Nach dem wirklich extremen Gewitter am Pfingstmontagabend, das wir ohne Schäden überstanden haben, zeigt der Himmel heute immer noch (oder schon wieder?) eine eigenartige Stimmung. Das Gewitter war vorgestern so gründlich, dass die Bahn immer noch nicht aufgeräumt hat. Es fuhr heute Nachmittag kein einziger Zug von Köln nach Düsseldorf. Schienenersatzverkehr mit Bussen. Das erwähne ich deswegen, weil ich morgen ... traraaa ... nach Düsseldorf muss! Na ich bin gespannt auf das Abenteuer. Auto ist keine Alternative, da es in die City geht.
A propos: Das Abenteuer zur Staffel am Köln Marathon nimmt Fahrt auf, es haben sich insgesamt 8 Mitstreiter gefunden, so dass wir 2 Staffeln angemeldet haben, nachdem alle recht zackig ihren Anteil des Startgeldes gezahlt haben. Es gab schon erste Teil-Gruppentrainings.
Doch zunächst geht es an die "gehaltvollere" Staffel, zum Ahrathon, am kommenden Samstag durch die Weinberge der Ahr. Wie wir feststellten, können wir 3 Damen unsere intime Kenntnis dieses Laufs als Staffel wieder voll ausspielen, denn erneut ist die Beschreibung der Staffelwechselpunkte sehr irreführend und Neulinge haben es schwer, diese eindeutig zu finden. Ob die Veranstalter da selber schon zu sehr die Läufergoodies (klar, eine Flasche Wein!) getestet haben...?
Jedenfalls steht heute natürlich nochmals Training an. Ursprünglich plante ich 10 zügige km, doch die Beine setzen sich durch und es werden 5 sehr zackige km im Renntempo. Fühlt sich trotz der schwülen Luft gut an, ich bin gespannt auf Samstag!
Und weitere Laufabenteuer führte ich mir am Montag (als noch die Sonne schien) virtuell auf der Terrasse zu Gemüte. Einige haben es richtig erkannt: Wigald Boning "Bekenntnisse eines Nachtsportlers".
Köstlich!
Und als Steigerung als Hörbuch von Autor selber gelesen, doppelt köstlich!!
Die Laufanfänge in Oldenburg sind ja noch harmlos, doch schnell wachsen die selbst gestellten Herausforderungen, Treppenlauf in Hotels, Marathon, Ultra, Bergläufe, Radfahren Köln-Paris fast Nonstop. Doch wie im wahren Leben geht nicht alles glatt, so muss ein 24-Std-Feuchtpedaliervorhaben (unsereiner würde sagen: Tretbootfahren) etwa zur Hälfte abgebrochen werden und ein Trailrun durch vermeintlich bekanntes Wandergebiet endet fast mit einem Einsatz der Bergrettung. Man erfährt, warum der Künstler den Hamburg Marathon mit einer gelben Krawatte lief und nun sogar von sich sagen kann, er habe den Olympiasieger Dieter Baumann niedergerungen ... Doch diese Schilderungen machen erst den halben Reiz des Werks aus. Besonders die atemberaubenden Wortkaskaden, die bildhaft-blumige Ausdrucksweise sind hörenswert. Ich habe noch nie drei Fehlversuche beim Diskuswurf mit solcher Verve und Hingabe beschrieben erlebt. Durch das Buch geistert zwar immer wieder Biel als Ziel, doch ist dieser Lauf nicht enthalten. Allerdings -das Internet verrät ja alles- hat der tollkühne Nachtsportler diesen Lauf dann anschließend gefinisht.
23 Grad, 5 km, 27:45, (5:34 Min/km), Puls 138
Mittwoch, 11. Juni 2014
Montag, 9. Juni 2014
Pfingstmontagmorgenlauf
6:57 Uhr am Pfingstmontagmorgen.
Die Frisur sitzt.
Die Sportkleidung auch, und wir stehen bei duftigen 20 Grad vor der Haustür, ready to go.
Das ist ja ein schönes Vorgefühl auf Morgensport, bis es allerdings soweit ist, war es schon ein kleines Kämpfchen. Erst mit mir selber und gegen die horizontale Anziehungskraft der nächtlichen Liegstatt, und dann noch mit meinem eidgenössischen Ehemann, der zwar am Vorabend sofort "ja" sagte zum Plan des morgendlichen Laufs, nun aber seinerzeit arg gegen das Murmeltier-Gen in seinem Erbgut ankämpfen muss. Doch nachdem wir, ok, ich gestehe es,> ich<, gestern den ursprünglichen Plan eines Spätabendlaufs (angesteckt von Marianne) doch nicht umgesetzt habe/n, gilt nun keine Ausrede mehr.
Auf gehts zu einem erfrischenden Morgentrab. Es ist sehr feucht, mein Mann tippt auf Tau, aber mir erscheinen diese Tropfen auf den Autos doch als etwas arg überdimensioniert dafür. Spätestens beim Feldweg klärt sich die Frage: Die Pfützen am Wegesrand weisen eindeutig auf eine nächtliche Regendusche hin. Und erklärt auch die Luftfeuchte, die wir verspüren.
Und wenn man sich dann einmal durchgekämpft hat zum Lauf, ist es ja auch schön. Eine wunderbare Ruhe begleitet uns. Einmal schallt von fern ein Kirchenglöckchen, Feldlerchen singen hoch über uns ihr Lied. Der Horizont zeigt sich noch in pastelligem Grau. Doch die Sonne steigt und mit ihr spürbar die Temperatur.
Ich bin froh, eine kleine Wasserflasche dabeizuhaben. Überhaupt ist auch das Laufen mit leerem Magen sehr ungewohnt für mich und ich zweifle anfangs ein wenig, ob das eine gute Idee war. Doch die Zweifel legen sich bald. Wir hatten ca. eine Stunde angepeilt, spontan schlage ich unterwegs einen kleinen Schlenker vor, den ich kürzlich entdeckte, und der die Strecke einen guten km verlängern wird. Gesagt, gelaufen. Die kleine Variation bietet der bescheidenen Brise, die weht, volle Angriffsfläche auf uns. Wäre dies im Winter unangenehm, so freuen wir uns nun über die kleine Erfrischung, denn wir laufen glänzend - schweißglänzend.
Wir begegnen ersten Gassigängern und einzelnen Radfahrern. Ansonsten können wir unsere traute Zweisamkeit genießen.
Trotz der zunehmenden Wärme läuft es gut. Ich bin erstaunt. Die ersten km war der Puls erstaunlich niedrig. Nun klettert er zwar ein wenig, doch das Tempo ist auch recht hoch (für mich).
Aber der Frühstückstisch lockt...
Mein Mann zieht das Tempo die letzten paar 100 m an, will gar einen Schlussspurt zu Eiern und Croissants hinlegen ;-)
So sitzen wir dann kurz vor 9 Uhr an einem herrlichen Frühsommermorgen wunderbar innerlich und auch äußerlich erfrischt hier:
Und gleich werde ich die Terrasse mit dem Liegestuhl aufrüsten und mich einem ganz wunderbaren Buch der Läuferliteratur hingeben, das jeder, der Spaß am Laufen hat, gelesen haben müsste. Oder noch besser: Sich vorlesen lassen müsste, vom Autor selber. Von 0 auf Marathon und dann nach Biel.
Geschrieben von einem, dem man solche Sportaktivitäten gar nicht zutrauen würde.
Der sonst nur für schräge Klamotten bekannt ist, und uns früher Samstag Nacht erfreute.
Doch davon später mehr.
Ach das Leben kann so schön sein!!!
20-23 Grad, 12,1 km, 1:15:39, (6:13 km/Min), Puls 133
Freitag, 6. Juni 2014
Rheinischer Backofen und normannischer Strand
Aber ich will das jetzt so! Schließlich steht in 8 Tagen der Ahrathon an, den wir als Damenstaffel zu dritt starten werden. Und da will man ja trainiert sein! Wenn es so weitergeht, haben wir gute Chancen irgendwann einmal zu den amtlich bestätigten und womöglich ehrennadelverzierten Dauergästen zu gehören, denn seit der Erstaustragung 2012 haben wir keinen Lauf ausgelassen ;-) Dem profilierten Gelände und der besonderen Verpflegungsposten (Nach dem Medoc-Prinzip, wer Wasser nimmt, ist selber schuld ;-) ) gemäß liegt unsere letztjährige Zeit bei einer nicht näher erwähnenswerten Größenordnung, doch der Spaß am Lauf steht dort eindeutig in Vordergrund. In diesem Jahr gibt es neben den Kostümprämierungen noch einen "Stöckel-Stelzen-Flossenlauf", was immer das auch sein wird.
Gern verliere ich mich bei etwas längeren Läufen, und heute besonders zur Ablenkung von der Hitze, in irgendwelchen Gedanken. Kurz vor dem Loslaufen sah ich zufällig Bilder der Feierlichkeiten am Strand der Normandie zur Landung der alliierten Truppen 1944. Das erinnert mich an einige schöne Aufenthalte dort, u.a. in einem netten kleinen Hotel am Omaha-Beach. So rekapituliere ich die noch im Kopf vorhandenen Urlaubsbilder, die netten Begegnungen mit den Menschen dort, das Essen (lassen wir französisches Frühstück einmal außen vor). Wenn ich die Augen schließe, lässt der Wind fast die Illusion entstehen, ich sei dort, es fehlt nur das Meeresrauschen und die salzige Seeluft. Rasch daheim im Dateiendschungel geforscht und einige schöne Impressionen gefunden, kleiner Gruß an die Nachbarn im Westen:
Ach wie gern läge ich nun dort am Strand...!
Unglaublich sich vorzustellen, was dort vor 70 Jahren ablief. 7 Jahrzehnte - das mag langlang zurück liegen. Doch wenn ich mir vergegenwärtige, dass ich gerade einmal 16 Jahre danach geboren bin, und 16 Jahre ungefähr der Zeitraum ist, den ich in meinem heutigen Job bin, dann erhält dieser Zeitraum plötzlich eine ganz andere Perspektive. Es gibt übrigens noch viele Bunker und andere Kriegsbauwerke dort zu sehen, die einen schaudern lassen können.
Mit meinem Lauf heute bin ich trotz der Bedingungen sehr zufrieden. Und dem Lauf am Dienstag gingen immerhin 8 Stunden schweißtreibender Gartenarbeit voraus.
Lauf heute:
26 Grad, 12 km, 1:17:22, (6:26 Min/km), Puls 134
Dienstag:
22 Grad, 5 km, 31:42, (6:25 Min/km), Puls 140
Sonntag, 1. Juni 2014
OH-Lauf (10 km)
High-Noon am Sonntag. Kurzentschlossen nehmen wir am Oswald-Hirschfeld-Erinnerungslauf teil, einem Volkslauf mit familiärem Charakter im Kölner Norden.
Gestartet wird in Köln-Bilderstöckchen im Blücherpark, einer Parkanlage mit viel altem, bildschönen Baumbestand.
Es geht beschaulich zu. Parkplatzsuche ist kein Thema, das Läuferfeld ist übersichtlich (191 Teilnehmer für die 10 km, die heutige "Königsdisziplin", zudem die Läufer der kürzeren Distanzen und Walker).
Das Zielgelände liegt auf einer grooooßen Picknickwiese, so dass gegebenenfalls mitgebrachte minderjährige Familienmitglieder wunderbaren Zeitvertreib haben können. Der Start ist 100 m weiter.
Und während die einen sich startklar machen...
... sitzen die anderen mit Blick auf den Bootsteich (warum liegen eigentlich alle Leihboote am Steg?) und genießen den Blick auf die Wogen und ihr Mittagessen.

Ich laufe mich ein wenig ein und treffe in einem Carrée im Park auf 2 steinerne Löwen, die unter schattigen Bäumen wachen.
A propos schattig: Die heutigen 19 Grad fallen unter dem Blätterdach eher kühl aus, während sie in den sonnenbeschienen Partien deutlich wärmer wirken. Zudem spüre ich einen Muskelkater in den Oberschenkeln - was Gartenarbeit so alles erzeugen kann...
Wir freuen uns auf einen schönen Lauf!
Um den Unterhaltungswert zu unterstreichen, habe ich irgendwie meinen Pulsmesser verbummelt. Den Gurt hatte ich daheim angelegt, die Messeinheit an einer Seite in die Halterung gesteckt (Einseitig, damit nicht schon die Batterie angezapft wird). Im Auto merke ich, dass die Einheit weg ist. Bei einem "großen" Lauf hätte mich das dann wohl an den Rand des Nervenzusammenbruchs geführt, aber heute sage ich mir nur, dass sich das Ding schon wiederfinden wird.
Am Start steht man locker zusammen. Obwohl die Zeit für alle ab dem Startschuss läuft (es gibt nur eine Zeitmessung im Ziel), gibt es keinerlei Geschubse und Gedrängele. Während ich gerade noch meine "Bereifung" kontrolliere (Blinkt der Distanzmesser? Habe ich einen doppelten Knoten in den Schnürsenkeln? Sitzt die Zeitmessschlaufe gut am anderen Fuß?) ertönt urplötzlich und ohne Vorwarnung der Schuss. Auch einige andere schauen kurz irritiert, aber dann setzt der instinktgesteuerte Läuferimpuls ein und alles stürmt los.
Das erste Stück geht durch Alleen alter ehrwürdiger Bäume. Und obschon ich mir ja nur einen guten Trainingslauf vorgenommen hatte, spüre ich, wie der Geist des Namensgebers des Parks, der preussische Generalfeldmarschall Blücher, ein wenig von mir Besitz ergreift. Zu Beginn lasse ich mich zwar willig von den Sprintkanonen überholen, doch irgendwann ist auch mal gut, ne?
Nach den Parkalleen geht es hinüber in eine Schrebergartensiedlung. Hier sehe ich schon nach rd. 1,5 km den ersten Läufer stehend am Wegesrand. Nanu, sooo selektierend ist es hier doch wirklich nicht...!
Zwar können die angedrohten wahrhaftigen unwahrscheinlichen 9 (In Worten NEUN) Höhenmeter (Addition aller "Anstiege" 45 m) durchaus "fordernd" sein, aber die kommen ja erst noch. An einer ersten kleinen Brücke steht ein älterer Herr, sicherlich im früheren Leben einmal Trainer und ruft seine Kommentare ins Feld "Ja, die Arme schön nach vorne mitnehmen und SCHWINGEN!". Ich nehme mir vor, mich bei 5:30 Min/km einzupendeln, was mir dann erstaunlich gut gelingt.
Bald geht es durch eine offene Wiesen- und Baumlandschaft, in der sich wiederum Schrebergärten verbergen. Von hinten höre ich zwei Herren sich schwatzend nähern. Langsam schieben sie sich an mir vorbei, ein jüngerer und ein älterer, anhand ihres Slangs erkennbar türkischen Hintergrunds. Ich lasse es mir gefallen und hänge mich dran, laufen die beiden doch genau mein Tempo und außerdem ist hier Gegenwind. Der jüngere könnte flotter, doch der ältere hat schon leichte Mühe. Die Unterhaltung wandelt sich zum Zuruf einzelner Worte und Satzbrocken. Von hinten nähert sich eine junge Frau in körperbetont eng sitzender Kleidung, mit wehendem blonden Pferdeschwanz. Ich lasse sie passieren. Die beiden vor mir müssen sie notgedrungen ebenfalls passieren lassen. Es setzt ein paar türkische Worte, die ich allzugern verstanden hätte und danach herrscht Schweigen. Der ältere muss abreißen lassen, der jüngere lässt sich zu ihm zurückfallen und ich gehe auch an ihnen vorüber.
Bei km 5 gibt es eine Getränkestelle. Ein Wasser würde ich gern nehmen, mein Hals ist trocken. Es gibt nur eine Sorte Becher. Als ich danach greife bemerke ich den Aufdruck "Dextro". Das würde ich nun auch nicht gerne wollen, aber ein Schluck täte gut. Doch als die Flüssigkeit in meinen Mund rinnt - uuuuaaaah! Sprudelwasser!!! Wie kann man denn auf diese Idee kommen?
Eine Weile später sehe ich einen jungen Mann am Wegesrand gehen. Ich laufe vorbei, aber das scheint ihm nicht zu schmecken, mit seinen schlacksigen-staksigen Schritten kommt er von hinten an und schert so knapp vor mir ein, dass ich ihm fast in die Hacken gerate, ohne dass ich das wollte. Bald überhole ich ihn wieder, erneut versucht er an mir vorbeizugehen, aber dann schafft er es doch nicht nochmals.
Ich bin erstaunt, dass es doch relativ gut klappt, die Beine laufen rund, die Energiebereitstellung funktioniert. Gern hätte ich ja meinen aktuellen Puls gewusst...
Ich grübele, ob ich in diesem Tempo weiterlaufen kann bis ins Ziel, oder ob mir ein Einbruch droht. An der Strecke befinden sich keine km-Markierungen, und auf meiner Uhr kann ich die gelaufene Distanz ohne Brille nicht gut erkennen. Nur anhand der Zeitangabe (diese Anzeige ist größer) kann ich mich grob orientieren.
Eine Weile laufe ich in Schrittweite zu einem Teilnehmer mit wehender Lockenpracht, mal ist er vorn, mal ich, dann doch wieder er. Ca. 2 km vor dem Ziel versucht er, nach vorn wegzulaufen. Meine Polar zeigt mir 5:13 Min/km, soll ich dranbleiben? Ach, ich habe nichts zu verlieren und fühle mich noch immer ganz gut und überhaupt - wenn schon, denn schon! Ich entscheide, mich nicht abhängen zu lassen, bald lässt der andere nach, ich komme vorbei, kann mich absetzen.
Schon sehe ich von weitem das Ziel, doch erst heißt es noch einen Bogen daran vorbei zu laufen zum Südende des Parks. Erst ab dort geht es wirklich auf zur Zielmatte.
Mein eidgenössischer Ehemann ist natürlich schon da und kommt mir entgegen.
Ich reiche ihm meine Kamera und so kann er diese dynamische Bewegungsstudie schießen.
(Die anderen Bilder habe ich sicherheitshalber gelöscht...).
Noch 400 m, ruft er mir zu. Wie so oft, erlebe ich mein "Letzter-KM-Syndrom", habe das Gefühl, es geht nicht mehr. Aber da ich mich und meine Einbildung kenne, reiße ich mich einfach mal am berühmten Riemen.
Im Südbogen linse ich vorsichtig ein wenig nach hinten. Niemand zu sehen.
Noch ein kleines Schäufelchen kann ich auf den letzten Metern drauflegen, aber nur ein ganz kleines.
Erst auf dem Zielfoto erkenne ich, dass in einigem Abstand die Verfolger kommen.
Zufrieden laufe ich ein. Und was sagt mir die Zeit?
Unfassbar, neue PB, die bisherige um 40 Sekunden unterboten!
Auf der Heimfahrt (Ungeduscht, da solcher Luxus nicht zur Verfügung steht) finden wir, dass wir doch öfter einmal zu Trainingsabwechslungszwecken einen solchen Lauf einschieben sollten, auch wenn die Langstrecken uns eher liegen.
19 Grad, 10 km, 54:04, (5:27 Min/km), keine Pulsmessung (Den Sensor finde ich tatsächlich im Auto wieder)
122. von 191
26. von 65 Frauen
7. in der AK (letztes Jahr wäre ich 3. gewesen...)
Freitag, 30. Mai 2014
Von Mäh-Arbeiten und UFOs
Am Sonntag will mein Süßer mit mir ... nein, nicht segeln gehen, sondern kurz entschlossen einen 10-km-Volkslauf bestreiten. So ein romantisches Erlebnis wie einen in trauter Zweisamkeit -wenn auch nicht nebeneinander - absolvierten kleinen Wettkampf will ich mir doch nicht entgehen lassen :-)
Da sollte ich allerdings zuvor zumindest nochmal ein wenig auf Tempo laufen, auch wenn für mich der 10er eher ein Training in der Großgruppe sein wird, als ein ambitioniert angegangener Wettkampf. 10 km auf Tempo rennen ist einfach nicht mein Ding, dazu bin ich schlichtweg nicht gemacht. Ich komme mir dabei ohnehin vor, wie der berühmte Hase und der Igel, mit der persönlichen Variante, dass der Hase im Ziel immer von gaaaanz vielen Igeln empfangen wird. Nein, für mich wird es eher ab 10 Meilen oder 21 km interessant. Doch mal zur Abwechslung und als forciertes Tempo sind 10 km ganz ok.
Heute, wie auch schon vorvorgestern ist mir das Wetter hold und ich lasse die Beine laufen, wie sie wollen. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie gut sich das Tempo halten lässt, wenn ich einmal im flotten Trott bin. Hingegen, laufe ich gemütlich vor mich hin, fällt es mir immer wieder schwer, dann doch einmal zu einem zügigeren Lauf überzugehen.
Im Westen nichts Neues heute.
Ich beobachte einen kleinen Trupp bei Mäh-Arbeiten.
Am Himmel allerdings lassen sich seltsame Phänomene ausmachen.
Zuerst fällt mir nur das große Kreuz auf.
Doch dann sehe ich weitere bemerkenswerte Linien.
Macht Lufthansa einen Betriebsausflug?
Spannt die NSA ihr Netz...?
Oder werden wir von UFOs umzingelt...?
Herr von Däniken, bitte übernehmen Sie!
Mittwoch:
18 Grad, 5,1 km, 29:10, (5:40 Min/km), Puls 139
Heute:
19 Grad, windig, 10,5 km, 1:03:56, (6:03 Min/km), Puls 140
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