Laufend lesen

Sonntag, 31. Mai 2026

Burgundisches Programm

Ja das Bild deutet es schon an, mal wieder (Kurz-)Reise und Geschichte. Es sollte auch laufen geben, ehrlich.
Ich hatte die Sportsachen dabei. Und auch schon geschaut, wo man laufen könnte, an der Loire, wäre ja reizvoll. Aber dann war es dermaßen heiß, über 30°, da schrumpfte die Lauflust doch deutlichst. Immerhin gab es Hitzetraining der anderen Art, Besichtigungen historischer Stätten zu Fuß. Danach war ich abends jeweils völlig kaputt.

Also gibt es hier wieder mehr Historisches zu lesen, immerhin mit zwei kleinen sportbezogenen Akzenten.

Unsere Kurzreise ging nach Burgund. Anlass war der dringende Wunsch meines Mannes, einmal mehr einen Motor heulen zu lassen, aber so richtig. Zielort dazu war Magny Cours. Ich regte an, die Reise doch ein wenig historisch anzureichern. Also ein kurzer Bericht, der Einfachheit halber nicht nach Reiseverlauf, sondern im historischen Kontext.

Da ist zunächst Bibracte zu nennen. Die Hauptstadt des gallischen Stamms der Haeduer, etwa von 100 v. Chr. bis unmittelbar v. Chr. Diese Stadt lag auf einem Hügel mit bester Aussicht. Im Jahr 58 v. Chr. wurde es hier geschichtsträchtig. Die Helvetier (ja genau, die heute eidgenössisch Neutralen) wollten neue Gebiete im Westen erobern und trachteten nach dem Gebiet der Haeduer. Die wiederum waren mit Cäsar befreundet, der schon halb Gallien unter sich hatte und baten ihn um Hilfe. Cäsar ließ sich nicht zweimal bitten und vereint verjagte man die Helvetier.

Heute sind einige Teile ausgegraben, aber bei Weitem noch nicht alles. Wir kämpfen uns auf einem Waldwanderweg 1,5 km den Hügel hinauf. Normalerweise kein Akt, aber die Hitze... Oben auf dem Plateau ist der Schatten spärlicher. Dafür erkennen wir, dass man auch mit dem Auto hätte hinauffahren dürfen, 😟. Nun ja, der sportliche Stolz der Hügelbesteigung ist auf unserer Seite. Dennoch verzichten wir auf vollumfängliche Erkundung und beschränken uns auf einige Ausgrabungsstellen.















Doch trotz Cäsars Hilfe zeigten sich die Haeduer undankbar. Nur 4 Jahre später, 52 v. Chr. erlagen sie wie auch andere gallische Stämme dem Charme eines gewissen Vercingetorix, entsagten den Römern und schlossen sich dem gemeinsamen Großprojekt an, der Vertreibung der Römer aus Gallien.
So kam es in Alesia, der auch auf einem Hügel gelegenen Hauptstadt der Mandubier zur Entscheidungsschlacht. Die leider zum Nachteil der Gallier ausging und ihre endgültige Niederlage darstellte.

In Alesia konnte ich mich schon vor 2 Jahren kurz umsehen, als Chris ebenfalls aus Gründen des Automobilsports in Dijon weilte, nicht weit entfernt. Doch seinerzeit war die Zeit knapp und so sollte diesmal noch das dortige Museum besichtigt werden. Größter Reiz des Museums war ... die Klimaanlage! Aber auch sonst war es durchaus interessant und sehr modern. Sogar mit Bäumen auf dem Dach und draußen einem nachgebauten römischen Wall, wie er zur Belagerung von Alesia wohl angelegt worden war.


Und wenn man schonmal da ist und das Ticket ebenfalls das Ausgrabungsgelände umfasst, lassen wir es nicht aus, denn Chris kennt es ja noch nicht. Ein wenig Wind mag die sengende Sonne nur geringstfügig zu mildern.




Zurück zur Geschichte. Nach seinem Sieg zieht Cäsar wieder nach Bibracte, zu seinen früheren Freunden. Die aber irgendwie etwas einfädeln, was man heute "Deal" nennen würde. Ihr Ort wird nicht vernichtet, im Gegenteil, Cäsar quartiert sich ein, um in Ruhe seine Kriegserinnerungen zu dokumentieren, bevor er weiterzieht, Vercingetorix für 6 Jahre als Geisel im Schlepptau.
Um das Jahr 15 v. Chr. tat sich wieder etwas bei den Haeduern. Inzwischen war Augustus an der Macht und ihm lag Bibracte wohl zu abgelegen. Er gründete 20 km entfernt Augustodunum, an einem Fluss und an wichtigen Handelsstraßen gelegen. Modern römisch gebaut mit allem Pi-Pa-Po. Das fanden die Haeduer doch auch spannend, verließen nach und nach ihr Bibracte, um Augustodunum ein gallo-römisches Gepräge zu geben. 
Die Stadt heißt heute Autun und es gibt noch einige Hinterlassenschaften zu besichtigen. (Ich schreibe jetzt mal nichts zur Hitze, die war eh' da).

Ein beeindruckendes Amphitheater ist teils erhalten. Es fasste 20.000 Zuschauer, zu den heute noch sichtbaren Rängen muss man sich noch deutlich höhere Aufbauten vorstellen.



Zwei Stadttore sind erhalten. Durch die Porte d'Arroux kann man sogar hindurchfahren.


Die Porte Saint-André ist dafür ein wenig besser erhalten, eine Porta Nigra im Miniformat.




Ein wenig außerhalb der Janustempel, bzw. seine Reste. Es ist nur der Kernbau erhalten, die ganze Anlage muss recht imposant gewesen sein.

Größenvergleich mit Autos links


Autun selber ist ein hübsches Städtchen mit viel französischem Charme und wenig Touristen.






Soweit der gallisch-römische Aspekt meines Posts.
Das eigentliche Ziel war Nevers, einer der üblichen Übernachtungsort für Magny Cours, ein Städtchen mit viel mittelalterlichem Charme und auch wenig Touris. Ach naja, und auch ... heiß. Dennoch, die Gässchen müssen erkundet sein:










Herzogspalast, 15. Jh.


Während Chris dann endlich seiner Leidenschaft fröhnen kann (wenig überraschend, in brüllender Hitze) ...


... erkunde ich noch weiter die Stadt. Hier wird es im Sommer sportlich, die Tour de France macht am 15./16.Juli Station und man fiebert dem Ereignis erkennbar entgegen:






Und dann ist da noch diese blaue Linie, die sich durch manche Straßen zieht:


Haben die hier etwa einen Marathon? Aber komisch, Ideallinie auf dem Bordstein...? Eine Ideallinie ist es sogar, aber eine für Touristen, die mit ihr die Highlights der Stadt abwandern können. 

Und das wars dann auch schon, 5 Tage im Burgund. Das abendliche Quaken der Frösche zwischen Loire und Hotel wird mir fehlen. Wie auch die herrliche Abendstimmung auf der Terrasse. Und die munteren Spatzen, die sich an Krümeln von Gästetischen gütlich tun. Einmal können wir sogar den dreisten Diebstahl einer Scheibe Toast vom Teller beobachten.












Mein schlechtes Gewissen ob der läuferischen Faulheit suche ich gleich am ersten Tag nach Heimkehr zu beruhigen. 24° fühlen sich dabei, ohne Sonne dafür mit Wind, wunderbar erfrischend an! Ohne das heiße Burgund hätte ich das vielleicht gar nicht so empfunden...

10 Kommentare:

  1. "Alesia? Ich weiss nicht, wo Alesia ist. NIEMAND weiss, wo Alesia ist!"
    Das kennst du bestimmt. Daran musste ich beim Lesen sofort denken! 😂

    Uh, Elke, das schreit nach einem frühem Morgenlauf, bevor die Sonne Vollgas gibt. Danach ist alles nur noch Hitzetraining - aber ihr habt auf euren Besichtigungen tapfer durchgehalten. Wie war denn die Führung? Interessant erzählt? War es auf Französisch?
    Nevers sieht wunderschön aus!

    Immerhin hattet ihr etwas erträglicheres Wetter zuhause. Jetzt kannst du wieder mit der Lauferei anfangen ohne dafür mitten in der Nacht aufstehen zu müssen!

    Liebe Grüsse aus dem winterlichen Cape Town! 😄

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    1. Liebe Catrina,
      auch wenn ich gelegentlich mal einen Asterix gelesen habe, weiß ich erst durch deinen Hinweis vor 2 Jahren, dass Alesia dort auch thematisiert wird. Und kann es verstehen, weil es der Wendepunkt für die Gallier war.
      Ja, so einen Morgenlauf hatte ich mir auch vorgestellt, war aber dann einfach noch morgens so schlapp, dass ich mich nicht überwinden konnte ...
      Die besuchten Orte lagen zudem nicht einfach nebeneinander. Zwischen Alesia und Autun lag 1,5 Stunden Autofahrt, von Autun weiter nach Nevers nochmal gut eine Stunde. Jeweils auf Landstraßen. Unsere Geschichtstour zog sich über insgesamt 2,5 Tage.
      Eine Führung hatten wir nicht. Ich habe vorher selber recherchiert und vor Ort gab es gute Info-Unterlagen, teils auf deutsch. Das können die Franzosen gut.
      Nun soll es ja etwas erträglicher werden, Gottseidank!
      Liebe Grüße aus dem morgenfrischen Rheinland
      Elke

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  2. Liebe Elke,
    oh wie schön, ein kultureller Urlaub mit motorsportlicher Einlage! (Ich entnehme dem Post, dass Chris' Handverletzung wieder abgeklungen ist?)
    Und auch wenn es heiß war, du hast Hügel erklommen, Ausgrabungen besichtigt, die gallisch-römische Geschichte nachempfunden und wunderhübsche Eindrücke festgehalten! Der Größenvergleich des Janustempel zu den Autos ist beeindruckend! Autun scheint wirklich ein besuchenswerter Ort zu sein. :)
    Puh, dass du dir bei diesem Programm die Abendläufe geschenkt hast, kann ich gut verstehen. Danke für den tollen geschichtlichen Input! :D

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    1. Liebe Doris,
      ja, es war kurz, aber intensiv. Nur für die Rennfahrerei wäre ich nicht mitgefahren, aber die historische Anreicherung machte es doch interessant. Autun und Nevers sind zwei kleine reizvolle Städtchen, touristisch unverdorben aber mit liebenswertem Flair. Vor allem die historischen Innenstadtbereiche laden zum Bummeln ein. Selbst, wenn man das aus Gründen im Schneckentempo macht ;-)
      Ja, wie gut dass Chris' Hand soweit ok war.
      Danke und liebe Grüße, Elke

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  3. Liebe Elke,

    Ich gestehe: den Geschichtsteil habe ich überscrollt .. zu sehr erinnerte es mich an die Quälereien mit Caesars „de bello gallico“. Daher von mir ein:

    „Me dedo et arma proicio, sicut Vercingetorix apud Alesiam fecit.„
    oder um es mit Catrina und Asterix zu sagen: „Bielefeld? Gibt‘s nicht!“

    Die Fotos sehen aber schon nach einem insgesamt gelungenen, wenn auch überhitzten Urlaub im Burgund aus. Und wenn dort sogar Ideallinien für Touristen in den Städten vorhanden sind - was für eine schräge Idee! 😅 - wird sich offenbar gut um die Mitmenschen gekümmert …

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    1. Liebe Lizzy,
      ich muss gestehen, heute ärgert es mich ein wenig, dass ich in der Schule kein Latein mochte und beneide dich um deine Kenntnisse. Immerhin wählte ich stattdessen Französisch, was die Verständigung mit den lebenden Bewohnern dort erleichtert. Genau, "de bello gallico" begegnete mir des öfteren bei meinen Recherchen, gern würde ich das ja mal selber zumindest in Auszügen lesen können... aber da muss ich die Waffen strecken... ;-)
      Es war in der Tat reizvoll, den kleinen Abstecher zu machen und abseits großer Menschenmengen die Gegend zu erkunden. Was u.a. auch zu der Frage führte, ob den die WoMos, die man doch sah, über eine Klimaanlage verfügen, oder wie deren Bewohner solche Hitze überleben...?
      Die blaue Linie in Nevers ist wirklich eine prima Sache, dazu gibt es natürlich einen Stadtplan mit den entsprechenden Hinweisen. Überhaupt, was diese beiden Städtchen (Autun 13.000 Einwohner, Nevers 33.000) kulturell auf die Beine bringen, ist enorm. Da lebe ich in einer deutlich größeren Stadt echt im Niemandsland.
      Liebe Grüße
      Elke

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  4. Liebe Elke,

    darf ich schreiben, die Elke in ihrem Element? - Aber ich verstehe dich! Nur um Chris beim Motorsporteln zuzusehen, wäre ich auch nicht mitgefahren. Da finde ich die geschichtlichen Ergänzungen sehr interessant und z. T. auch spannend. An der römischen Geschichte, vor allem an den 'Begegnungen' der Römer mit den Germanen und Kelten (Galliern), bin ich irgendwie mehr interessiert, als an manch anderen Geschichtsereignissen. Zu allererst war es der Roman >Kampf um Rom<, der ein bisschen Interesse geweckt hatte. Die Asterix-Hefte haben recht wenig dazu beigetragen, vielleicht ein klein wenig?! - LOL - Den 'Gallischen Krieg' hab ich sogar in deutscher Übersetzung im Regal, habe aber, zugegebenermaßen, wenig daraus gelesen. (Bin übrigens froh kein Latein genommen zu haben und würde heute auch eher Spanisch belegen, als Französich. Vielleicht wäre da aber auch nur ähnlich wenig hängen geblieben, wie vom Französischen!)

    Du warst im Vorfeld sehr fleißig und hast dadurch vor Ort auch so viel mehr gehabt! Hat Chris bei deinen Ausführungen auch gut zugehört? ;-) - Hitze fand ich komischerweise bei Stadtrundgängen meist längst nicht so zermürbend, wie beim Laufen. Allerdings konnten wir, ob Rom, Venedig, Florenz oder Toskana etc. oft selbstgewählte Pausen einlegen! Beim Laufen versucht man es eher durchzuziehen.

    Die Tour de France hat Kultstatus! ;-)

    Liebe Grüße Manfred

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    1. Lieber Manfred,
      ah, dann hast du auch so deine geschichtlichen Prioritäten?! Ist schon lustig, mich interessieren zB Ägypter, Inkas, Mayas so gar nicht. Die Römer vielleicht, weil sie ja in unserer Gegend ansässig waren. Und du hast es mit den Galliern und den Römern! Ja, da ist dort, wo wir waren einiges.
      Chris hört sich meine Erläuterungen durchaus interessiert an. Und das Museum Alesia, ein recht neues, vermittelt auch sehr modern, interaktiv und fast dramatisch die Ereignisse. Während das in Bibracte, auch erst 30 Jahre alt, schon fast altbacken wirkt.
      Mir setzt Hitze leider immer zu. Ich "schlich" daher eher durch die reizvollen Gassen, bei kühlerem Wetter wäre ich da viel mehr herumspaziert. Und Pausen ließen sich in kleinen Bistros natürlich prima einschieben.
      In Frankreich ist "Le Tour" natürlich DAS Ereignis! Nach dem Ziel in Nevers wird das Feld übrigens am nächsten Tag zum Warmfahren eine Runde auf dem Rennasphalt in Magny Cours drehen!
      Liebe Grüße
      Elke

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  5. HAHA - Kenntnisse in Latein? Ich? Trotz großem Latinum niemals gehabt. Das da oben habe ich natürlich vom Übersetzungsprogramm erledigen lassen 🤭

    Aber die ersten Sätze von „De bello gallico“ kann ich in der Tat immer noch auswendig. Wir mussten, wenn ich mich recht erinnere, die erste Seite oder war es mehr? auswendig lernen. Einmal darfst du raten, ob ich das jemals im Leben zu irgendwas gebraucht hätte?

    Das einzig nützliche am ganzen Unterricht bzgl. Caesars Gallico war die sprachliche (nicht aus Übersetzungssicht sondern aus rhetorischen Gesichtspunkten) Analyse der Reden. Da hatte unser Direktor (bei dem ich in dieser Phase Latein hatte und der selber ein begnadeter Rhetoriker war) einen Faible für und das hat wirklich und ehrlich recht oft genutzt. Das Bewusstmachen von sprachlichen Finessen. Hätte aber von mir aus das Deutsche gereicht und Latein nicht zwingend gebraucht 😄 (ich hatte auf dem altsprachlichen Gymnasium, das ich besucht habe, keine Wahl - es war erste Fremdsprache. Meine älteste Enkelin macht das jetzt freiwillig 😳)

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    1. Liebe Lizzy,
      also KEINE Lateinkenntnisse trotz großem Latinum nehme ich dir nicht ganz ab. Wohl, dass mit den Jahren da manches verblasst... kenne ich auch.
      Das mit dem Nutzen und Gebrauch von Schulwissen ist ja generell eine Diskussion. Heute wünsche ich mir manchmal, hier und dort mal besser zugehört zu haben. Französisch und noch mehr Englisch haben sich natürlich sehr oft als nützlich erwiesen. Physik hätte ich gern besser verstanden, trotz sehr gutem Lehrer, das ist aber nicht für meine Hirnwindungen gemacht.
      Aber was du zum Thema Rhetorik anhand vom Gallico schreibst klingt interessant. Ich erinnere mich, in Geschichte habe ich immer gern zugehört, aber warum soll ich dann nachplappern, was vorher vom Lehrer erzählt wurde? Also stand ich immer notenmäßig mündlich wackelig. Wollte das dann aufbessern. Hausaufgabe war einmal, zwei vorgegebene römische (übersetzte) Texte zu einem geschichtlichen Ereignis analysieren. Habe ich gemacht mit dem Ergebnis, dass beide Autoren das Ereignis ziemlich konträr im Sinne ihrer eigenen Intentionen auslegten. Nach meinem entsprechenden Vortrag sagte die Lehrerin dann nur, mh, damit wäre jetzt schon der Lehrinhalt der ganzen Stunde erledigt.
      Aber ist doch schön, wenn deine Enkelin sich für Latein interessiert, statt KI zu nutzen...

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