Donnerstag, 20. Januar 2022

Matterhornversuche

Es ließ mir nun doch keine Ruhe, das Ziel, ein Höhenmeterprofil à la Matterhorn hinzubekommen. Schöne Unternehmungen für Abendläufe wochentags.

Der erste Versuch auf die Fischbachhöhe wird belohnt mit ein wenig Aussicht auf Wolkenformationen aus Kraftwerksschloten. Das Ergebnis ist noch nicht ganz Matterhornlike, es fehlt die typische Spitze. Dabei bin ich oben keinen Meter mehr gelaufen, sondern gleich wieder umgekehrt, um das Profil nicht zu verwässern.

Heute zweiter Anlauf, im Nachbarort wo ich neulich Eiger, Mönch und Jungfrau "erlief", nehme ich mir die Flanke der Jungfrau, aber in entgegengesetzter Laufrichtung, vor. Das ergibt das ersehnte Bild! Kleiner Haken: Das erste "Horn" war 100 Höhenmeter, das zweite eher ein "Hörnchen" mit 45 Höhenmetern. So können Grafiken täuschen. Und mehr ist in meiner näheren Umgebung nicht drin.

Dafür bin ich in den letzten Wochen sehr zufrieden mit der Lauferei. Irgendwie läuft es sich leichter. Ich vermute, es hängt mit dem Eisenspeicher zusammen. Damit hatte ich ja so meine liebe Mühe und beim Marathon in Wien den absoluten Tiefpunkt, denn kurz zuvor wurde ein quasi entleerter Eisenspeicher konstatiert. Den habe ich seither natürlich brav gefüllt und kontrolliert, immer schön am Mittelwert. Wegen unseres weitgehend reduzierten Fleischkonsums habe ich im letzten Jahr wiederum Eisen zusätzlich zu mir genommen. Wie ein Check im November zeigte, ist nun der Pegel knapp über dem oberen Höchstwert. Höher sollte er also nicht mehr, aber anscheinend ist das der Eisenlevel, den ich brauche.

A propos Eisen:

Bei Internetrecherchen stieß ich auf einen neuen Marathon, der Ende Mai hier im niederländischen Grenzgebiet erstmals stattfinden soll. Motto ist die Via Belgica, jene römische Straße, die ich immer wieder einmal läuferisch erkunde. Man schaue sich dieses Video an, das macht richtig Lust:


Catrina kommentierte das mit "Elke, da steht dein Name drauf!" Wie kommt sie nur auf diesen Eindruck...???

Sonntag, 16. Januar 2022

Pustekuchen und Schöpfbunker

Freitagmorgen strahlt die Sonne durchs Fenster. Noch schnell bis Mittag Homeoffice erledigt und dann freue ich mich auf einen Lauf auf die im Dezember erstmals erkundete Fischbachhöhe, um die Aussicht von dort oben zu erleben.


Gesagt - getan. Doch schon nach 2 km ist die Sonne weg, Hochnebel schiebt sich heran und ich kann hinter mir die letzten Reste eines "Sonnenlochs" verschwinden sehen...:


Aber davon will ich mich nicht abbringen lassen. Wer weiß, vielleicht ist das hier wie in den Alpen, wo man nur hoch genug hinaus muss, um über dem Nebel zu stehen...? Aber was in den Alpen funktioniert, ist hier im Rheinland kein Naturgesetz.
Ich schnaufe mich die Direttissima mit knapp 100 Höhenmetern am Stück hinauf, und stehe in noch mehr Nebel als im Dezember... Pustekuchen!! 
Wenn ich hier gleich wieder umkehre, hätte ich eine nette 10-km-Runde und zudem sicherlich ein Matterhorn als Höhenprofil. Aber das wäre trivial, mich interessiert doch, wo hier der Römer-Radweg so weiterführt. Also folge ich dem Pfeil westwärts und trabe ein Stück auf dem wieder beeindruckend stillen Hochplateau. Bald folgt ein wenig Wald und einige umgesiedelte Höfe, vornehmlich anscheinend zur Pferdehaltung spezialisiert.



Wie vermutet, stoße ich auf eine mir dann wieder bekannte Landstraße. Schon gewohnheitsmäßig zücke ich den Apparat beim Anblick eines Wegekreuzes. Interessanterweise hat es einen profanen Anlass: Man gedenkt hier der Einweihung eines Weges im Jahr 1861, leider sind die verbundenen Orte unleserlich. Zudem wurde das Kreuz hierher versetzt, da der ursprüngliche Standort abgebaggert wurde.


Auch wenn mein Streckenprofil nicht ganz das Matterhorn ergibt, wirkt es nicht trotzdem eindrücklich? Die beiden kleinen Hügelchen am Anfang und Ende sind eine Autobahnbrücke. 13,5 nette km. Und "Matterhorn" mache ich die Tage noch bei einer kürzeren Runde, das will ich doch mal sehen :-)

Müll am Straßenrand

Die wenigen "römischen Meter" des Freitags lassen eine andere Idee wieder aufkeimen: Weitere Erforschung der römischen Via Belgica östlich der im Dezember erkundeten Heidenburg, also in Richtung Köln. Wegen der Schwierigkeit der Überquerung der RWE-Eisenbahnlinie, die quer durch den Wald läuft (bedeutet mehrere km Umweg zur nächsten Brücke) entscheide ich mich dazu, nicht ab der Heidenburg der Beschilderung zu folgen, sondern nach Königsdorf zu laufen, um mich dann von Ost nach West der Heidenburg zu nähern, also aus Kölner Richtung kommend.
Dabei unterschätze ich die Distanz der Route bis zum Einstieg.  Glatte 9 km muss ich mich zunächst auf dem Radweg der gut befahrenen Landstraße entlang arbeiten.  

Klimawandel - Palmen in rheinischen Gärten
Ein Wegekreuz an einer ehemaligen Klostermauer. Dahinter heute gehobene Wohnbebauung.

Endlich stehe ich am ersten relevanten Punkt, dem Tor zum Park einer großbürgerlichen Villa das 19. Jahrhunderts. Hat auf den ersten Blick nichts mit den Römern zu tun. Außer man weiß, dass es genau auf der alten römischen Straße steht. Im dahinterliegenden Park soll man den Straßenverlauf teils noch gut erkennen können.


Endlich bin ich auf der ausgeschilderten Via-Route, die mich später zur Heidenburg führen würde. Doch auch hier nochmals eine Ladung Pustekuchen, denn außer einzelnen bemalten Bäumen gibt es keine so guten Erklärungs-Tafeln, wie ich sie schon öfter vorfand. Laut Wanderführer zur Via Belgica, soll hier ein markanter von den Römern hergestellter Taleinschnitt zu sehen sein, der notwendig war, damit sie den Höhenzug queren konnten.  


Römischer Taleinschnitt...?
Immerhin lerne ich wenige Meter weiter, was ein Schöpfbunker ist.


Schöpfbunker
Dafür läuft es sich auf dem weichen Weg durch den Buchenwald sehr gut. 


Dennoch ist es ein wenig schade, dass ich entweder den Wanderführer (plus Lesebrille) hätte einstecken oder ihn auswendig lernen müssen, um den Bezug zum römischen Straßenwesen herstellen zu können.

Was wollen mir diese Bäume sagen...?

Da ich aber ohnehin die Route hier nicht weiter erkunden kann (ich muss ja noch den Rückweg einkalkulieren), beobachte ich laufend ein wenig das ansonsten muntere Treiben im Wald mit Reitern, Kutsche, Radlern, Fußgängern - viel los hier!

Auf dem Rückweg entdecke ich immerhin noch eine Karte am Wegesrand, die den Verlauf der römischen Straße darstellt. Der Knick in der roten Linie war, so wird vermutet, notwendig, um ein sumpfiges Quellgebiet zu umgehen.


Nach 21,1 km stehe ich wieder vor der Haustür. 
Lustig, weil heute ansonsten die Pulheimer Winterstaffel stattgefunden hätte und ich die Absage bedauerte. Da habe ich dann noch noch einen Halbmarathon hingelegt. Immerhin waren entgegen der sehr eintönigen Winterstaffel-Strecke wenigstens ein paar interessante Passagen dabei. 2:15 ist ok, war ja nur Training. 130 Höhenmeter darf ich mir auch zugute halten.
Beim Kaffee daheim (Marmorkuchen statt noch mehr Pustekuchen) plane ich schon einen neuen "Angriff" auf die immer noch unvollendete römische Streckenstudie: Shuttle zum Einstieg in Königsdorf und von dort durchgängige Routenerkundung, wäre doch gelacht!
Ich werde berichten!

Sonntag, 9. Januar 2022

Bunte Woche

Ein bunte Woche war es, läuferisch betrachtet. Am Sonntag ein Lauf zum Weihnachtsbaum. um meinen Dekorationsbeitrag einzusammeln und ihn für den nächsten Advent aufzubewahren. Ich bin erstaunt, dass doch am 2. Januar noch einiges hängt. Nach meiner Silvesterlaufaktion sind die Beine anfangs etwas unwillig, laufen sich dann aber ein.

Dann finde ich Erfreuliches im Briefkasten. Schon am Mittwoch habe ich die Medaille aus Soest in der Post. Schön gestaltet und ein nettes Souvenir an einen weiteren virtuellen Lauf!


Mittwoch ein kurzer Tempolauf. Einfach nur schnell, weil ich sonst unterwegs erfroren wäre. 4° können sich mit Windunterstützung deutlich kälter anfühlen.
Freitag wieder ausführlichere 10 km, am Ende durch unser Viertel. Wo ich erst vor wenigen Tagen bemerkte, dass zwei Straßen weiter Dekorationsliebhaber/innen am Werke waren!


Unverkennbar: Köln ist nahe!


Zwischendrin hatte ich noch Zeit, zwei kleine Nähprojekte umzusetzen. Vom virtuellen München Halbmarathon 2020 (Link, Link) hatte ich ja ein Finishershirt erhalten. Kompressionsmodell, so etwas besaß ich noch nicht. Das Shirt trug sich dann zwar doch für mich überraschend gut, nur der Halsausschnitt war mir zu eng und so lag es dann doch nur im Schrank herum. Schade eigentlich, lange habe ich überlegt, wie ich das halbwegs herzeigbar ändern könnte. Der elastische Stoff ist nicht ganz einfach zu bearbeiten. Nach Zurechtlegen meiner Taktik musste ich nur noch den Mut aufbringen, die Schere anzusetzen. Aber nun wurde es, ich bin zufrieden, auch wenn der Schriftzug leiden musste.

Vorher

Nachher

Und wenn die Nähmaschine sowieso rattert, gleich noch einen Schlauchschal an einem Ende verengt. Dazu braucht es nur eine Naht, keinen Schnitt. So liegt er am Hals besser an und flattert nicht dumm herum. Natürlich ist der Schlauch dann nicht mehr als Kopfbedeckung geeignet.



Heute sollte es wieder ein längerer Lauf werden. Die Wetter-App versprach hartnäckig Trockenheit, während Regentropfen ans Fenster spritzten. Betrug! Bäh, und dazu wieder kalter Wind! Ich ringe eine Weile mit mir selber, komme zum Schluss, ok, eine kurze Runde muss sein und packe mich entsprechend wetterfest ein. Das geänderte München-Shirt ist als unterste Lage auch mit dabei.
Doch schon nach wenigen Metern läuft es wunderbar fluffig wie von selbst. 


Der geplante kurze Lauf wird immer länger. Ich kann ja nochmal am Weihnachtsbaum vorbei (immer noch bunt behangen).



Und dann statt gleich zurück, die Runde um den Boisdorfer See vollenden. Dann zieht es mich nach Kerpen City, wo ich nachschauen kann, ob die Tennis-und Squash-Halle noch in Betrieb ist, was sie ist (Chris behauptete, die gäbe es nicht mehr).
Mit dabei meine neue Laufuhr. Dummerweise habe ich meine alte in der Schweiz liegen gelassen und es wird dauern, bis wir wieder dort sind. Zudem ist ihr Akku schon sehr gebrechlich, ob der noch für einen Marathon taugt...? 
Ich habe mich erneut für Polar entschieden und probiere derzeit aus, was das Ding so alles kann. Es grenzt an Totalüberwachung. Wo sich meine alte überwiegend auf sportliche Aktivitäten und ergänzende Tests konzentrierte, kann man sich bei der neuen arg an die elektronische Kandarre nehmen lassen, nicht nur beim Sporteln. Ich werde stündlich ermahnt, zu inaktiv zu sein (klar, Homeoffice) und mein Versagen beim Erreichen des Bewegungs-Tagesziels wird mir klar in Prozent kommuniziert. Auch mein Schlaf und seine Erholungsqualität werden seziert. Selbst Gymnastikvorschläge erfolgen, mit einem Strichmännlein, dass die Übungen vorturnt. Die Herzfrequenzmessuung am Handgelenk funktioniert tagsüber prima, nur beim Lauf wähnt mich die Uhr in Pulshöhen, die ich noch nie erreicht habe, das kann nicht stimmen und bedarf der Abklärung. Erfreulicherweise erkennt die Uhr aber sogleich meinen alten Pulsmesser für die Armbeuge und lässt sich von ihm die Werte zuliefern.


Nach schlussendlich 19 km bin ich wieder daheim. Fast schon zu erwarten, dass der Himmel nach einigen kleinen Regengüsslein unterwegs sich nun teils blau zeigt. Aber da lasse ich mich jetzt auch nicht von Petrus ärgern.
Schön wars. Und wenn man dann wieder im Warmen sitzt, im Körper eine perlende, spritzige Energie kreist, man die Beine hochlegen kann und tiefe Zufriedenheit sich breit macht, dann weiß ich, wofür ich laufe.

Freitag, 31. Dezember 2021

Zwei auf einen Streich - Silvesterlauf Soest in Bedburg

Das Laufjahr verlangt nach einem ordentlichen Abschluss. Da wir die Schweiz schon wieder verlassen haben, könnte der Bedburger Silvesterlauf, den ich bereits zweimal erlebte (2019, 2018) eine nette Option sein - wäre er nicht aus Coronagründen ersatzlos abgesagt. Gerade noch rechtzeitig höre ich, dass ja in Soest wieder virtuell gelaufen wird. Dort war ich 2020 dabei, weil insbesondere die spezielle Medaille lockte. Also entstand ziemlich kurzfristig und fast von selbst der Plan: Warum nicht den virtuellen Soester Lauf in das echte Bedburger Gelände verlegen? Zwei auf einen Streich eben. In Soest meldete ich mich für 15 km an. In Bedburg könnte man sich unterwegs entscheiden, bis hin zum Halbmarathon. Da sollte was gehen, äh, laufen!

Also auf in den Ortsteil Kaster und als erstes beim Bäcker, der den dortigen Silvesterlauf mit schmackhaften Brezeln belohnt, ein solches Gebäckstück erstanden. Ein wichtiger Motivationspunkt ist damit gesichert.

Am Weiler Hohenholz, dem Startpunkt, herrscht gähnende Leere, der Wind streicht über einsame Äcker. 12°, also gute Lauftemperatur. Zu Fotografieren gibt es eigentlich nichts. Außer Leere, Matsch, und immer irgendwo ein qualmendes Kraftwerk oder Windräder. Immerhin, der Himmel bietet malerische Wolkenbilder.








Kraftwerke Neurath und Niederaußem



Es gibt nur sehr wenige Begegnungen unterwegs. Einmal kommt mir ein Gassigängerpaar entgegen. Man grüßt sich, der Mann fragt "Silvesterrunde?" Ich bejahe. "Wir auch, aber Runde mit Hunden!"

Kraftwerk Frimmersdorf, stillgelegt
Die Strecke verläuft überwiegend auf Asphalt, doch auch ein längeres Stück Feldweg ist enthalten. Ich erinnere mich an schlammige Passagen dort. Same procedure as last time...
Allerdings ist es diesmal ja deutlich milder als bei meinen vorherigen Teilnahmen. Was sich olfaktorisch bemerkbar macht, indem es am hintersten Punkt der Strecke extrem nach Suppengrün riecht.

Kein Plan B..., also hindurch!




In Bedburg läuft man zunächst einige Kilometer hinaus auf die Felder, dann eine ca. 5 km lange Runde bis zu dreimal (je nach gewünschter Gesamtdistanz) und dann wieder zurück zum Weiler. Die ersten Kilometer fühlen sich gut an. Dummerweise verlaufe ich mich, bemerke das aber noch rechtzeitig und kann korrigieren. 
Nach 10 km (also auf meiner zweiten 5'er-Runde) folgt ein kleiner Hänger. Mich ärgert, dass die mitgenommene Wasserflasche undicht ist, also trinke ich lieber das weg, das noch drin ist. 
Die "Soester 15" motiviert als erstes Etappenziel. Und wahrlich, die Sonne vergoldet meinen virtuellen Zieleinlauf. Die Zeit kann ich daheim erfassen und mir sofort eine Urkunde ausdrucken. Ich liege im Mittelfeld aller Damen. Die Medaille wird später zugeschickt.
Da fehlt mir ja nun auch nicht mehr viel bis zum Halbmarathon!




Also weiter auch wenn die Beine nun doch ermüden. Und natürlich noch ein drittes Mal auf die 5'er-Runde, wenn man schon einmal hier hinten unterwegs ist ;-).

Ich passiere auf den Wiederholungsrunden dreimal eine Hütte, an der sonst ein Getränkeposten die Läufer/innen verpflegt. Diesmal steht dort ein seltsamer älterer Kauz. Als ich mich nähere, tritt er von seinem an der Wand lehnenden Fahrrad an den Wegesrand, Hände in den Taschen, Rücken durchgedrückt, Kinn nach vorn gereckt. Wie der Landjunker beim Kontrollieren seiner Güter. Er würdigt mich keines Blickes. 
Wenige 100m weiter kommt mir ein älterer Radler auf dem schlammigen Weg entgegen und fragt, ob der mit dem Rad schon da sei. Da weit und breit kein anderer ist, muss er wohl den Junker meinen. Ich bejahe und er kämpft sich weiter voran. Bei meiner zweiten Passage vermute ich die beiden plauschend dort sitzen zu sehen. Aber nur der Landjunker auf einer Bank dösend verweilt dort. Gleicher Anblick beim dritten Mal.
Wer dann aber das Schachspiel dort aufgebaut hat...? Für wen und wann...? Seltsam.


Vorn Schachspiel, hinten Junker

Ich habe noch ca. 5 km vor mir und lasse etwas Traubenzucker im Mund zergehen. Der gibt wieder ein wenig Schwung für den Homerun, der nun fast durchgängig gegen den auffrischenden Wind führt. Zur Ablenkung versuche ich, die Windräder zu zählen, die man hier erkennen kann. Bei 80 höre ich auf.
Das Ziel kommt in den Blick, daaaa hinten hinter dem Wäldchen.


Wegen meiner kleine Verlauf-Aktion liegt mein virtueller Zielstrich etwa hier:



Die letzten wenigen 100m nutze ich zum Cool-down. So habe ich auch Zeit, ein Wegekreuz zu fotografieren. Es gibt mehrere hier im Areal.


Sonne und Wolken setzen sich auch nochmals kurz in Szene. 
Ein schönes Gefühl, das Jahresende läuferisch gewürdigt zu haben Und nun habe ich auch einen Guten Grund, wenn ich den Jahreswechsel (mal wieder) verschlafe...



Ja, das neue Jahr, was mag es uns bringen? Wohin wird der Weg uns führen? Auch wenn wir heute noch nicht seine Kurven, seine schwierigen und seine leichten Passagen kennen, wir werden ihn gehen und erleben. Vielleicht biegen wir an der einen oder anderen Stelle einmal falsch ab, vielleicht haben wir mit dem einen oder anderen Schlagloch oder Baustellen zu tun. Aber sicher führt er uns auch zu schönen Gefilden. Was auch immer uns erwartet, stehenbleiben geht nicht.










In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen schönen Jahresausklang und alles Gute für 2022!