Laufend lesen

Donnerstag, 5. März 2026

Und zack

... ist der Februar vorbei, ohne dass es hier Bemerkenswertes zu berichten gab. Oder anders formuliert: Ohne dass ich mich dazu aufraffen konnte. Denn natürlich gab es dies und das. Obwohl das Schietwetter die Lauflust arg dämpfte, kamen doch noch knapp über 100 Lauf-km zusammen. Wundert mich rückwirkend fast selbst. Natürlich hatte ich da mehr geplant, doch warf mich auch noch ein Infekt 10 Tage aus der Bahn. Ausgerechnet, als der Frühling das Land erfasste. Das war ärgerlich. Aber nicht zu ändern.

Ärgerlich war auch, dass für mich der Skiurlaub ausfallen musste, wegen Daumen. Natürlich mag die spontan mitdenkende Leserschaft sagen, man fährt doch nicht mit dem Daumen! Richtig. Aber selbst die Weltklasse im alpinen Skizirkus führt Stöcke mit sich. Und dieselben müssen gehalten und mit Kraft eingesetzt werden. Et voilà, da kommt der Daumen ins Spiel. Zwar ist der Knochenbruch verheilt, doch nun ist das Gelenk etwas versteift. Zudem harrt der Daumennagel in den kommenden Wochen seines natürlichen Auswachsens. Bis dahin mag er keine schroffen Kontakte. Also habe ich eine kleine Kollektion an Däumlingen gestrickt (siehe Foto), eine  Sommerkollektion wird folgen.

Der ausfallende Skiurlaub eröffnete dann die zeitlichen Möglichkeiten, sich mit einigen Handwerkerprojekten auseinander zu setzen, die teils ohnehin dringlich sind. Wenn sich ein Loch in einem Wasserrohr bildet, und es zu tropfen beginnt, wäre es ungemein beruhigend, wenn selbiges zeitnah gestopft wird. Da merkt man, dass das Nachrichtenthema der fehlenden Fachkräfte sich im eigenen Alltag manifestiert und die Dinge nicht gerade erleichtert. Gab es zu dieser Thematik nicht ein nettes Lied, gemünzt auf einen Eimer, oh Henry? 😏: Link

Unsere Katerbrüder wollten auch nicht zurückstehen und haben uns durch plötzliches und nicht restlos  erklärliches aggressives Verhalten zusätzliche Sorgen bereitet. Wenigstens das scheint inzwischen behoben.

Also auf zu einem ersten Testlauf in der schönen Frühlingsluft.



Selbst an der altbekannten Strecke findet sich doch immer mal was neues. Man kennt ja die Suchzettel zu entlaufenen Katzen. Da leide ich jedesmal mit und hoffe, dass die Fellnase wieder heil nach Hause findet. Aktuell wird jedoch anderes vermisst:


Nun hoffe ich einfach mal, dass es wieder aufwärts geht mit Lauferei und Kondition.

PS: Einen kleinen am Rande mit der Lauferei verbunden Anhang möchte ich hier noch einfügen. Der liebe Manfred verbindet seine Trainingseinheiten mit spannenden Erkenntnissen zum Leben der Bäume, beispielsweise hier. Daran fühlte ich mich erinnert, als ich dieser Tage ein paar Bilder eines letztjährigen Kulturkurzurlaubs in Berlin sichtete. Sie stammen vom jüdischen Friedhof an der Schönhauser Allee, Link
Leider sind die hier gezeigten Bäume so tot wie die Verstorbenen um sie herum. Mir gefiel allerdings, dass man sie als quasi ihr eigenes Denkmal stehen lässt. 





8 Kommentare:

  1. Liebe Elke,

    klar wird es mit der Lauferei wieder aufwärts gehen, versprochen! ;-)

    Ich hatte mal den Zehennagel einer Großzehe verloren, das dauerte Monate bis es wieder normal war. Auch wenn ein Daumennagel nicht so groß ist, bitte bewahre Geduld ... und Skifahren kannst du auch nächsten Winter wieder!

    Danke für die Erwähnung, aber dass Steine mit Bäumen kuscheln, oder umgekehrt, ist eine nette Ergänzung! Sehr schön und toll festgehalten!

    Liebe Grüße Manfred

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    1. Lieber Manfred,
      danke für deinen Zuspruch. Ja die Sache mit der Geduld... Es ist ja schon wirklich größtenteils wieder gut, nur der kleine Rest, der ist zäh.
      Diese Bäume bzw. deren Stümpfe fand ich sehr bemerkenswert. An einem nasskalten Herbsttag wirkt das doppelt.
      Liebe Grüße, Elke

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  2. Ah, liebe Elke, da bist du ja! 🤗
    Für jemanden, der "nichts zu berichten" hat, kommt hier doch eine ganze Menge zusammen: 100 Laufkilometer, ein lästiger Infekt, gestrichener Skiurlaub, fehlende Handwerker und zwei aufmüpfige Kater… volles Programm!

    Könnt ihr das Loch im Rohr vielleicht selber flicken (YouTube lässt grüssen), oder braucht es da solides Fachwissen? Nicht, dass ihr am Ende in der Henry-Eimer-Endlosschlaufe landet... 😄

    Und die Fotos vom Friedhof fand ich sehr schön. Dass man die toten Bäume stehen lässt, wirkt erstaunlich stimmig und würdevoll.

    Liebe Grüsse aus dem sonnigen Cape Town!

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    1. Liebe Catrina,
      nun ja, konkreter meinte ich eigentlich, dass nichts Nennenswertes vom Laufen zu berichten sei. Der Rest war dann schon reichlich.
      Selber flicken? Nein, da ist ordentlich Druck drauf, das braucht den Profi mit Equipment. Aber Endlosschlaufe, tja, heute blieb wieder ein zugesagter Rückruf aus, grrr.
      Auf diesem Friedhof bleibt alles sich selbst überlassen. Die Grabsteine bleiben liegen, wenn sie umstürzen. Nur die Hauptwege werden halbwegs frei gehalten und morsche Bäume gekappt. Der Ort hat was.
      Liebe Grüße aus dem sonnigen Rheinland, Elke

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  3. Na, wir hatten ja scheinbar leichte Parallelen im Februar, sogar die Kilometerzahl stimmt fast überein :-) Nur den Kater-Trouble hatte ich nicht, aber kein Kunststück ohne Kater.
    Der Daumen wird dich sicher noch eine Weile beschäftigen, aber es kann nur besser werden, nächsten Winter gehts wieder auf die Piste.
    Die Baum-Stein-"Skulpturen" haben was besonderes, zumal das alles ja weiter verwittert und immer wieder anders aussehen wird.

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    1. Lieber Oliver,
      und wie schön, dass wir es wohl beide hinter uns haben...
      Du hast auch nur knapp über 100 km, trotz deines Haan-Laufs? Ja dann kannst du aber nun drauflegen.
      Das stimmt, beim Daumen kann es nur besser werden, auch wenn es etwas dauert. Am dicken Zeh wäre es sicher blöder.
      Diese speziellen Stein-Baum Symbiosen sind ja auch irgendwie Melancholie pur. Stimmt, in ein paar Jahren könnte das noch anders aussehen. Dann muss ich nochmal hin!
      Liebe Grüße, Elke

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  4. Liebe Elke,

    wie alt sind die Katerbrüder nochmal? Zumindest so ungefähr? (Da sie, wenn ich mich recht erinnere, aus dem Tierschutz sind, wisst ihr das evtl. ja gar nicht genau). Was ich festgestellt habe: auch kastrierte Kater scheinen so eine Restahnung davon zu haben, was ihnen im Frühling entgeht und werden umtriebiger, energetischer und ja vielleicht auch ein bisschen streitlustiger? Haben die beiden Freigang?

    Alles andere liest sich wie ein angenehmes, gut abwechslungsreiches aber im Moment eher beschauliches Leben. Wenn der Daumen bald wieder voll einsatzfähig ist, geht‘s bei dir bestimmt auch wieder mit frühlingshafter Energie powermäßig weiter. Ein paar ruhigere Phasen sind bestimmt auch von Vorteil.

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    1. Liebe Lizzy,
      die Brüder werden im Sommer 4. Freigang haben sie nur insofern, als sie per Katzenklappe nach Wunsch in ein kleines umzäuntes Außengehege können. Kompletter Freigang wäre bei diesen beiden Sensibelchen zu gefährlich, so leid uns das tut.
      Nun ja, relativ beschaulich ja, aber zugleich mit Nervereien verbunden. Gottseidank muss das nicht zusätzlich zum Job gestemmt werden.
      Liebe Grüße, Elke

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