Laufend lesen

Mittwoch, 15. Juni 2016

Die 100 km von Biel - aus Finishersicht


Biel – Die Nacht der Nächte ist vorüber, die 100 km gelaufen. Wie erging es dem Finisher dabei, was sind seine Eindrücke?
Das Redaktionsteam von Elke’s Runningblog konnte den 16. der AK M55 für ein Exklusivinterview gewinnen! Hier seine Worte:

Chris, nochmals herzliche Gratulation zum erfolgreich absolvierten Lauf und zu einem Super-Ergebnis von 11:17 Std! Hättest Du damit gerechnet? Was waren Deine Ziele für Biel?
„Vielen herzlichen Dank! Rechnen, bzw. vorhersehen lässt sich bei einem solchen Lauf nichts – erst recht nicht bei einer ersten Teilnahme über diese Distanz. 
Aus diesem Grund habe ich meine Ziele moderat angesetzt: Ankommen stand im Vordergrund und falls möglich, dies auch unter 12 Stunden.“



100 km vorzubereiten, sicher keine leichte Aufgabe. Wie hast Du Dein Training gestaltet?
„Aufgrund der Jahresplanung stand bis zum 08.05.2016 der Marathon in Prag im Fokus des Trainings. So habe ich bis zu diesem Zeitpunkt nach diesem (Steffny-)Plan gearbeitet – und danach für die restlichen 5 Wochen zum 100-Kliometer-Plan (ebenfalls nach Steffny) gewechselt.
Um die besonderen Bedingungen in Biel auszuloten, habe ich einen Trainingslauf – eine Marathondistanz – in die Nacht verlegt, um zu schauen, wie der Körper darauf reagiert und ob das Leistungsvermögen dadurch beeinflusst wird. Dabei habe ich auch ganz bewusst einen Abschnitt über Naturweg (entlang der Erft) eingebaut, um mit Stirnlampe laufend den vielberüchtigten Ho-Chi-Minh-Pfad  zu simulieren.
Ebenso habe ich mit fester Nahrung als Verpflegung experimentiert. Normalerweise beschränke ich mich möglichst auf flüssige Verpflegung, um den Magen nicht zu belasten. Aber über 100 Kilometer funktioniert dies nun mal so nicht mehr.“



Und dann, am großen Tag, bzw. der vielzitierten Nacht, was war Deine Taktik?
„Gring ache u seckle!“ (Lach)
(Anm. der Redaktion:  Nach dem Gewinn der Bronzemedaille an den Weltmeisterschaften 1997 beantwortete die Mittel- und Langstreckenläuferin Anita Weyermann die Frage, was sie während des Endspurts des Laufs gedacht hatte, mit den berndeutschen Worten „Gring ache u seckle“ (Kopf nach unten und rennen). Der Ausspruch entwickelte sich in der Schweiz schnell zu einem geflügelten Wort, im Sinn von durchbeissen. (Quelle: wikipedia.org)
„Nun, ich habe mich zuerst auf die Runde durch Biel, danach auf die Abschnitte Port, Jens, Kappelen, dann speziell auf die Überquerung der Holzbrücke und das Städtchen Aarberg, dann weiter auf Lyss gefreut. Also mir laufend positiv behaftete Zwischenziele gesteckt.“


Kommen wir zum Thema Verpflegung: Bei Marathons schwörst Du auf „entperlte“ Cola (man könnte auch sagen, lauwarme süße Dunkelbrühe…), die Du in Trinkfläschchen mitnimmst. Doch in Biel warst Du ohne eigenes Getränk unterwegs. War das eine gute Entscheidung? Was hast Du unterwegs zu Dir genommen? War das Angebot an der Strecke für Dich in Ordnung?
„Berichten anderer Teilnehmer habe ich entnommen, dass man durchaus ohne eigene Verpflegung auskommen kann, da die Anzahl wie auch das Angebot der Verpflegungsposten absolut ausreichend ist. Es war also ein Abwägen zwischen der Sicherheitsvariante mit dem Nachteil Ballast mitzuschleppen und der Risikovariante mit dem Vorteil ballastlos mit dem Angebotenen klarzukommen.
Nach dem Studium des Verpflegungsplans habe ich mich dann dazu entschieden, möglichst ohne Zusatzgewicht zu laufen. Schnell habe ich dann auch festgestellt, dass neben der Cola und Wasser auch kleine Stücke Brot den Zweck gut erfüllen. Später habe ich dann auch Gels und kleine Stücke Riegel zu mir genommen. Rückblickend war die Entscheidung absolut richtig, auf das Angebot der Verpflegungsposten zu setzen.“


Über 11 Stunden fast am Stück zu laufen – eine Herausforderung nicht nur für den Körper, sondern auch für den Kopf. Mal ehrlich, gab es nicht auch Momente, wo Du Dich für diese Idee verflucht hast? Immerhin ist ein „einfacher“ Marathon ja auch schon eine Nummer. Was trieb Dich an unterwegs?
„Interessanterweise kann ich mich nicht daran erinnern, unterwegs nur einmal die Idee teilzunehmen verflucht zu haben. Ebenso wenig war für mich aufgeben eine Option. Mental habe ich mich durchgehend gut gefühlt.“


Gab es körperliche oder mentale Tiefs unterwegs? Wie kamst Du darüber hinweg?
„Klar, auch ich hatte meine Tiefs und ich musste den einen oder anderen Kilometer gehend absolvieren. Allerdings durfte ich dies auch nicht zu lange tun, weil sich dann Anzeichen von Krämpfen in den Waden einstellten. Also musste ich – quasi gezwungenermaßen - wieder in den Laufschritt wechseln… J


Nicht wenige Läufer haben ihren persönlichen Coach auf dem Rad an ihrer Seite. Aus Deiner Sicht: Sinnvoll oder nicht?
„Also aus verpflegungstechnischer Sicht ist die Begleitung auf dem Rad nicht unbedingt notwendig. Bleibt also noch der psychologische Aspekt. Aber auch da braucht es dies meines Erachtens für die breite Masse nicht. Für mich war es besser, mich vom einen zum nächsten Treffpunkt mit meinem mich betreuenden Schatz orientieren zu können. Insgesamt waren allerdings die Begleiträder für die anderen Läufer kaum störend. Es wurde von den Radfahrern auch gut Rücksicht genommen.
Bei der Elite mag das in dieser Hinsicht aber sicherlich anders ausschauen und eine Begleitung in dieser Form durchaus sinnvoll sein.“



Was sind die beeindruckendsten Momente, die Dir im Kopf hängen geblieben sind?
„Zuerst einmal die Stimmung in Biel und in allen Orten, die bis Aarberg durchlaufen wurden. Dann war natürlich die Querung von Aarberg und Lyss sehr schön. Nach Mitternacht wurde es dann eher ruhiger.  Aber auf den belebten Abschnitten musste man eifrig mit den Kindern das Händespiel spielen. Aber so in der Gruppe durch die dunkle Nacht zu laufen, hatte auch etwas Spezielles an sich.
Bemerkenswert und für mich ein neues Erlebnis war auch, wie man bei Tagesanbruch von den frühen Gassigängern angefeuert und schon für die vollbrachte Leistung beglückwünscht wurde.

Der Zieleinlauf war aus emotionaler Sichtweise dann nach der vollbrachten Leistung und geschafften Distanz nochmals eine andere Hausnummer, im Vergleich zu allen anderen Zielankünften! Dass quasi jeder mit Namen zurück in Biel begrüßt wurde, war schon ergreifend.“



Welche Passagen waren aus Deiner Sicht die forderndsten? Der viel zitierte Ho-Chi-Minh-Pfad? Oder das unentwegte Auf und Ab der Strecke?
„Der Abschnitt entlang dem Emmenufer verlaufend – auch Ho-Chi-Minh-Pfad genannt – war mit Sicherheit der anspruchsvollste und kräftezehrendste Teil. Nach annährend 60 Kilometern macht sich die Müdigkeit in den Beinen bemerkbar und dann ist es da stockdunkel. Ohne Stirnlampe bist Du ziemlich verloren, denn der Weg ist steinig und mit hervorstehenden Wurzeln gespickt. So hatte ich in diesem Abschnitt auch einen Läufer ohne eigenes Licht im Schlepptau. Dass er sich nicht mindestens einmal hingelegt hat, war für mich fast ein Wunder. Nun jeder muss selber wissen, wie er es handhabt.
Nicht einfach hatten es in diesem Teilstück auch die Staffelläufer, die doch flinker unterwegs waren, aber das Überholen in diesem Bereich kein leichtes Unterfangen und nicht ohne Zusammenspiel aller beteiligten zu bewerkstelligen ist.

Das Auf und Ab der Strecke hält sich dazu im Rahmen, auf diese Distanz war es recht moderat.“


Wie war es unterwegs mit den übrigen Mitstreitern? Gab es Kontakte? Oder läuft jede/r für sich allein?
„Überwiegend läuft jeder für sich, so hin und wieder spricht man mit dem einen oder anderen ein paar Worte – oft muntert man sich gegenseitig auf.“


Gab es etwas, über das Du Dich geärgert hast?
„Kaum – wenn dann höchstens in Kirchberg, wo das Ziel der Ultra-Läufer über 56 Kilometer war. Es gab nur einen Verpflegungsstand und die Läufer des Ultras blieben direkt davor stehen, so dass die 100-er Läufer gar nicht an die Energiequellen heran kamen. Aber das war letztlich nur eine Kleinigkeit.“


Und was hat Dir am besten gefallen?
„Die einmalige Stimmung und Atmosphäre, halt im Dunkeln zu laufen! Sicher sehr reizvoll stelle ich mir dies auch in einer klaren Vollmondnacht vor.
Sehr gut gefallen hat mir, dass ich nach dem Abstieg nach Arch (km 78) wieder einen guten Lauf-Rhythmus gefunden habe, der mir dann doch noch eine gute 11 Stundenendzeit beschert hat. Ich hatte auch schon zu rechnen begonnen, um halt unter den 12 Stunden zu bleiben. Zu meiner Freude habe ich dann auf den Plan noch weiter Zeit gut machen können – das hat dann auch zusätzlich nochmals einen kleinen Energieschub verliehen.“



In früheren Jahren hast Du schon an Orten gewohnt, die vom 100’er gestreift werden. Ja in Jegenstorf lief das Feld sogar des nachts an Deinem Fenster vorbei. Was hast Du damals davon mitbekommen, was gedacht über diese „Verrückten“? Oder legte das schon den Keim, es selber irgendwann einmal zu versuchen?
„Obwohl ich während meiner Studienzeit in Biel schon einen laufverrückten Freund – und Bieler 100-er Absolvent - hatte, der mich doch hin und wieder dazu überreden konnte, die eine oder andere Unterrichtsstunde zu schwänzen, um noch eine gemeinsame Laufrunde zu drehen, war mein Fokus in der Zeit, als ich dort gelebt habe, eher auf Motorsport, den ich aktiv und intensiv ausübte, ausgerichtet. So war ich oft dann gar nicht zu Hause. Und wenn doch, liefen die „Wilden“ und „Verrückten“ in den frühen Morgenstunden vorbei. Da war mir damals der gesegnete Schlaf doch wichtiger, als den tropfweise Vorbeilaufenden zu zujubeln.
Aber immerhin hatte ich auch schon damals mit erwähntem Freund sowohl den GP Bern als auch den 60-er von Burgdorf bestritten. In dieser Zeit war aber der Laufsport für mich immer nur Ausgleich und Fitnesstraining für meine damals favorisierte Sportart. Auf den Gedanken, selber am Bieler teilzunehmen, kam ich eigentlich erst vor zwei Jahren, als ich eingangs Lyss beim Kreisverkehr zufälligerweise zuschauen konnte. Letztes Jahr fiel dann der Termin mit dem Ahrathon zusammen, den meine liebste Frau bestreiten wollte. Dazu kam, dass sie der Meinung war, dass es zu viel wäre, im gleichen Jahr den 100-er und den Jungfrau-Marathon zu laufen… In diesem Jahr nehme ich nun jedoch beiden Veranstaltungen teil… J



Nun sind wir 3 Tage weiter. Wie fühlst Du Dich? Miaut der Muskelkater? Klingt im Kopf immer noch das Echo der tausendundeinen Eindrücke?
„Der Muskelkater war nach zwei Tagen völlig abgeklungen – was nun noch nachhallt, sind die schönen Gedanken und die Genugtuung, es geschafft zu haben. Das regt schon wieder dazu an, neue Pläne zu schmieden. Auch in der Firma, wo sich laufende Kollegen tummeln, wurde ich zur Teilnahme an Ultra-Läufen ermuntert, die ich nun ja locker schaffen könnte…
Und gestern Montagmorgen musste ich bereits wieder zur S-Bahn laufen, weil ich einmal mehr zu spät dran war – und das ging eigentlich auch schon wieder ganz gut.“



Was hat Dir der Lauf gegeben, was nimmst Du aus diesem sehr speziellen Erlebnis mit?
„Nun habe ich die Erkenntnis, dass auch ich in einer überschaubaren Zeit diese – auch mir zuvor irreal erscheinende – Distanz schaffen kann. Erfreulicherweise auch ohne weitere Beschwerden, im Gegenteil, die Gelenke fühlen sich irgendwie geschmeidiger an. Das alles macht mich im Moment einfach glücklich und zufrieden! Und ich hoffe, dieser Zustand hält noch lange an…“


Richten wir den Blick nach vorn. Geht es etwa irgendwann ein zweites Mal nach Biel?
„Sag niemals nie! Gut, nun habe ich mir bereits eine Messlatte gelegt, die ich natürlich bei einer weiteren Teilnahme gerne etwas höher verschieben möchte. Das erzeugt natürlich dann schon zusätzlichen Druck. Wir werden sehen…“


Wir danken Dir für die gewährten Einblicke in Dein Bieler Erlebnis!
„Sehr gerne – ich habe zu danken! Ich wünsche allen laufenden Lesern von Elke’s Laufblog eine erlebnisreiche und erfüllende Saison!“


Wer sich dafür interessiert, wie ein/e Begleiter/in diese Nacht erlebt, kann dies hier lesen.
Ein wunderschönes Video der 2016’er Austragung gibt es bei youtube:


Und wer auch einmal nach Biel möchte: Eine Seite mit vielen sehr guten Informationen gibt es hier: www.99km.ch.

22 Kommentare:

  1. Lieber Chris,

    vielen Dank für den Einblick. Es liest sich irgendwie so leicht... für mich unfassbar. Ein tolles Erlebnis, das sicherlich ewig im Gedächtnis bleibt.

    Gruß
    Anja

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    1. Liebe Anja,
      wenn ich es nicht besser wüsste, ich hätte auch gedacht, der Kerl ist nur mal um den Block gerannt...
      Liebe Grüße
      Elke

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    2. Liebe Anja,
      der Eindruck täuscht schon, ganz so leicht ging es dann doch nicht. Insbesondere nach 60 Kliometern war das wieder Anlaufen nach den Verpflegungsposten jeweils für mindestens einen Kilometer die reinste Tortur!
      Ja, ein Erlebnis mit Tiefgang war es, das lange in Erinnerung bleiben wird.
      Liebe Grüße, Chris

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  2. Danke für die tollen Eindrücke Chris!

    Und ich möchte nicht in Elke's Haut stecken. So n Exklusivinterview war bestimmt nicht günstig und das ein oder andere Finisherbier geht da bestimmt für drauf :D

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    1. Lieber MArkus,
      Bier weniger, eher SCHOGGI!
      Liebe Grüße
      Elke

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    2. Hallo Markus,
      es darf sowohl Bier als auch Schoggi sein... :-)
      Liebe Grüße, Chris

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  3. Dieses Interview ist nicht nur ein witzige Idee, sondern bringt wirklich gute Eindrücke aus der Läufersicht rüber.

    Was mich mit dem Finisher eint ist die Vorliebe für entperlte Cola. Was mich von ihm trennt das Vermögen 100 km mit doch einigen Höhenmetern zu laufen.

    Ein klasse Post, der sich Chris Sicht so locker und flockig erscheinen läßt, als wäre es fast nur ein Spaziergang gewesen. Beeindruckend!

    Liebe Grüße
    Volker

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    1. Lieber Volker,
      ich habe aber den ernsthaften Eindruck, Du bist auch kräftig auf dem Weg Richtung extremere Laufabenteuer... (Harz und so).
      Es war auch echt erstaunlich, wie er das einfach so runterlief. Nur später dann, da kamen dann doch die Nachwehen...
      Liebe Grüße
      Elke

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    2. Der Harz hat mich aber fast umgebracht, 51 km und keinen einzigen Meter weiter !!!

      Die doppelte Distanz? NEVER!

      Im Ernst, aus heutiger Sicht ist das für mich nicht vorstellbar :-)

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    3. Wenn unser Berufsstand formuliert "...aus heutiger Sicht..." dann ist das Hintertürchen ein Scheunentor ;-)
      Und "vorstellbar..."? Hättest Du noch vor ein paar Jahren gedacht, dass Du mal den Harz querst?
      Aber ich habe für Deine Worte allergrößte Sympathier und würde sie auch so formulieren.
      Liebe Grüße
      Elke

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    4. Lieber Volker,
      ein Spaziergang mit Leiden und Schmerzen... :-)
      Wenn Du einen Lauf mit 51 km läufst, dann keinen einzigen Meter mehr, bei 100km ist es genauso...
      Letztlich ist es nur noch Kopfsache - glaub mir!
      Liebe Grüße, Chris

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  4. Liebe Elke, lieber Chris,

    danke für dieses wunderbare Interview! :D
    Chris, deine Ansicht macht die Vorstellung dieses Laufs noch lebendiger und greifbarer, auch wenn es in deiner sehr "einfach" klingt. :) Ich freue mich besonders zu lesen, dass du nun schon wieder ohne Muskelkater und eventuell negative Nachwirkungen den Zügen der S-Bahn nachsprinten kannst! ;)

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    1. Liebe Doris,
      gern ;-)! Es ist echt erstaunlich, wie schnell er regeneriert hat. Wobei, ich bin ein klein wenig gemein, er nach seinem Lauf ENDLICH mal in einem Zustand war, wie ich "nur" nach einem Marathon. Nach einem solchen ist er ja immer mopsfidel im Gegensatz zu mir.
      Liebe Grüße
      Elke

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    2. Liebe Doris,
      wie mir scheint, liest es sich doch als zu leicht... - die Beine haben im Ziel und bis Sonntagabend schon gut geschmerzt..., aber ich habe versucht den starken Mann zu spielen, sonst hätte sich ja Elke noch mehr gefreut... :-)
      Liebe Grüße, Chris
      Liebe Grüße, Chris

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  5. Mein Glückwunsch an die Redaktion, dass sie es geschafft hat, einen der AK-Top-Läufer für ein Interview zu gewinnen. Diese Einblicke aus erster Hand wollen wir lesen!

    "was nun noch nachhallt, sind die schönen Gedanken und die Genugtuung, es geschafft zu haben." Es ist ein herrliches Gefühl, genieße es! Auch wenn es irgendwann schwächer wird, wird es immer wieder Momente geben (meist beim Laufen), in denen einen die Erinnerung übermannt und den Körper mit Endorphinen flutet.

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    1. Ich habe halt meinen guten Draht zum Athleten spielen lassen...
      Stimmt, die Erinnerungen an diese Nacht begleiten einen immer noch intensiv.
      Liebe Grüße
      Elke

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    2. Ja, vielen Dank, dass Du mich als AK-Top-Läufer bezeichnest, der ja eigentlich viel mehr DU bist! :-)
      Es ist in der Tat so, dass die Glückgefühle im Ziel über eine solche Distanz richtig potenziert werden - zumindest so habe ich es nun bei meiner ersten Teilnahme nach dem Kampf durch die Nacht der Nächte in Biel so erlebt. Ich hoffe, ich kann noch lange davon zehren!
      Liebe Grüße, Chris

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  6. Liebe Elke, Lieber Chris,
    sehr witzig das ihr diese Idee mit dem Interview auch hattet :-)))
    Irgendwie bekomme ich beim Lesen das Gefühl, als wärst du, Chris, einen HM gelaufen oder so. Das hört sich echt sehr entspannt an. Ich denke mal das du wirklich gut vorbereitet warst.
    Wirklich beeindruckend wie du das alles so beschreibst. Ein bisschen hat man das Gefühl, dabei gewesen zu sein.
    Vielen Dank :-)
    Liebe Grüße
    Helge

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    1. Liebe Helge,
      im Rheinland sagt man "2 Jecke, ein Gedanke" ;-)
      Ich darf seine Antworten nicht so oft lesen, nachher glaube ich noch selber dran, dass das alles ein lockeres Läufchen war...
      Liebe Grüße
      Elke

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    2. Liebe Helge,
      die Mühen und den Schmerz habe ich einfach so gut es ging verdrängt, was mir bei diesem Lauf auch gut gelang. Es gab genug schöne und interessante Dinge, die einen gut abgelenkt haben.
      Aber Elke kann sicher bestätigen, dass ich auch meine Tiefs hatte, so brachte ich bei einem unserer Treffpunkte jenseits der 70 km nicht viel mehr aus mir raus, als ein Stöhnen...
      Was aber definitiv nach dem Lauf bleibt, sind die Erinnerungen an die schönen Momente und ein wirklich unbeschreiblich schönes Gefühl!
      Liebe Grüße, Chris

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  7. Super Beitrag! Ich bin in Belgien den 100km gelaufen und muss sagen, ES WAR NICHT EINFACH :)Aber bis zum Ziel ist meist alles nur Kopfsache!

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    1. Liebe Olga,
      herzlich willkommen hier im Blog! Wow, Respekt, Du hast auch schon einmal einen 100'er gemacht?! Ich fand es auch schon aus Begleitersicht ein Erlebnis, wieviel beeindruckender ist es dann als Teilnehmer... Und sicher, die Beine laufen, aber der Kopf lenkt!
      Danke und liebe Grüße
      Elke

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