buden. Statt dessen rote Schilder überall, man möge seine Abfälle dorthin zurückbringen, woher man sie mitgebracht hat. Im Prinzip ja eine gute Grundhaltung. Und ich möchte ja auch nicht den sehr sauberen Ort verschmutzen. Also zurück Richtung Busparkplatz mit dem Apfelrest in der Hand. Dort finden sich schlussendlich dann auch große Abfallcontainer und erneute Schilder "Bitte vermüllt unseren Ort nicht".


Der 3. Tag ist reiner Wandertag, an der Nordküste in den Dünen von Gwithian bis zum Hell's Mouth. Wir sehen sogar Robben unter uns am Fuß der Steilküste ruhen.
Zwischen unsre "Ahs" und "Ohs" mischt sich immer öfter der Name Pilcher...

























Für den 4. Tag warnt uns die Wanderführerin vor Windstärke 9 und wir werden dies am Küstenpfad erleben dürfen...
Zunächst bewegen wir uns noch in der Bucht von St Mawes, windgeschützt und malerisch.



Aber dann treffen wir auf das offene Meer. Schnell wirft sich jeder in seine wärmsten Schutzschichten. Das Schauspiel ist der Wahnsinn, Sturmgetöse, salzige Luft, Duft nach Tang und Meer, unter uns die Brandung. Ich könnte endlos hier weiterziehen. Wir enden an einem wunderschönen Strand.


Kuhweide mit allerbester Aussicht



Der Bus holt uns ab und fährt uns zu Lamorran Gardens. Er hat "nur" knapp 2 Hektar. Ein junger Privatgarten, an 3 Tagen pro Woche geöffnet. Die Besitzer haben das Kunststück geschafft, aus einem teils steilen Hang eine mediterrane Zauberwelt zu gestalten, mit Wegen, Brunnen, Bächlein, Ruheoasen und sogar künstlichen kleinen Ruinen. Man wird nicht müde, kreuz und quer zu wandeln und entdeckt immer wieder neue Perspektiven. Der Hausherr kann sich leider derzeit gar nicht daran erfreuen, er hatte gerade eine Knie-Operation.








Der leider schon letzte Programmtag startet mit dem anstrengendsten Wanderstück, erneut ein Stück des Küstenpfads. Diesmal mit 350 Höhenmetern auf 9 km, dazu weiterhin Sturm und zwischendurch ein kleiner Schauer. Ich packe die Wanderstöcke aus, die sind nun wirklich nötig.




Kirchenbänke, netter Ersatz für Handtücher ....

Einkehr unterwegs, Kiosk mit Café und kleinen DIY-Kunstwerken


Am Ende wartet Caerhays Castle and Gardens auf uns. Link. Diesmal 120 Hektar Gelände, von denen 50 als Garten angelegt sind. Wir starten mit einer Führung im bewohnten Schloss (leider Fotografierverbot) und gewinnen einen Eindruck wie Lords und Ladys so wohnen.  Nun ja, sie kochen auch nur mit Wasser, das aber dann aus wertvollerer Quelle kommt... 😉






Am letzten Tag ist frei, in kleiner Gruppe fahren wir nach St Ives, in dessen Nachbarort Rosamunde Pilcher geboren wurde. Ehemals ein Künstlerdorf, heute touristisch voll erschlossen.




Am allerletzten Tag ist noch Zeit bis zum Mittag. Gegenüber unserer Unterkunft befindet sich ein weiterer Garten, Penjerrick. Ein spezielles Erlebnis, denn es gilt "Betreten verboten". Der Garten, einst sehr bekannt und renommiert, verwildert seit Jahren vor sich hin.  
Na das lässt man doch nichts links liegen...
Am früheren Eingang warnt ein Schild vor Gefahren. Zugleich liegen laminierte Infoblätter aus und das Tor ist unverschlossen. Später steht sogar ein Sammelkasten für Spenden der Besucher am Wegesrand...
Der Garten ist für Kinder mit Entdeckungsgeist ein Traum, für ebensolche Erwachsene auch. Man erahnt, wie es früher hier ausgesehen haben mag. Wunderschöne alte Bäume, halb zugewachsene Wege, man arbeitet sich schrittweise voran. Leider sind die Entdeckerpfade begrenzt, je tiefer man kommt, umso matschiger und verwilderter wird es. Da ich gerade keine Machete dabei habe und ein schweizer Taschenmesser doch überfordert ist, endet die Safari leider viel zu früh.




Ja da wohnt noch wer, soll eine WG sein.




Tja, und zack, schon ist eine tolle Woche vorbei. Es ist unglaublich, was in diesen Parks und Gärten gedeiht. Pflanzen, die man daheim nur als Topfblumen kennt, wachsen dank des milden Klimas in Cornwall teils zu beeindruckenden Bäumen heran. Palmen, subtropische Gewächse, Ananas, Bananen, und dazu glitzert das Meer in azur bis türkis. Man kann nicht genug bekommen.
Läufer habe ich übrigens selten gesehen. Entweder die kennen Nebenwege und -pfade oder sie spielen mit dem Leben. Geh- und Radwege gib es nicht. Die meisten Nebenstraßen sind schmal und beidseitig mit grünbewachsenen massiven Mauern eingefasst. Flucht für Fußgänger vor heranbrausenden Fahrzeugen fast unmöglich.

Hatten wir bis auf einen kurzen Schauer am vorletzten Tag bestes Wetter, pladdert zur Abreise am Mittag ordentlicher Regen los. Wie bestellt und wie es sich für UK gehört!
Am Vortag gab es noch Tea & Scones auf der sonnigen Terrasse der Unterkunft. Und wer bisher Rosamunde Pilcher gemieden hat, wurde spätestens dann doch ein wenig sentimental und fühlte "british" bzw. "cornish". 
Es fiel öfter der Satz "... muss ich doch mal reinschauen". Man kann ja den Ton wegdrehen...
Übrigens kennt man die Autorin in ihrer Heimat nicht. 
"Rosmanunde who?!"


13 Kommentare:

  1. Liebe Elke,
    ohhhhhh, ich bin so verliebt in diese Landschaft! Es ist zwar schon ewig her, dass ich dort war, aber ich kann mich trotzdem noch mit Begeisterung an die Lost Gardens und Abschnitte des Küstenwanderweges erinnern. Und heute Nachmittag war ich mit einer Freundin unterwegs, die heuer im Juli nach Cornwall fährt! Ich habe ihr zur Einstimmung den Link deines Posts weitergeleitet!
    Wobei mir persönlich auch der verwilderte Garten sehr zusagt ... und der Stammbaum der Lady C.! Herrlich!! :D

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    1. Liebe Doris,
      wenn du schonmal dort warst, kannst du sicher die Faszination nachvollziehen. Ich hätte mir das auch nicht soooo toll vorgestellt, die Landschaft, die Wanderungen, aber auch der Aufenthalt mit einer Gruppe. Unsere Wanderführerin, eine dort lebende Deutsche, empfahl übrigens April als beste Reisezeit für Gartenfans, denn dann blüht das meiste. Osterglocken kämen teils schon um Weihnachten herum! Aber im Sommer sind natürlich Palmen und Farne auch prächtig. Übrigens stöhnen die Einheimischen schon bei 20° über Hitze! *lol*
      Der verwilderte Garten war wirklich faszinierend. Hätte ich doch eine Machete dabei gehabt...
      Ha, ja, Lady's Stammbaum, britisch witzig!
      Liebe Grüße, Elke

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  2. Liebe Elke,

    unfassbar phänomenale Bilder! Wie muss sich da erst die Realität anfühlen! Dass es sowas in Europa gibt, ist für mich nahezu ein Wunder und obwohl ich natürlich von der Küste Cornwalls schon gehört hatte, war mir das bis zu deinem Bericht in dieser Pracht und Exotik absolut nicht bewusst. Danke dafür!

    Hier muss! mensch doch wandern statt zu laufen. Eigentlich eher gehen, meditieren … und bei jedem Minischritt dreimal den Genuss walten lassen.
    Verrätst du den Reiseveranstalter? (Oder hab‘ ich einen Link dahin überlesen?) Bei Gruppenreisen gibt es in der Tat große Qualitätsunterschiede und du hast offensichtlich einen guten erwischt.

    Als du „Urlaub“ erwähnt hast, bin ich natürlich gleich gucken gegangen, ob es hier einen Bericht dazu gibt weil ja die Blogroll-Aktualisierung bei Blogspot im Moment nicht funktioniert, wie sie sollte … Es hat sich gelohnt!

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    1. Liebe Lizzy,
      nun hat doch Blogspot meine eigene Antwort ins Nirwana geschickt, wohl weil ich schrieb, dass es mich derzeit auch nervt. Also nochmals...
      Ja, sie haben in Cornwall für diese umwerfende Pracht gute Böden und Klima, wie auch entsprechende Leidenschaft (und Gärtner). Du sagst es, Genuss ist eine gute Umschreibung. Wobei auch das Wetter in der Woche perfekt war.
      Ich bin mit Wikinger gereist und kann die uneingeschränkt empfehlen. Nicht ganz billig, dafür aber wirklich 5 Sterne. Das war auch die Meinung der Mitreisenden, die vielfach Stammkunden sind. Unsere Wanderführerin war zudem Deutsche, die seit Jahren dort lebt, sich sehr gut auskannte und auch flexibel möglichst jedem seine Wünsche erfüllte. (Das ist keine bezahlte Werbung, sondern erlebte Erfahrung).
      Ich dachte unterwegs an dich, weil es doch ein gutes WoMo-Ziel wäre. Nach Corona und Brexit sind die Unterkünfte weniger geworden, auch B&B. Aber Campingplätze gibt es. Nur für das Fahren auf Nebensträßlein braucht es ein wenig Nerven und gut einklappbare Außenspiegel. ;-) Dafür aber viel schöne Landschaft und Wandermöglichkeiten.
      Danke und liebe Grüße, Elke

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    2. Ah - Danke dir! Winkinger liest man ja oft, ist einer der großen. Meine Andalusien-Reise vor .. drei? Jahren war von einem sehr kleinen regionalen und absolut perfekt aufgestellten hier in München organisiert. Wie man sich denken kann: ebenfalls nicht billig … aber Qualität hat ihren Preis, das ist bekannt. Organisierte Reisen haben ihre Vorteile und auch manchmal ihre Tücken. Jedes Ding so nutzen zu können, wie für einen selber möglichst optimal - ist doch ein echtes Talent!
      Was die Wohnmobilerei angeht … sähe ich das für mich eher kritisch. Gehöre leider zu den Menschen mit räumlichen Denkproblemen und wer rechts und links auch so schon kaum auseinanderhalten kann, sollte nicht unbedingt mit einer großen Karre „falschrum“ fahren 😵‍💫
      Bei dieser Gegend würde ich auch eher an eine Weitwanderung denken … ich speichere das mal im Hinterköpfchen ab ..

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  3. Jetzt verstehe ich auch, warum du von "200 Fötelis" gesprochen hast -ich glaube, ich hätte mindestens doppelt so viele gemacht 😄 Wunderschön, liebe Elke! Und ja, es scheint wirklich ein Naturgesetz zu sein, dass man in England ständig Scones essen muss. Widerstand offenbar zwecklos! 😅

    Die gepflegten Gärten sind traumhaft, aber dieser "Jungle Garden" in Penjerrick fasziniert mich fast noch mehr. Einfach mal loslassen und schauen, was die Natur selber daraus macht - das hat irgendwie etwas sehr Sympathisches.

    Ich denke bei Gruppenreisen auch immer sofort an ü80 und Fähnchen hinterherlaufen 😄 Aber bei so einer Reise sehe ich den Vorteil total. Diese ganzen Zutritte, Organisation, Hintergründe - das wäre allein unglaublich aufwendig, manches vermutlich gar nicht machbar. Da habt ihr wirklich das Beste rausgeholt!

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    1. Liebe Catrina,
      ja, man legt fast das Handy nicht mehr aus der Hand, weil um jede Ecke ein Motiv lauert, und dazu die Meeresstimmungen, Wolken und Wellen, es war klasse, für Augen und Seele ein Fest.
      Natürlich, Scones! Frisch gebacken waren unsere, da vorbestellt. Und natürlich in Cornwall mit Clotted Cream AUF der Marmelade, die in Devon setzen ja die Marmelade auf die Cream...
      Jeder Garten war auf seine Weise faszinierend, eine gute Auswahl. Natürlich auch, dass uns unsere Führerin auf das wachsweiche Verbot hinwies und auch ein wenig Hintergründe zum Garten erzählte. Dessen Zustand beruht wohl auf seiner derzeitigen unterhaltungsunwilligen Besitzerin.
      Ich hatte ganz deine Meinung zu Gruppenreisen. Aber die Klientel dieses Veranstalters ist da anders. Es war ein über 70-jähriges Ehepaar dabei, die schon Trecking am Amazonas und anderen Gegenden rund um den Globus gemacht haben. Und bei Problemen wusste die Führerin immer Hilfe. So bei der letzten Wanderung, die ein Zeitlimit hatte (wegen der Schlossführung). Da konnte, wer sich das nicht wagte, per Bus zum Schloss vorfahren. Aber ansonsten war da nichts mit Fähnchen ;-)
      Liebe Grüße
      Elke

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  4. Meine Güte! Ihr wart offenbar in einem Paralleluniversum unterwegs?! Das ist ja absolut traumhaft dort, wunderbare Fotos. Ich war auch mal (kurz) vor Jahrzehnten dort, mit der Band auf Tour, Musik machen. Aber hab leider nur Tourbus und Nächte mitbekommen und offenbar richtig was verpasst. Und ja, laufen wäre bestimmt toll, aber das muss erwandert werden. Gut dass du das Gruppenreisending noch erklärt hast, mir gings da zuerst wie Catrina (Butterfahrt Feeling) ;-)
    Dazu noch Wetterglück, Regen erst am letzten Tag, klingt alles richtig gut.

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    1. Lieber Oliver,
      haha, "Paralleluniversum"? Nun ja, zu deinem vor längerer Zeit dorthin waren wir dann schon arg entfernt. Aber auch vom normalen Alltag war man da ganz weit weg, immer so viel tolles zu sehen!
      Ein wenig mit Vorbehalt habe ich mich auch auf diese Gruppenreise eingelassen, mit einer Freundin, deren Mann auch nicht so der Gartenfreak ist. Das Konzept sagte uns zu und im Nachhinein war das das Beste, was ich machen konnte.
      Cornwall ist übrigens extrem hundefreundlich! Überall stehen Trinknäpfe herum. Unsere Führerin meinte, der Trend geht zum Dritthund... :-)
      Liebe Grüße, Elke

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  5. Dein unterhaltsamer Reisebericht zeigt - auch anhand der Fotos - dein Auge für Besonderes, liebe Elke! Bei Cornwall muss es nicht Rosamunde sein. Ich empfehle John Ironmonger: Der Wal und das Ende der Welt. Nach der Corona-Erfahrung besonders lesenswert.
    Was hast du denn nun mit deinem Apfelrest gemacht? Ich esse alles restlos auf, bis auf den Stiel. Den erlaube ich mir wegzuwerfen. Ansonsten bin ich mit den Aufstellern der Schilder und habe inzwischen eine lokale Müllsammelinitiative ins Leben gerufen (https://www.laufeninradebeul.de/l-aufheber).
    Viele Grüße!

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    1. Danke, auch für den mir bislang unbekannten Literaturtipp!
      Ha, der Apfelrest. Ich mag das Kerngehäuse nicht so. Da der Ort wirklich sehr sauber war, fühlte ich mich an meiner Ehre gepackt und trug den Rest, bis ich eine zugängliche private Mülltonne in einem Hinterhof sah. Ansonsten wäre ich damit die paar Minuten bis zum Busparkplatz weiter gegangen. Nach dieser Erfahrung hatte ich dann immer ein kleines, aber nicht mehr benötigtes Plastiktütchen dabei.
      Das Radebeuler Projekt finde ich großartig! Das spricht mir aus der Seele. Beim Laufen kommt man ja gar nicht mehr ohne Müll am Wegesrand aus. Oft passiere ich eine Stelle, wo in großen Mengen Müll wild abgekippt wird. Die Krönung war ein komplett bis oben gefüllter Container.
      Hier tut sich in dieser Hinsicht außer einem Müllsammeltag im Mai leider nichts.
      Weiter dir erfolgreiche Müllsammelläufe
      Liebe Grüße, Elke

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  6. Liebe Elke,

    was ein schöner Bericht, mit schönen Bildern von schönen Gärten, noch schöneren Parks mit den schönsten Erlebnissen! 😉

    Danke fürs Teilen der wunderschönen Bilder, die fast alle zum Hinausträumen einladen. Da hat sich 'sogar' ne geführte Gruppenreise mehr als gelohnt. Ich wäre auch sehr skeptisch, eher abgeneigt gewesen aber in deinem Fall ... 👍

    Viel Spaß beim Nachbearbeiten der Bilder und Eindrücke. Bewahre dir möglichst lange die schönsten Erinnerungen!

    ... verarbeitet hast du ja ein Teil schon wieder mit einem eigenen Bild, dass auch wieder toll aussieht!

    Liebe Grüße Manfred

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    1. Lieber Manfred,
      schönen Dank Dir! Ja das war alles so perfekt, dass es fast schon unglaubwürdig ist.
      Ich teile deine Skepsis zu Gruppenreisen, jedenfalls die Sorte, wie ich sie durch die Kölner Altstadt eilen sehe. Aber diese Form, wie in Cornwall erlebt, passt zu mir perfekt. Das Drumherum bestens organisiert, nette Gruppe, aber viele Freiräume und keine "Herdengefühl".
      Ja, die Eindrücke schwirren noch lange im Kopf herum. Man müsste die Fotos noch mit Gerüchen des Meeres anreichern können...
      Danke auch für das Lob zum Eingangsbild. Dies ist allerdings vorher zur Steigerung der Vorfreude entstanden ;-)
      Liebe Grüße
      Elke

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