... ist der Februar vorbei, ohne dass es hier Bemerkenswertes zu berichten gab. Oder anders formuliert: Ohne dass ich mich dazu aufraffen konnte. Denn natürlich gab es dies und das. Obwohl das Schietwetter die Lauflust arg dämpfte, kamen doch noch knapp über 100 Lauf-km zusammen. Wundert mich rückwirkend fast selbst. Natürlich hatte ich da mehr geplant, doch warf mich auch noch ein Infekt 10 Tage aus der Bahn. Ausgerechnet, als der Frühling das Land erfasste. Das war ärgerlich. Aber nicht zu ändern.
Ärgerlich war auch, dass für mich der Skiurlaub ausfallen musste, wegen Daumen. Natürlich mag die spontan mitdenkende Leserschaft sagen, man fährt doch nicht mit dem Daumen! Richtig. Aber selbst die Weltklasse im alpinen Skizirkus führt Stöcke mit sich. Und dieselben müssen gehalten und mit Kraft eingesetzt werden. Et voilà, da kommt der Daumen ins Spiel. Zwar ist der Knochenbruch verheilt, doch nun ist das Gelenk etwas versteift. Zudem harrt der Daumennagel in den kommenden Wochen seines natürlichen Auswachsens. Bis dahin mag er keine schroffen Kontakte. Also habe ich eine kleine Kollektion an Däumlingen gestrickt (siehe Foto), eine kleine Sommerkollektion wird folgen.
Der ausfallende Skiurlaub eröffnete dann die zeitlichen Möglichkeiten, sich mit einigen Handwerkerprojekten auseinander zu setzen, die teils ohnehin dringlich sind. Wenn sich ein Loch in einem Wasserrohr bildet, und es zu tropfen beginnt, wäre es ungemein beruhigend, wenn selbiges zeitnah gestopft wird. Da merkt man, dass das Nachrichtenthema der fehlenden Fachkräfte sich im eigenen Alltag manifestiert und die Dinge nicht gerade erleichtert. Gab es zu dieser Thematik nicht ein nettes Lied, gemünzt auf einen Eimer, oh Henry? 😏: Link
Unsere Katerbrüder wollten auch nicht zurückstehen und haben uns durch plötzliches und nicht restlos erklärliches aggressives Verhalten zusätzliche Sorgen bereitet. Wenigstens das scheint inzwischen behoben.
Also auf zu einem ersten Testlauf in der schönen Frühlingsluft.
Nun hoffe ich einfach mal, dass es wieder aufwärts geht mit Lauferei und Kondition.






Liebe Elke,
AntwortenLöschenklar wird es mit der Lauferei wieder aufwärts gehen, versprochen! ;-)
Ich hatte mal den Zehennagel einer Großzehe verloren, das dauerte Monate bis es wieder normal war. Auch wenn ein Daumennagel nicht so groß ist, bitte bewahre Geduld ... und Skifahren kannst du auch nächsten Winter wieder!
Danke für die Erwähnung, aber dass Steine mit Bäumen kuscheln, oder umgekehrt, ist eine nette Ergänzung! Sehr schön und toll festgehalten!
Liebe Grüße Manfred
Ah, liebe Elke, da bist du ja! 🤗
AntwortenLöschenFür jemanden, der "nichts zu berichten" hat, kommt hier doch eine ganze Menge zusammen: 100 Laufkilometer, ein lästiger Infekt, gestrichener Skiurlaub, fehlende Handwerker und zwei aufmüpfige Kater… volles Programm!
Könnt ihr das Loch im Rohr vielleicht selber flicken (YouTube lässt grüssen), oder braucht es da solides Fachwissen? Nicht, dass ihr am Ende in der Henry-Eimer-Endlosschlaufe landet... 😄
Und die Fotos vom Friedhof fand ich sehr schön. Dass man die toten Bäume stehen lässt, wirkt erstaunlich stimmig und würdevoll.
Liebe Grüsse aus dem sonnigen Cape Town!