Montag, 9. Mai 2016

Prag Marathon 2016

Ein schöner Lauf in einer interessanten Stadt liegt hinter uns. Auch wenn es für mich der längste Marathon werden würde. Ist aber kein Grund zum Ärgern, die Bedingungen waren eben so und nicht anders.
Man liest ja immer wieder, dass man die letzte Woche vor dem Lauf möglichst stressfrei halten und sich viel Schlaf gönnen sollte. Ich kann nun bestätigen, wie wichtig das ist. Ich hatte die letzten 8 Tage leider heftigen Stress, den ich weder bestellt hatte, noch verschieben konnte, der mir kaum Schlaf liess und tagsüber nur Hektik brachte. Die Nerven lagen blank und ich verlor dadurch ungewollt auch noch 1,5 kg. Erst am Freitag trat ein wenig Entspannung ein und ich schöpfte Hoffnung, konnte gar die erste Nacht in Prag durchschlafen. Doch schon die Nacht vor dem Lauf endete wieder um 3 Uhr und die Zeit bis zum Aufstehen nutzen Magen und Kopf zum Karussell fahren. Frühstücken war da schon kaum möglich .

Wir genossen den Luxus, in nur 3 Minuten zu Fuss an der Startaufstellung zu sein, so bequem hatten
wir es noch nie!
Die Startblocks ziehen sich die Celetna entlang, eine enge Gasse mit Souvenirshops, Cafés und Restaurants. Man spricht von knapp 11.000 Teilnehmern, wobei die eher wenigen Staffeln wohl eingerechnet sind. Ein sehr buntes Volk, viele Asiaten, Franzosen, Deutsche und viele sonst selten zu hörende Sprachen der Ex-Ostblockländer. Mir wird eine taiwanesische Gruppe in Erinnerung bleiben, die -gemäss selbst gestaltetem Schild- schon den Dubai-Marathon lief, und gleich nächste Woche noch den Marathon in Lüttich anhängen will (Das Motto da ist irgendwas mit Bier)





Das Prozedere läuft fast rasant schnell ab, schon kurz vor 9 Uhr setzt sich mein ziemlich hinterer Startblock in Bewegung. Keine Musikbeschallung bis dahin. Mein Mann, weiter vorn stehend, hört die Nationalhymne, die ich nicht mitbekomme. Dann aber schmettern die Boxen plötzlich Smetanas "Moldau", dazu der blaue Himmel, die schon wärmende Sonne (es werden ca. 18 Grad, also ziemlich warm), die tolle Stimmung - zum Niederknien! Aber das geht nicht, wir haben ja noch etwas vor heute.




Aus dem erst langsamen Gehen wird fliessend zügiger Gang, und schon 60, 70 m vor der Startlinie (Im Bild bei der grünen Flasche) auf dem Altstädter Ring nehmen wir Renntempo auf.
Gegen 9:15 bin ich unterwegs.








Sofort geht es erstmals über die Moldau auf die Kleinseite und über die Karlsbrücke. An deren Zugang wurden die Strassenpoller stehen gelassen, und weil ich so mit gucken beschäftigt bin, nehme ich einen davon fast zu spät wahr, kann im letzten Moment drum herum.








Leider unscharf, dennoch, zur Erinnerung, die wunderschöne Karlsbrücke überlaufen wir bei km 3. Ich möchte betonen, dass beim Lauf hier deutlich mehr Platz ist, als beim Stadtbummel am Samstag, als wir hier vor Menschen kaum vorwärts kamen.





Es geht aus der Altstadt gleich wieder über die Moldau, und weiter am Ufer nach Norden. Den Abschnitt der nächsten rd. 9 km werden wir am Ende nochmals laufen. Lustigerweise kommt er meinem Mann und mir beim ersten Mal deutlich länger vor.
Mir vielleicht deswegen, weil ich schon hier merke, dass es nicht mein Tag wird. Ich komme nicht richtig in den Lauf, das Betriebssystem signalisiert mir, dass es heute nicht will. Aber zunächst einmal laufe ich im geplanten Zeitfenster.










Am nördlichen Wendepunkt überqueren wir wieder den Fluss, laufen durch ein Gewerbegebiet und zurück in die Altstadt. Die Pariser Strasse entlang geht es erneut zum Altstädter Ring...







...wo wir erstmals das Ziel durchlaufen, natürlich nur zum Spass und Vorfreuen auf später.
Ein toller Moment, knapp 1/3 der Strecke haben wir hinter uns.










In umgekehrter Richtung durchlaufen wir nun die Celetna...












... bis zum Pulverturm. Sightseeing pur der berühmten Prager Altstadt.
















Durch weitere Einkaufsstrassen gelangen wir wieder Richtung Moldauufer (Wäre hier rechts des Bildes).
Das "Tanzende Haus" von 1996 vorne links sieht witzig aus. Spiegelt aber auch mein momentanes Laufgefühl treffend wieder: Irgendwie verdreht.
Die Sonne knallt vom Himmel und wo kein Wind ist, wird es verdammt warm.
Ungefähr zu dem Zeitpunkt, als der Sieger ins Ziel kommt, zieht im Tiefflug eine grössere (Verkehrs-)Maschine im Verbund mit 2 Kampfjets über die Stadt, beeindruckender Anblick.







Während es auf einer etwas eintönigen Passage zum südlichen Wendepunkt am östlichen Ufer weitergeht, wird mir klar, dass ich eine Entscheidung treffen muss. Ich fühlte mich schon bei km 18 wie in den 30'er Kilometern. Die Pace kann ich nicht mehr halten. Ich hatte wegen der Fussverletzung im Januar ja schon permanent B-Pläne entworfen. Doch obwohl der Fuss ganz klaglos mitmacht (bis zum Ende), muss ich nun aus anderen Gründen umdisponieren.



Denn Magen, linkes Knie und Wade deuten, noch zaghaft, Unwillen an. Das erinnert mich leider allzusehr an Amsterdam. Gleiches Szenario, erst der Magen, dann Krämpfe und Übelkeit. Will ich nicht nochmal!
Also wäre die Alternative: Ab hier schon mit den Kräften haushalten, Gehpausen einlegen. Beim erneuten Antraben spüre ich die immer härter werdende Wade.





Wieder queren wir die Moldau, auf der anderen Seite geht es durch ein Viertel, dass noch an sozialistische Zeiten erinnert: Graue Fassaden, manches Schaufenster ist noch wie früher dekoriert, nur die Parteiparolenschilder fehlen.
Ich entscheide mich: Ab km 24 wird nur noch gegangen!
Tja, das war nicht das Ziel meines Laufs hier. Doch meine Lauf-Rahmenbedingungen sind nun mal leider so, wie sie sind, zu kräftezehrend war die Woche zuvor und hinzu kommt der sehr warme Tag heute.
Aber eben weil es so ist, kann ich mit der Entscheidung leben. Es geht mir sogar gut damit. Der Magen gibt Ruhe, die Wade hört auf, mir Krämpfe anzudeuten. Und das Gehen hat auch den Vorteil, dass ich viel mehr Eindrücke aufnehmen kann, und Ausblicke wie hier auf die Karlsbrücke geniessen kann:




















Munter mit weit ausholenden Schritten (auch an vielen Leidenden vorbei, die teils krampfgeplagt auf dem Gehweg sitzen) eile ich km 32 entgegen. Herrlich, nur noch 1-stelliger Rest!
Ich erfreue mich an meiner "Pace" von um die 9 Min/km und rechne mir aus, wann ich ankomme. Das Maximum ist hier 7 Stunden, kein Problem also. Ich fühle mich längst wieder gut, nicht so unrund wie zu Beginn und die 10 Kilometerchen mache ich doch locker.



Erneut passieren wir die Altstadt, hinter dem Bogen ist links die Rampe der Karlsbrücke. Noch gestern war hier Gewusel der endlosen Touristenmassen. Ab hier gehen wir für die zweite Runde auf die bereits anfangs gelaufene Nordschleife.
Ab nun weiss ich, was noch kommt. Das ist positiv, so habe ich eine räumliche Orientierung.





Eine kleine Zugabe unterwegs: Man läuft durch eine kleine beflaggte Passage auf eine Videowand zu, auf der begeisterte Menschen einen kräftig anfeuern. Netter Gag in einem ansonsten unspektakulären Viertel.





Man tut viel für die Läufer: Hier ein Fahrzeug der Stadtreinigung, das als stationäre Wasserdusche dient. Der kräftige Wind weht den Wasserschleier allerdings teils unkontrolliert überall hin.
Noch rd. 5-6 km, also schon fast im Ziel!







Nochmals rückt das Moldauufer in den Blick.
Aus dem Läuferfeld sind in diesem hinteren Ende eher einzelne Gestalten geworden. Die meisten quälen sich arg.
Nach wie vor fühle ich mich mit meiner Entscheidung gut, geniesse die wunderschönen Ausblicke, freue mich aufs Ziel. Einmal trippelt eine zarte Asiatin vor mir her, die ich gehend überholen kann.
Am gegenüberliegenden Ufer sehe ich den Besenwagen, der da noch einige Kilometerchen vor sich hat. Na den habe ich doch aber locker hinter mir gelassen ! :-)

Noch 900m. Gleich geht es wieder links auf die Pariser Strasse,...










...ein Prachtboulevard, wie er auch in Paris sein könnte. Nur deutlich kürzer.
Ich geniesse die Momente, schaue mir die Häuser an, grinse mir eins.
Kurz vor dem Ziel spricht mich ein junger Mann mit Mikro in der Hand auf tschechisch an. Ich antworte, dass ich ihn leider nicht verstehen könne, worauf er auf deutsch fragt: "Gutt hierr? Alles gutt hierr?"
Ja, alles gut hier!




Endlich, das Ziel! Ich beschliesse, nochmals zu laufen. Prompt kommt er, der Wadenkrampf. Egal, ich laufe mit Krampf und Freude über die Linie!
Während die zahllosen Helfer an der Strecke in hellblau gekleidet waren, erwarten mich hier solche in rot. Und sie beglückwünschen jeden, der kommt, als sei er gerade Rekord gelaufen. Wahnsinn! Sie strecken mir ihre Hände zum Abklatschen entgegen.
Schön.



Geschafft, im Ziel. Und zufrieden. Es ging heute nicht anders, und daraus habe ich das Beste gemacht. Meine 5:35'er Zeit ist dafür ok, und ich habe wieder viel gelernt über Marathon. Was so passieren kann, wie man damit umgehen kann. Manchmal ist eben zurückstecken die bessere Wahl.
Gleich hinter der Medaillenausgabe kann ich durch ein Gitter schlüpfen und gelange in wenigen Minuten (nun ja, das Übliche: Man hält durch bis zur Linie und danach geht nur noch Sparflamme) die 200m bis zum Hotel. Dort kommt mir mein Mann entgegen, der nach seiner 3:50 schon längst geduscht und erholt ist.

Was lässt sich sonst über den Prag Marathon sagen? Sehr gut organisiert, viele, viele Helfer an der Strecke, Verpflegungspunkte en masse. Gute Stimmung, viele Zuschauer (vor allem im Zentrum), viele Musikpunkte unterwegs, aber auch ein paar langwierige Abschnitte in den Aussenbereichen. Man sieht viele Sehenswürdigkeiten im Zentrum, aber auch andere Viertel mit anderem Charakter. Teils ist es eine kleine Zeitreise in die frühere Vor-Wende-Epoche. Ein wenig schwergängig sind einige Kopfsteinpflasterpassagen mit argen Versprüngen. Als Läufergoodie gab es einen praktischen Rucksack für den ganzen Läuferkram.
Alles in allem: Empfehlenswert.

Wir erholen uns nun und freuen uns auf noch 2 Tage an der Moldau.
Alles ist gut :-)

Hier gibts noch ein wunderbares Veranstaltervideo:


Und hier geht es zu einer Komplettübertragung (3 Std): Link

Kommentare:

  1. Liebe Elke,

    wenn es auch weniger fluffig lief als vor ein, zwei Wochen noch erhofft und angenommen: durchgezogen, gefinisht und alles heil geblieben ist auf jeden Fall ein Triumph, zu dem ich dir ganz herzlich gratulieren möchte.

    Diese schöne Medaille (Tschechen, insbesondere Prager haben nunmal einen Sinn für die Künste, das Schöne und Ästhetik) für einen Marathon in dieser wunderbaren Stadt, die wohl zu den zehn schönsten dieser Welt gehört, ist schon besonders und lässt mich - insbesondere auch angesichts der appetitlichen Fotos von dir - einen kleinen Gedanken an das nächste Jahr verschwenden ....

    Hast du schon Tasse oder Tellerchen als Andenken gekauft? Erhol dich auf jeden Fall noch gut, dort an der Moldau.

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    1. Liebe Lizzy,
      ich danke herzlich zurück! Über Prag als Stadt mache ich noch einen gesonderten Post. Das Netz funktioniert im Hotel leider nicht so gut. Ansonsten, wenn es Dich reizt, nix wie hierhin.
      Haha, Tellerchen ist schon vor-ausgewählt ;-)
      Liebe Grüsse
      Elke

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    2. Eigentlich hast du Recht: ich könnte auch schon vorher mal und ohne Marathon wieder dorthin fahren. Was von Münster aus noch weit war, ist aus Münchner Entfernung ordentlich geschrumpft. Aber der Marathon täte mich schon besonders reizen, setzt aber voraus, dass ich irgendwann auch wieder marathontauglich werde. Im Moment ist das Gegenteil der Fall ;)

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    3. Lizzy, der Kurs hier ist flach und Du hast 7 Stunden Zeit. Es gab auch reine Walker hier. Ich wünsche Dir von Herzen, dass die Tauglichkeit wiederkommt!
      Liebe Grüsse
      Elke

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  2. Du bist einfach der Wahnsinn! Einfach nicht zu schlagen! Was ein Durchhaltevermögen. Wirklich beeindruckend. Und so tolle Fotos!
    Laß Dir den schönen Lauf nicht von der Zeit vermiesen... wie Du richtig festgestellt hast, manchmal kommt es auf andere Sachen an. Erhol Dich gut und genieße noch die Stadt!
    Viele Grüße,
    Claudi

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    1. Liebe Claudi,
      danke Dir! Ich gebe ja zu, der Gedanke, einfach ins Hotel zu gehen, war auch mal kurz da. Aber dann kam der Durchhaltewillen. Wozu bin ich denn hergekommen? Vermiesen tue ich mir gar nichts, im Gegenteil: Freue mich über das Finish.
      Liebe Grüsse
      Elke

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  3. Liebe Elke,

    wieso der längste Marathon? Die sind doch immer gleich lang :-D

    Weg von diesem flachen Kalauer: Es sind leider diese Unwägbarkeiten des Lebens, die uns Freizeitsportler gehörig in die Parade fahren können. War es anfänglich Deine Verletzung, die für den Marathon fast schon das Aus bedeutet hätte, kam das Ungemach nun von ganz anderer, unerwarteter Seite.

    Du hast das Beste daraus gemacht, hast den Marathon auf ganz andere Weise genossen, durchgezogen und gefinisht. Dazu mein herzlichen Glückwunsch.

    Und falls es Dich tröstet, ich habe im Harz für die Marathondistanz noch 20 min länger gebraucht ;-)))

    Erholt Euch gut, genießt noch die beiden Tage in Prag!

    Liebe Grüße und natürlich auch einen herzlichen Glückwunsch an Chris!

    Volker

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    1. Lieber Volker,
      naja, Dein Lauf war deutlich profilierter als das hier. Aber wirklich, alles gut und wir freuen uns über das gestern Geleistete!
      Danke, auch von Chris, und liebe Grüsse
      Elke

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  4. Liebe Elke, ich ziehe meinen virtuellen Hut vor deiner Tapferkeit und deinem Durchhaltevermögen. Ich hätte dir so sehr gewünscht, dass sich die nach der Verletzung doch so überraschend gute Vorbereitung auch in der Endzeit niederschlägt. Manchmal soll es aber nicht sein - die Gründe liegen auf der Hand und du hast sehr klug und besonnen auf die Probleme reagiert, die sich schon früh einstellten! Daher bin ich sicher, du wirst die Medaille besonders zu würdigen wissen - das fände ich zumindest angemessen. Denn wenn's gut läuft, kann's jede/r - aber wenn's schlecht läuft, zeigt sich, wer wirklich Biss hat! :-)

    Liebe Grüße, gute Erholung und viel Spaß noch in der schönen Stadt,
    Anne

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    1. Liebe Anne,
      lach, genau den Gedanken hatte ich auch: Einfach so durchlaufen kann doch jeder, aber mit Bedacht die Distanz bewältigen, ha, das braucht den Könner (hüstel...) Klar wird diese Medaille immer mit besonderen Erinnerungen verbunden bleiben, mit positiven. Und das Erlebnis bestärkt darin, nicht aufzugeben!
      Danke Dir und liebe Grüsse
      Elke

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  5. Liebe Elke,
    ich kann dir nur gratulieren. Zum Einen zum Finish des Marathons, zum Anderen zur recht frühen und sinnvollen Entscheidung des "Wie".
    Ich war schon immer der Meinung, das es eine gehörige Portion Mut und Charakter erfordert, einen Gang zurück zu schalten und zeitliche Ziele links liegen zu lassen. Die Hauptsache ist es doch, das du es durchgezogen hast.
    Du hast da beste draus gemacht.
    Ich wünsche euch beiden gute Erholung und beim nächsten Mal spielen die Umstände bestimmt wieder besser mit.
    Liebe Grüße
    Helge

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    1. Liebe Helge,
      dank Dir! Ja mit der Amsterdam-Erfahrung im Kopf fiel die Entscheidung leicht. Und daher kann ich sie auch akzeptieren und hatte einen genussvollen Lauf/Gang. Alles andere hätte im Murks geendet. Aber ich denke, für sowas braucht man schon ein wenig Erfahrung. Viele sah ich, die anscheinend bis Anschlag gelaufen sind, und dann kaum noch gehen konnten.
      Liebe Grüsse
      Elke

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  6. Liebe Elke,
    herzliche Gratulation!!!
    Unter diesen schwierigen Vorbedingungen den Lauf zu starten und dann mitten drunter die (wie sich ja im Zieleinlauf mit Krampf eindeutig als richtig herausgestellte) Entscheidung zu treffen, die Reststrecke zügig zu gehen, ist genial! :)
    Dein Bericht klingt, als hättest du den Lauf so genießen können und darum geht's bei uns ja schließlich!
    Ich wünsche dir und Chris noch wunderbare Tage in Prag!

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    1. Liebe Doris,
      herzlichen Dank! Es klingt nicht nur so, ich HABE das ganze genossen, vor allem, als ich meine Strategie umgestellt hatte. Durch Ärgern wäre ich nicht schneller geworden, hätte mir aber die Freude genommen. Insofern, viel gelernt, Haken dran.
      Liebe Grüsse
      Elke

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  7. Mein Glückwunsch zum Finish, liebe Elke!
    1,5 kg in einer Woche, Wahnsinn! Das kenn ich momentan auch, nur leider andersrum.
    Es läuft eben nicht immer nach Wunsch. Aber wir können damit umgehen!

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    1. Danke Dir! Genau, auf Bestellung können wir keinen Marathon absolvieren, was zählt ist, was man aus der Situation macht.
      Ach, Deine 1,5 kg pro Woche kriegst Du auch wieder runter. Spätestens die TorTour wird's doch richten...
      Liebe Grüsse
      Elke

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  8. Liebe Elke,

    alles ist gut. Prima.

    Du hast aber echt mal das Beste draus gemacht, so klingt es im Bericht. Konntest Dir in Ruhe die Stadt anschauen. Das Leben nehmen, wie es kommt. Das hast Du in den 42 km gemacht.

    Nun hoffe ich, dass das, was Dich da so stresst, bald Abstand nimmt und genießt Eure Tage in der tollen Stadt.

    Glückwunsch zum besonderen Marathon.

    Gruß
    Anja

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    1. Liebe Anja,
      gemäß Deines Kommentars zuvor hier: Der Lauf war schön, aber nicht einfach :-)
      In Amsterdam war es damals eine herbe Erfahrung, aber gerade damit konnte ich Prag anders angehen. Ich bin happy und noch immer im Rausch dieses wunderbaren Wochenendes!
      Danke Dir und liebe Grüße
      Elke

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  9. Liebe Elke,

    oft will man (ich) es ja nicht so wahr haben, wie sehr Stress einen beeinflusst - aber hier hat es sich ganz deutlich gezeigt. Umso besser, dass du entschleunigen konntest ohne dich zu ärgern und einen guten Lauf/Wochende hattest. Die Fotos im anderen Post sind auch wirklich wunderschön!
    Herzlichen Glückwunsch und liebe Grüße!

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    1. Liebe Roni,
      herzlichen Dank! Ja, nun weiß ich, wie hoch die Beeinflussung sein kann. Und deswegen kann ich damit leben. Auch wenn ich natürlich gern volle Kanne durchs Ziel gerannt wäre. Aber war nicht, dafür wars ein wunderbares Wochenende!
      Liebe Grüße
      Elke

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