Montag, 17. August 2026

Abstecher ins Münsterland

Ja, wenn man morgens zu lange die TV-Übertragung des Leichtathletik-EM-Marathons schaut (Sensationelle Läufe von Alisa Vainio (F) und Amanal Petros (M)), wird es draußen schon wieder arg warm. Also heißt es Sport mit Elli.

Einmal mehr lässt es sich auf 2 Rädern rein temperaturmäßig gut aushalten. Nur der Gegenwind strengt ziemlich an. Ich radele zur Abwechslung westwärts und passiere einen netten Rastpunkt mit Sitzbank, Wegekreuz und schattenspendenden Bäumen. Letztere leiden wie alles rundherum unter Dürre und Hitze. Wie gefährlich das sein kann, erlebten wir drastisch, als wir 2 Tage zuvor unser Auto aus der Werkstatt bei Düren abholen wollten. Der Waldbrand im Hürtgenwald, nicht aus den Nachrichten, sondern selbst gesehen:


Der Blick nahe der Autowerkstatt, der Brand ist hier zwar 10 km Luftlinie entfernt, dennoch fühlen wir uns mulmig:

Später wird der gut zehnmal größere Waldbrand im Hohen Venn gemeldet. Eine unvorstellbare Dimension. Und wenn man erfährt, wo dessen Übertritt auf deutsches Gebiet befürchtet werden kann, erhalten die Meldungen durch die konkreten Erinnerungen an Läufe dort (Monschau Marathon, Vennlauf) plötzlich einen sehr realen Hintergund. Hoffentlich bekommt man diesen Brand unter Kontrolle!

Mit diesen Gedanken im Kopf rolle ich ein Stück entlang des Neffelbachs, der sich sonst idyllisch zwischen Bäumen, Weiden und Wiesen schlängelt. Aber der Zauber des Idylls ist durch den Hitzesommer arg ramponiert. Das Gras verdorrt, Bäume und Büsche bei näherem Hinsehen sehr geschädigt und der Wasserstand im Bach sehr niedrig. Da vergeht einem die Lust.

Also mache ich mich langsam auf den Rückweg. Es geht noch an Burg Bergerhausen vorbei. Hier herrscht Betrieb, eine große Gesellschaft scheint das ganze Gebäude gemietet zu haben.





Damit bewege ich zugleich ein wenig ins "Münsterland", denn hier wurde u.a. auch schon eine Episode "Wilsberg" gedreht. In Folge 75, "Ungebetene Gäste", (zum Stream in der ZDF-Mediathek hier) diente die rheinische Wasserburg als Kulisse für ein Münsteraner Hotel.

Ab hier wähle ich den direkten Heimweg. Und, fast schon klar, der Wind weht mir nun noch stärker entgegen. Elli findet das auch nervig, zickt ein wenig herum. Also wähle ich mal eine Gegenstrategie. Ich schalte in einen niedrigen Gang und von da langsam hoch durch alle Gänge. Siehe da, plötzlich ist Ruhe im Gangwerk. Zumindest für die letzten paar km. Ziemlich geschafft erreiche ich nach knapp 23 km und 1,5 Stunden das Zuhause. Damit komme ich weder mit den Kilometern, noch mit dem Tempo an die Zeiten des morgendlichen EM-Marathons heran. Was zwar nicht mein Ziel war, aber umso mehr eine Ahnung dessen gibt, was da in Birmingham geleistet wurde.

Sonntag, 9. August 2026

Ich träume

Ich träume von Zeiten, an denen das Laufen leichter fällt. Weil die Temperaturen angenehmer sind, man nicht der Hitze ausweichen muss und wieder dann laufen kann, wenn man möchte und nicht, wenn einem das Wetter ein erträgliches Zeitfenster bietet.
Ja, ich könnte auch morgens ganz früh laufen. Immerhin war es zuletzt nachts ja kühler. Aber Nüchternläufe sind nicht so mein Ding und, ich gebe es zu, so unterliege ich jedesmal im Kampf mit dem inneren Schweinehund. Ja, ich bin sogar froh, dass kein Herbstmarathon auf dem Plan steht, der richtiges Training erfordern würde. 

Auch heute schaffe ich es nicht, früh genug aus dem Haus zu kommen. So bleibt mir nur die Alternative, mein Fahrtwinderzeugungsgerät zu nutzen, also das ElliptiGo. Große Lust habe ich nicht, auch keinen Plan wohin es gehen soll. Aber eins geht immer, Manheim. 


Es gibt sogar einen guten Grund: In dieser Woche hat die neue Grabung begonnen, bei der ich demnächst mithelfen darf. Noch schöner, der archäologische Trupp der Uni München, ca. 10 Studis, Grabungsleiter und Professor, luden die Ehrenamtler zu einem kleinen Grillfest ein. So eine nette Geste! Bei der Gelegenheit erfuhr ich, was man sucht bzw. zu finden hofft und was man stattdessen schon fand. Lustigerweise wohnen die Münchner während ihres rund achtwöchigen Einsatzes in einem leerstehenden Abbruchhaus. Das steht allerdings nicht in Manheim und muss dem Tagebau weichen, sondern es befindet sich ca. 2 km entfernt in einer kleinen Streusiedlung, die von einer Kiesgrube verdrängt wird. Im Haus gibt es noch die Reste einer Einbauküche der 80er Jahre, ein Sofa und Tisch mit Stühlen. Ansonsten einen verwilderten Garten, in dem sie sich zunächst mit Machete und Hacken Zugang zur Terrasse verschaffen mussten, sowie viel Natur und Ruhe drum herum.
Darf man das Archäologenromantik nennen ? 
Egal, es war ein netter Abend und so erfuhr ich schon dies und das.

Also nichts wie hin. Dennoch rolle ich leicht unlustig angesichts der schon wieder steigenden Temperatur bei 24° los. Doch wie so oft, schon nach kurzer Zeit fühle ich mich wohl, genieße das typische Ritsch-Ratsch-Geräusch und erfreue mich am Fahrtwind.

Am Ortsrand eine kleine Überraschung. Ein Kohlebagger präsentiert sich fotogen recht nah. Andere Schaulustige sind auch schon da und diskutieren über Solaranlagen und E-Autos.




In der kleinen Kabine links neben dem Schaufelrad sitzt übrigens der Baggerführer

Ich finde dann auch die Grabungsstelle, wo man bereits in einer Woche sehr fleißig gearbeitet hat. Wenn das so weitergeht, dürfte einiges an Masse bewegt werden. Von einem Luxus erfuhr ich beim Grillen: Abends werden die Stellen gewässert, wo am nächsten Morgen gegraben wird, damit der Boden nicht betonhart ist. Welch ein Luxus, den gab es vor 3 Jahren nicht.
Fotos zeige ich an dieser Stelle noch nicht, die folgen später nach Abschluss des Projekts. Es sollen keine Raubgräberaktivitäten unterstützt werden.

Ich rolle noch etwas durch die inzwischen entstandene Wüste. Der alte Straßenasphalt ist weiterhin vorhanden und so lässt es sich bequem radeln. Ein Wachmann sitzt gelangweilt vor seinem Container und bewacht Abbruchbagger.



???






Diesmal dreht der Wind nicht und weht auf dem Heimweg von hinten. Was dann auch wieder nicht ganz so toll ist, weil das in Verbindung mit meinem Tempo quasi den Fahrtwindeffekt neutralisiert. Nun ja, man kann nicht alles haben.

Immerhin, 18 km bei am Ende 28° geschafft. Aber ich würde langsam gern mal wieder ganz normal einfach so an einem Nachmittag bei um die 18° laufen. Ich träume weiter ...

PS: Elli hat nur einmal kurz gezickt. 😌

Montag, 3. August 2026

Die Zicke Elli und eine Zeitreise

So gern ich mit Elli herumrollere, so ungern muss ich konstatieren, dass sie manchmal eine Zicke sein kann.

Nach Frühjahrsinspektion beim Händler begann sie wieder, dann und wann eigenständig den Gang zu wechseln. Ist nervig, weil man ja dauernd auf den Tretpaddeln steht und dann eben plötzlich plötzlich mal kurz ins fast Leere tritt. Meist findet sich der richtige Gang von selbst wieder, oder ich muss durch eine kurze Rückwärtsbewegung im Leerlauf nachhelfen. Also auf, mal zu einem anderen, "normalen" Fahrradhändler, ist ja eine handelsübliche Shimano 8-Gang-Schaltung. Eine Elli hatte man noch nie, nimmt sich ihrer aber gern an. Nach 2 Stunden darf ich sie abholen. Sie fühlt sich gut an, irgendwie geschmeidiger. Die Freude währt kurz. Auf ca. 2 km zeigt sie mir gleich mehrfach ihr Gezicke.
Also fahre ich sofort zurück. Man holt den Mechaniker aus der Werkstatt, der sie in den Händen hatte. Er ist überrascht, habe doch selber extra eine Probefahrt gemacht (So etwas habe er noch nie gesehen, sei ja auch sehr eigenartig, damit zu fahren). Er erklärt mir, dass bei dieser Schaltung im 4. Gang 2 Markierungen genau nebeneinander liegen müssen, was sie auch tun. Er schaltet die Gänge durch, ruckelt mal hier und mal da. Ich soll nun nochmals Probefahren, im 1. Gang beginnend alle durchschalten. Er schaut dabei zu. (Der Laden liegt wunderbar verkehrsberuhigt an einer breiten Straße). Wie nicht anders zu erwarten (ironisch gemeint) ist Elli brav, nichts passiert. Kopfkratzen. Mh, dann könnte es nur noch die Nabe sein. Aber vor der Aktion will ich doch erstmal noch schauen, wie sich Elli nun weiter verhält.

Auf den 10 km nach Hause jedenfalls bleibt Madame brav.

Und da bei Wärme der Fahrtwind so herrlich ist, geht es Sonntag gleich wieder los. Erst eine kurze Runde durch Manheim. Hier beginnt ein erneutes Grabungsprojekt und nach dem tollen Erlebnis 2023 darf ich wieder mitbuddeln! Ich darf dem Westwind entgegen rollen und freue mich auf den dann später ja logischerweise zu erwartenden Rückenwind.




Vorbei an vertrockneter Ackerlandschaft geht es weiter in die Reste des Hambacher Forsts. Ein trauriger Anblick, wie auch hier die alten Bäume unter der Trockenheit leiden.




Inzwischen habe ich knappe 13 km absolviert. Eigentlich wollte ich noch kurz Fotos der Ausgrabungsstelle von 2023 machen. Was mich zögern lässt ist, dass die Straße dorthin nicht gut für Räder geeignet ist. Kein Radweg, Leitplanken, da fühle ich mich unwohl. Also verzichte ich. Was auch insofern gut ist, als dass das ein Umweg wäre und der Wind inzwischen sowohl aufgefrischt UND die Richtung geändert hat. Krass, statt sanftem Westwind muss ich mich nun kräftigem und bei über 25° auch nicht mehr wirklich kühlendem Ostwind entgegenstemmen. Ziemlich k.o. komme ich nach 25 km daheim an.

Etwa bei km 24 lobe ich Elli, wie brav sie doch gefahren ist, ohne irgendwelche Gangwechselaktionen.
Zu früh gefreut, just in dem Moment findet sie, sie müsse doch mal wieder.... und zack, haut sie mir den Gang raus, diese alte Zicke!😠😡

Auf die erstrebten Fotos möchte ich dennoch nicht verzichten und steuere die Stelle am nächsten Tag per PKW an.

Kurz zur Erläuterung ein Rückblick: Es gab einen Gutshof, erstmals erwähnt im 12. Jh, der dem Tagebau weichen musste und wo ein Grabungsprojekt in Erwartung römischer Hinterlassenschaften durchgeführt wurde. Man fand unerwartet einen Keller aus dem Mittelalter, siehe hier: Link

Ein Teil der Anlage kurz vor Abriss:



So sah vor mehr als 10 Jahren die Allee aus, die zum Hof führte. Es war ein gern belaufenes Trainingsgebiet für mich:

Zeitsprung, Sommer 2023.
Auf dieser nicht mehr vorhandenen Allee führte mein Fußweg zur Arbeit, also zur Grabung. Zu diesem Zeitpunkt war der Hof komplett weg und auch die Allee schon ohne Bäume. Nur der Asphalt war noch übrig:


Ein Stück weiter war dann der Asphalt auch weg, die Baumstümpfe allerdings zeigten, wie lebendig sie noch waren:


Unmittelbar bei der Grabungsstelle war dann nur noch Wüste (Das Geflecht rechts war ein wiederentdeckter Brunnen):

Die Zufahrt zur Allee Ende 2024, also 1 1/4 Jahr nach der Grabung:


Gleiche Stelle Sommer 2025:


Ansicht heute, 2026, also 3 Jahre später: 


Irgendwo halb rechts muss die Grabung gewesen sein. Dass dort heute eine Solaranlage steht und frisches Grün angelegt wurde, lässt vermuten, dass hier nicht mehr weiter gebaggert wird.

Allerdings, Blick nach links: 


Dort wird weiter Erde bewegt. Etwas links vom Bagger erkennt man die Manheimer Kirche. Bis knapp davor soll es noch gehen.


Sonntag, 26. Juli 2026

6-Stunden-Lauf Bönen 2026

Es war wieder soweit, der 6-Stunden-Lauf der Lauffreunde Bönen ging in seine 7. Auflage. Da wir diese Veranstaltung vom letzten Jahr in allerbester Erinnerung hatten, zog es uns hin, selbst wenn mit sehr warmem Sommerwetter zu rechnen war.

Die Befürchtung hinsichtlich des Wetters war  berechtigt. Das Thermometer stieg recht bald gegen 29°. Auch meine zweite Vorahnung trat ein. Dass meine  -sagen wir mal eher sporadische- Vorbereitung nicht zu einem berauschenden Ergebnis führen würde. Aber damit hadere ich nicht.

Kurz nach 6 Uhr ging es Richtung Ruhrpott. Am Förderturm erwartete man die gut 150 Teilnehmer mit Frühstück in normaler und veganer Version. Das nenne ich Gastfreundschaft!


Bild: Oliver

Am Verpflegungspunkt am Fuß des Turms, den man auf dem 1,34 km umfassenden Rundkurs ziemlich oft durchläuft, standen erneut die wiederverwertbaren Trinkbecher sortiert nach Startnummern bereit. Endlich mal nicht die sonst üblichen Wegwerfbecher. Dicker Pluspunkt.


Wir hatten einen guten Parkplatz gleich bei Start/Ziel gefunden, sehr komfortabel und so konnten wir die Zeit bis zum Start ohne Stress zum Plaudern und zu letzten Vorbereitungen nutzen.
Entspannt ging es dann auf die erste Runde, bei der das Feld naturgemäß noch zusammen läuft. Dabei bekam man die herrschende Dürre schon deutlich zu spüren. 150 Fußpaare wirbeln ganz schön Staub auf.


Die erste Runde wurde zudem von freundlichen Cheerleadern animiert.



Der Kurs ist im Prinzip flach. Rechnerisch ergeben sich gemäß meiner Aufzeichnung 3,7 Höhenmeter pro km. Die verteilen sich pro Runde auf einen kürzeren und eine längeren Anstieg. Normalerweise kaum der Rede wert, aber Langläufer wissen, irgendwie fühlt sich das von Runde zu Runde steiler an... 


Mein Tagesziel ist einfach umschrieben:
1. Langsam angehen
2. Langsam weiterlaufen
3. Gehen ist keine Schande.
Unterstützt wird dies durch Kreislaufprobleme schon beim Frühstück daheim. Nicht so gravierend, im früheren Leben wäre ich damit noch ins Büro gegangen, also kann man ja mal nach Bönen fahren und schauen.
In der ersten Runde dürfen wir uns noch frischer Luft erfreuen. Aber schon nach spätestens einem Viertelstündchen wird klar, was uns heute bevorsteht.
Ich kann mich ganz gut einsortieren. Wie nicht anders zu erwarten, überrundet mich Oliver recht bald und im weiteren Verlauf des Öfteren. Ich sortiere mich meinerseits immer  mal hinter langsamen Läufern ein, Motto: Keine Experimente. Und an den beiden Anstiegen wird kraftsparend gegangen.



Immer wieder fallen mir Läufer mit einem Plüsch-Grobi, dem blauen Monsterchen aus der Sesamstraße auf. Ein kleiner Jungen, der ihn gerade trägt, erklärt mir den Hintergrund. Der Grobi ist mit einem früheren Vereinstrainer verknüpft. In Erinnerung an ihn tragen Vereinsmitglieder abwechselnd also den blauen Kerl 6 Stunden lang über die Strecke, jeder bis zu 3 Runden. Grobi hat seine eigene Startnummer und wird am Ende 36 km erreichen, Platz 1 in seiner eigenen Kategorie. 😀

Foto: Lauffreunde Bönen


Ich trippele wie es so passt. Am liebsten die Passage nach dem längeren Anstieg, weil man danach schön abwärts rollend laufen kann. Doch bald beuge ich mich dem Wetter, die Gehanteile werden mehr. Auch wenn Wind erfreulicherweise an einigen Stellen ein wenig Erfrischung bietet. Ab km 15 marschiere ich nur noch, das ist ok so.

Foto: Oliver

Mein Ziel ist ein Halber. Ich erreiche es auf der kleinen "Anhöhe", nach der man ein Stück abwärts rollen kann. Freudig überlaufe ich meine virtuelle persönliche Ziellinie und sehe dem Zugriff am Buffet entgegen. Meine Zeit ist zu vernachlässigen. Fast 3 Stunden 😅
Das Nahrungsangebot wurde dem Veranstaltungsverlauf entsprechend durchgängig weiter befüllt. Gerade wird der Grill angeworfen und bis eine gute Röstbratwurst fertig  ist, greife ich bei Porridge mit Mandelmilch und Roter Grütze zu, nach der Wurst noch einen Schokokuss. Kuchen, Melone und Trauben munden auch. Eine sagenhafte Verpflegung wird hier angeboten, riesengroßes Lob!

Unser Auto steht nah geparkt, mit dem Heck zur Strecke. Ich öffne die Klappe und mache es mir im schattigen Kofferraum gemütlich, kann so den Läufern bei ihrem zunehmend angestrengten Tun zusehen. Die Augen fallen mir auch mal kurz zu. Eine Stunde vor Schluss mache ich mich nochmals auf zu einer Runde. Die aber dank der nun herrschenden Hitze nicht spaßig ist. Inzwischen haben zudem die Rettungssanitäter zu tun. Transporte in Richtung Krankenhaus sind notwendig. Und da die nummerierten Becher bei Abgabe der Startnummern rasch abgeräumt werden, kann man erkennen, dass wohl die Hälfte des Feldes bereits den Lauf für sich beendet hat.
Ich bewundere alle, die sich nun immer noch durchgängig bewegen. Der spätere Sieger fällt mir jedesmal durch locker-flockiges ungebremstes Rennen auf. Er wird 75 km hinlegen. Die beste Frau erreicht 70 km, wow!


Chris schafft knapp 51 km, Heidrun 45 und Oliver wird selbst berichten.
Im Tausch gegen die Startnummer erhält jeder seine Medaille. Die ich in meinem Fall eher als Erinnerung betrachte, statt als Anerkennung eines 6-Stunden-Rennens, das ich ja nur zu wenig mehr als der Hälfte der Zeit bestritten habe.
Meine Polar gibt mir die Note "exzellent" für den Lauf, nun ja, da sieht man mal wieder die Grenzen der Technik! 😂