Früher hätte ich mich über Wind sehr gefreut, als ich noch ein Surfbrett auf heimischen Seen bewegte. Aber wie oft dümpelte man bei Schwachwind umher, wartete tagelang auf eine nutzbare Brise? Es war ein Graus.
Heute ist es umgekehrt. Wenn Wind mit Böen um die 40 km/h weht, mag sich ein Radler noch klein machen können, aber auf einem ElliptiGo steht man zwangsweise aufrecht, was ziemlich schnell den Spaß in den Keller fährt. Also muss Elli leider weiter aufgefrischt in der Garage ausharren, der derzeitige stramme Westwind ist nicht unser Freund. Dann wird eben gelaufen.
Immerhin sind die Temperaturen erfrischend. Mir ist nach läuferischer Abwechslung, also geht's mal wieder Richtung Tagebau-Aussichtspunkt. Immer schön gegen den Wind. Aber gemütlich, und mit Zeit zum Schauen.
Bei einer Bank an meiner Strecke ...
... frage ich mich, was man denn dort sitzend sehen soll? Nun ja, dieses hier:
Da laufe ich lieber gleich weiter. 😉
Am Aussichtspunkt ist man so gut wie nie allein. Der Blick ist immer wieder faszinierend.
Dazu pfeift der Wind hier ungebremst und ich ziehe mir rasch meine Windbreakerjacke wieder über.
Hier wirft ein höchst erfreuliches Ereignis seine Schatten voraus. In den Sommerferien wird die Konzertreihe wieder aufgenommen, die uns
letztes Jahr so begeistert hat. Genau an dieser Stelle werden dann Bühne und Bänke aufgestellt und flotte Mucke erklingen. Ich freu mich schon darauf!
Auf meinem weiteren Weg eine ganz andere Beobachtung am Wegesrand:
Und kurz vor daheim noch ein dezenter Hinweis auf ein eventuell oder auch nicht aufblühendes Sommermärchen. Man wird sehen, ob die deutsche Elf ihr Handwerk beherrscht. Die schweizerischen Sportkameraden haben sich ja erst einmal dezent zurückgehalten...
Da hast du dir ausgerechnet einen der windigsten Tage seit langem zum Sporteln ausgesucht. Dann lieber eine Runde laufen, statt mit Elli Böen zu bekämpfen, das kann ich mir gut vorstellen.
AntwortenLöschenDie Aussicht von der Bank ... nunja, zum Meditieren vielleicht? Oder das gehört schon zum Projekt "Tagebauflutung" und du musst in 50 Jahren wiederkommen, dann gibts was zu sehen. ;-)
Lieber Oliver,
Löschenich hätte schon längst wieder "ellipieren" wollen, aber immer dann war es zu windig :-( Aber der Tag wird kommen!
Die Umgebung der Bank hat nichts mit der Flutung durch Rheinwasser zu tun, diese Stelle wäre weiter weg und ein schönes ElliptigGo-Ziel. Nein, wenn man genauer hinsieht, erkennt man lauter Pumpvorrichtungen für Grundwasser. Die Bank steht rd. 300m vom Tagebaurand entfernt. Dort wird das Grundwasser abgepumpt, damit die in der Grube keine nassen Füße bekommen.
Meditieren...? nun ja, spezielles Ambiente wäre da ja...
Liebe Grüße
Elke
Liebe Elke,
AntwortenLöschennoch nicht mal radeln wollte ich bei den gestrigen Windböen! Und schon gar nicht mit Elli durch die Gegend brausen. Wobei - zurück mit Rückenwindanschub ... könnte lustig sein! :D
Die Bank lädt ein, weiterzugehen. Auch hier frage ich mich bei manchen Stellen, wie jemand auf die Idee kommt, da eine Bank zu platzieren.
Und wenn der Wind auch für dein Surfvergnügen zu spät kam, so hat er dir doch einen schönen Lauf beschert, plus Vorfreude auf die Konzerte mit Aussicht! ;)
Liebe Doris,
Löschenklar, mit Rückenwind wäre es toll. Aber der muss vorher ja hart erarbeitet werden... ;-) Bei der Bank vermute ich, die war vielleicht zuerst da, als noch nicht die Abpumpeinrichtungen für den Tagebau dort notwendig wurden bzw. noch nicht in dem Umfang?
Ja, die Musik an der Kante wird sicher prima!
Liebe Grüße
Elke
Wie viele Kilometer sind bei deinem Lauf zusammengekommen? Das sieht gefühlt nach mindestens 20km aus! Super gemacht, liebe Elke, besonders mit dem Wind!
AntwortenLöschenIch muss ehrlich sagen, dass ich es mir angewöhnt habe, meine längeren Läufe (oder noch ehrlicher, überhaupt Läufe!) nach dem Wetter auszurichten. Und soziale Komponente werden dann um die Läufe herumgebaut. Klassisches Wasserfall-Prioritäten-Prinzip. 😂
Ah, schön, dass sie wieder die Konzerte machen! Hast du dir schon ein paar ausgesucht?
Liebe Grüsse aus dem verregneten Cape Town!