Immer wieder schwierig, wenn der Urlaub vorüber ist und man nur noch zurückblicken kann. Ein paar Fundstücke will ich aber noch zeigen.
Zum Beispiel das hier. Parkplatz der Amtsersparniskasse Thun, also der lokalen Sparkasse, keine noble Privatbank.
Da sind so komische runde Dinger auf dem Asphalt...
Mal näher rangehen:
Es sind wahrhaftig Münzen! Also sie sehen jedenfalls sehr echt aus. Ich schätze, wenn das bei uns wäre, hätten schon längst gewiefte Menschen des nachts mit Hammer und Pickel einen Ausflug zu diesem Parkplatz gemacht.
Auch einen Wetterumschwung hatten wir, mit grausligem Herbstwetter. Ein junger Falke suchte Schutz auf unserem Balkon:
Aber leider ..., morgen hat uns der Alltag wieder, schnief. Seit gestern wird wieder im rheinischen Ballungsgebiet gelaufen. Da, wo man als Fußgänger oder Läufer immer für die Autofahrenden mitdenken muss, weil man einfach so oft Berührungspunkte hat. Gleich gestern, am Kreisverkehr war ich um die eigene Vorsicht froh. Als ich eben nicht auf den Zebrastreifen trat, weil das heranbrausende Auto doch sehr schnell war. Welch ein Glück, denn der Fahrer bemerkte mich zu spät und die Karosse kam trotz Vollbremsung erst auf den weißen Streifen zum Stillstand. Das wäre ein Abflug geworden!
Heute auf zum langen Lauf, auf dem mir vermeintlich die Steigungen fehlen würden, denn schließlich bin ich nun läuferisch alpin-trainiert (hüstel). Also suche ich die Höhenmeter zusammen.
Als erstes die Autobahnbrücke, 10 berauschende Meterchen immerhin.
Danach zieht sich die Landstraße laangsam leicht ansteigend nach Kerpen.
Ich schwenke in Richtung Marienfeld und Papsthügel, das gibt nochmal Meter, der Hügel selber deren gute 10.
Oben prima Fernsicht, nach südwest lassen sich weit hinten die Eifelzüge erkennen. Nordwestlich liegt die Sophienhöhe im Sonnenlicht.
Etwas verwundert bin ich, dass ich am Ende doch noch 190 Höhenmeter auf meiner Uhr angezeigt erhalte. Da kommt wohl doch durch kleinere Unebenheiten noch was zusammen.
Kurz vor Ende eine seltsame Beobachtung: Da hat ein Bauer seinen ganzen Möhren-Acker mit einem Mäusegraben umgeben. Habe ich noch nie gesehen.
Das erinnert mich an eine Überraschung, die mich vorgestern bei der Rückkehr erwartete. Als ich in meine Hausschuhe schlüpfen wollte, war da im linken irgendwas drin. Da ich nicht mehr an den Nikolaus glaube, musste es etwas anderes sein... Reingeschaut.
IIIIIIIIHHHHHHHGITTIGITTT! Eine tote Maus! Zwar nach knapper optischer Inaugenscheinnahme äußerlich unversehrt, dennoch mausetot. Und stinken tut sie auch noch.
Es kommen genau zwei Verdächtige in Betracht. Trotz strengem Verhör konnte ich ihnen allerdings kein Geständnis abringen.
Ich habe die Hausschuhe, Leguanos, dann gleich mit einer Ladung Wäsche in die Maschine gegeben. Tolles Resultat: Danach roch alles andere auch noch nach .... . Also nochmals mit doppelter Waschpulvermenge und ohne die Schuhe gewaschen. Nun ist zumindest das Odeur dieser Teile wieder normal. Die Leguanos erhalten separate Intensivbehandlung.