Es war wieder einmal lesen angesagt, genauer gesagt, lesen im Bereich des sportiven Hobbys. Nachdem im www schon Saffti mit seinem Nicht-noch-ein-Laufblog aktiv ist, hat er nun noch LLL hinzugefügt: Lustige Läufer-Literatur.
Ein Buch, munter und locker wie ein Läufchen an einem Sommermorgen. Auch wenn einzelne von ihm geschilderten persönlichen Begebenheiten wohl in Wahrheit nicht ganz so fluffig liefen. Wie beispielsweise die ersten mühsamen Wettkampferfahrungen, der Stress der letzten Nacht vorm Marathon oder die Qualen ambitionierteren Trainings. In vielen kurzen und sprachlich gut gewürzten Kapiteln zu einzelnen Themen lässt er uns teilhaben an EEE: Erlebnissen, Einsichten und Erfahrungen. Vieles hat der geneigte Leser sicher selber schon bebrütet, wie beispielsweise knifflige Fragen zur Gestaltung der Läuferkost, Saffti's Fazit: Für jede gibt's eine plausible Begründung.
Dem Thema Doping wird um die Komponente "Lakritz" erweitert.
Ach und wer hat sich nicht schon Gedanken über die Musikbeschallung an Laufstrecken gemacht oder die Qualität von Finisher-Shirts beäugt.
Köstliche Kapitel widmet er dem Thema Frauen bei Läufen und mathematischer Ablenkung zur Motivation beim Wettkampf.
Meine Mundwinkel zog es arg nach oben, als der geheime Bauplan der allseits bekannten Laufmagazine enthüllt wird (hach, ich dachte bisher immer, dass nur Frauenzeitschriften sich dauernd in einer Wiederholungsschleife befinden).
Und welch herrliches Bonmot am Ende, wenn ein weiser Spruch von Robert Lemke zitiert wird, und damit auch die jüngere Leserschaft versteht, von wem die Rede ist, der alte Mann des Schwarz-Weiß-Fernsehens als "Joko und Klaas der Großeltern" vorgestellt wird. "Ja welches Schweinderl hätten's denn gern?" möchte ich da spontan ergänzen!
"Häuptling Schlappschritt" - kurzweiliges Buch, hat mir beim Lesen viel Spaß gemacht.
Gelaufen bin ich auch.
Zwischen Feierabend und Abendessen passte eine Kurzeinheit, also wieder mal Tabata, das Ding mit den 8 x 20 Sekunden Topspeed mit 10 Sekunden Pause dazwischen. Im Gegensatz zum letzten Mal fiel es mir ein wenig leichter, die letzten 20'er waren nicht ganz so hart. Interessant: Beim Vergleich der Daten der Laufuhr zwischen diesmal und zuletzt waren die schnellen Abschnitte jeweils gleich, doch was deutlich besser war, waren die 10 Sekunden dazwischen. Die bin ich nun einfach weitergetrabt, während ich zuletzt doch eher gehen präferierte. Zwar kommen mit so einer Aktion nur 4 km zusammen, aber die haben es dann in sich.
Donnerstag, 14. Juli 2016
Dienstag, 12. Juli 2016
Maskenball im Pferdestall
Der viele Regen der letzten Wochen hat zumindest einen Vorteil: Die Natur explodiert geradezu. Noch nie war unser Garten im Juli so grün. Und an manchen Wegesrändern überbieten sich die vielen (Un-)Kräuter in Klasse und Masse. Jedenfalls da, wo ihnen nicht der Landwirt den Garaus mit der Chemiekeule macht.
Mir fällt heute auf, dass hier im rheinischen Flachland dauernd Feldlerchen singen, Grillen hört man keine. In der Schweiz ist es genau umgekehrt, ich kann mich nicht erinnern, dort zwischen Emmetal und Berner Oberland schonmal eine Feldlerche gehört zu haben, hingegen sind Grillen Stammrepertoire.
Da schau ich doch gleich mal nach, wie es um die Ernte bestellt ist.
Nachdem ich im letzten Jahr hier die Eimerchenfrage stellte, also ob ich die an diesem Gebüsch lockenden Brombeeren pflücken soll, schickten mich quasi alle Kommentatoren ins Gestrüpp. Was am Ende mit köstlicher Marmelade belohnt wurde.
Jawoll, sieht doch gut aus. Da muss ich nun nur noch den rechten Zeitpunkt erwischen. Denn wie ich ebenfalls im letzten Sommer merkte, bin ich nicht die einzige, die hinter den leckeren Früchtchen her ist.
Schließlich komme ich noch an einer Weide vorbei. Pferdehalter und entsprechende Gehöfte gibt es in der Region viele, keine Kunst also, Hufträger anzutreffen.
Von weitem sah dies hier aber lustig aus.
Ein Pfebra?
Ein Zerd?
Doch eher "Maskenball", Schutz gegen fliegende Plagegeister.
Einen Schutz wünscht man sich als Läufer auch manchmal, gerade bei drückender, schwüler Witterung, wenn alles mögliche durch die Luft schwirrt. Aber ich fürchte, so eine Gesichtsverpackung wäre mir dann doch zu viel des Guten.
23 Grad, 8,5 km, 54:15, (6:20 Min/km), HF 131
Freitag, 8. Juli 2016
Berg und Tal und Berg
Berge und Täler haben wir gerade vor Augen, leider nur für 3 Tage.
Ein wenig ist das auch das momentane Motto für meine Lauferei. Nachdem es zunächst nach 2 Spritzen in Knie aufwärts ging, schloss sich letzten Sonntag ein arges Tal an. Nicht nur Schmerzen beim laufen, nun auch plötzlich war gehen qualvoll. Der Doc ohne Erklärung für diesen Rückschritt. Aber ich soll weiterlaufen, und schauen, was nach Spritze 3 passiert.
Ein erster Lauf danach war für 5 km machbar. Da sich die Kürze des Laufs gleich andeutete, nutzte ich ihn für ein Tempotraining. So habe ich wenigstens das Gefühl, es nütze etwas.
Heute dann lockt natürlich die wunderbare Umgebung. Auch wenn es warm und drückend ist, mache ich mich gegen Abend auf.
Ach wie herrlich fühlt es sich an. Ich genieße den Weitblick über die schöne Landschaft, den sanften Wind, das Knirschen der Kiesel auf dem Feldweg unter den Schuhen. Ich trabe vor mich hin und merke plötzlich, dass ja gar kein Störfeuer kommt! Das Knie macht mit. Huch?!
Also laufe ich weiter und weiter und sehe mich dann gar meinem Lieblingsfeind, dem Kirchhügel des Nachbardorfs gegenüber (Auf dem Bild halb rechts vor dem bewaldeten Hügel).
So, mein Freund, heute bin ich dran, heute bringst Du mich nicht aus dem Tritt! Ich schnaufe mich den Hang hoch, einen Schritt vor den nächsten, und noch einen, und noch einen.
Der Puls klettert auf 169, lange nicht gesehen, diese Zahl auf der Uhr.
Doch am Ende - jep! Geschafft! Schnaufend stehe ich vor der Kirche und gönne mir eine kleine Pause. 4 km habe ich, was war nochmal zu Beginn mein Grübelthema? Ach ja, Knie. Komisch, irgendwie friedlich da unten. Also gehts weiter gemütlich in langgezogenem Bogen allmählich Richtung heimisches Holzhäuschen.
Es folgt eine Bergabpassage. Ja da meldet sich etwas an bekannter Stelle, abwärts war immer am schmerzhaftesten. Also mache ich langsam und am Ende eine erneute ganz kurze Regenerationspause.
Mitten in der herrlichen Landschaft stehe ich, lausche dem Rascheln des Laubs der wenigen Straßenbäume, höre Kuhglockenläuten, rieche den Duft von frisch gemähtem Gras und trocknendem Heu, bestaune die imposanten Wolkengebilde hinten über dem Hochgebirge, kann gar nicht genug vom kühlenden Wind bekommen. Und die Grillen singen auch noch ihr Lied dazu.
Wie man sich doch an einfachen Dingen erfreuen kann!
Als ich weiterlaufe, kommt von hinten ein tsp, tsp, tsp... Eine junge Läuferin überholt mich locker, leicht und elegant. Läuft lupenrein auf Vorfuß. Jaaa, wenn ich mal in dem Alter schon gelaufen wäre, hätte ich das vielleicht auch so gekonnt. Aber eben alles zu seiner Zeit.
Hier und heute setzt die schwülwarme Witterung meinereiner durchaus ein wenig zu, aber die Freude an der Bewegung lässt sich davon nicht trüben.
Sehr zufrieden komme ich daheim an. Knappe 10 km. Zwar nun mit ein wenig Spannungsgefühl im Knie, aber im Vergleich zum tiefen Tal am Wochenbeginn ist das schon wieder ein schöner Schritt in Richtung über'n Berg.
25 Grad, 9,5 km, 1:00:42, (6:24 Min/km), HF 146
Ein wenig ist das auch das momentane Motto für meine Lauferei. Nachdem es zunächst nach 2 Spritzen in Knie aufwärts ging, schloss sich letzten Sonntag ein arges Tal an. Nicht nur Schmerzen beim laufen, nun auch plötzlich war gehen qualvoll. Der Doc ohne Erklärung für diesen Rückschritt. Aber ich soll weiterlaufen, und schauen, was nach Spritze 3 passiert.
Ein erster Lauf danach war für 5 km machbar. Da sich die Kürze des Laufs gleich andeutete, nutzte ich ihn für ein Tempotraining. So habe ich wenigstens das Gefühl, es nütze etwas.
Heute dann lockt natürlich die wunderbare Umgebung. Auch wenn es warm und drückend ist, mache ich mich gegen Abend auf.
Ach wie herrlich fühlt es sich an. Ich genieße den Weitblick über die schöne Landschaft, den sanften Wind, das Knirschen der Kiesel auf dem Feldweg unter den Schuhen. Ich trabe vor mich hin und merke plötzlich, dass ja gar kein Störfeuer kommt! Das Knie macht mit. Huch?!
Also laufe ich weiter und weiter und sehe mich dann gar meinem Lieblingsfeind, dem Kirchhügel des Nachbardorfs gegenüber (Auf dem Bild halb rechts vor dem bewaldeten Hügel).
So, mein Freund, heute bin ich dran, heute bringst Du mich nicht aus dem Tritt! Ich schnaufe mich den Hang hoch, einen Schritt vor den nächsten, und noch einen, und noch einen.
Der Puls klettert auf 169, lange nicht gesehen, diese Zahl auf der Uhr.
Doch am Ende - jep! Geschafft! Schnaufend stehe ich vor der Kirche und gönne mir eine kleine Pause. 4 km habe ich, was war nochmal zu Beginn mein Grübelthema? Ach ja, Knie. Komisch, irgendwie friedlich da unten. Also gehts weiter gemütlich in langgezogenem Bogen allmählich Richtung heimisches Holzhäuschen.
Es folgt eine Bergabpassage. Ja da meldet sich etwas an bekannter Stelle, abwärts war immer am schmerzhaftesten. Also mache ich langsam und am Ende eine erneute ganz kurze Regenerationspause.
Mitten in der herrlichen Landschaft stehe ich, lausche dem Rascheln des Laubs der wenigen Straßenbäume, höre Kuhglockenläuten, rieche den Duft von frisch gemähtem Gras und trocknendem Heu, bestaune die imposanten Wolkengebilde hinten über dem Hochgebirge, kann gar nicht genug vom kühlenden Wind bekommen. Und die Grillen singen auch noch ihr Lied dazu.
Wie man sich doch an einfachen Dingen erfreuen kann!
Als ich weiterlaufe, kommt von hinten ein tsp, tsp, tsp... Eine junge Läuferin überholt mich locker, leicht und elegant. Läuft lupenrein auf Vorfuß. Jaaa, wenn ich mal in dem Alter schon gelaufen wäre, hätte ich das vielleicht auch so gekonnt. Aber eben alles zu seiner Zeit.
Hier und heute setzt die schwülwarme Witterung meinereiner durchaus ein wenig zu, aber die Freude an der Bewegung lässt sich davon nicht trüben.
Sehr zufrieden komme ich daheim an. Knappe 10 km. Zwar nun mit ein wenig Spannungsgefühl im Knie, aber im Vergleich zum tiefen Tal am Wochenbeginn ist das schon wieder ein schöner Schritt in Richtung über'n Berg.
25 Grad, 9,5 km, 1:00:42, (6:24 Min/km), HF 146
Sonntag, 3. Juli 2016
Im Revier des Werwolfs
Es bietet sich die Gelegenheit, wieder einmal ein neues Laufrevier auszukundschaften.
Am Vortag war ich mit einer Schul-Freundin zu einem Handwerkermarkt in Alt-Kaster, wobei wir beide überrascht feststellten, dass wir nicht wissen, was eigentlich hinter diesem Ort kommt... dabei ist der nur ca.10 km weg vom uns verbindenden gemeinsamen Schulort.
Wenn das nicht anstachelt...
Zudem fand ich, ich hätte ein paar nette Kleinigkeiten gestern doch kaufen sollen...
Also heute nochmals hin, im einsetzenden Menschenauflauf rasch gezielt drei Stände angesteuert, und das Gewünschte erworben.
Auch wenn es schwerfällt, an all den anderen Ständen vorbeizugehen...
Meine Laufklamotten habe ich schon angelegt und so geht es vom Parkplatz gleich ab in unbekannte Gefilde. Vorm alten Stadttor zweigt der Rad- und Wanderweg nach links ab.
Eine Tafel am Wegesrand informiert über frühere Vorkommnisse.
Na da hoffe ich doch, dass mich hier keine Überraschung erwartet...
Den Wilden Kaiser hätte ich jetzt woanders vermutet, es sei denn, hier verliefe ein Fernwanderweg.
Ich ignoriere den kleinen Steig und bleibe auf dem breiten, sandigen Weg, der sich sanft in die Höhe schwingt.
Am Wegesrand hier und da kleine Kunstwerke.
Bald öffnet sich eine Art Plateau mit speziellen Perspektiven.

Ich folge den Hinweisschildern und stoße auf eine einsam gelegene Kapelle.
Sie erinnert an den Ort Königshoven, der sich früher einmal hier befand. Bevor auch er den hungrigen Braunkohlebaggern zum Opfer fiel.
Dies ist zugleich die Erklärung, warum in Kindertagen die Welt hinter Kaster für uns endete: Hier gähnte eines der großen Löcher mit dem braunen Wertstoff. Heute längst Vergangenheit und der Tagebau ist wieder verfüllt. Das Gelände ist wieder Ackerland, als wenn nie etwas anderes hier gewesen wäre.
Erstaunlich einsam ist es hier, und der Weitblick ist enorm, ich erkenne im Dunst südlich sogar die Eifelausläufer.
Der Wind weht über die Felder, schönes Ambiente. Hinzu kommt das Rauschen der Windräder. Ich zähle über 60 davon hier oben und in der näheren Umgebung.
Mit 18 Grad ist es optimal fürs Laufen heute. Ich führe eine kürzlich erworbene neue Tight aus. Nicht gerade ein Schnäppchen, aber sie trägt sich ganz wunderbar, wie eine zweite Haut. Den Preis kann ich mir schön argumentieren, denn die Hose kann von beiden Seiten getragen werden, die andere Seite wartet mit einem anderen Design auf, zwei zum Preis von einer sozusagen ;-)
Auf dem Rückweg sehe ich noch einen Gedenkstein an einen anderen versunkenen Ort: Omagen
Der schöne Lauf wird leider getrübt, das Knie ist mir nicht wohlgesonnen und verleidet mir eine längere Strecke. So ist nach 8 km schon wieder Schluss für heute.
Aber wenigstens bin ich keinem Werwolf begegnet.
Auf dem Heimweg sehe ich ein Auto mit 2 Fahnen: Der deutschen und der isländischen. Na das wäre mal eine lustige Paarung für das nächste EM-Spiel unserer Elf. Aber wer weiß, scheint ja die EM der Überraschungen.
18 Grad, 8 km, 50:45, (6:20 Min/km), HF 126
Am Vortag war ich mit einer Schul-Freundin zu einem Handwerkermarkt in Alt-Kaster, wobei wir beide überrascht feststellten, dass wir nicht wissen, was eigentlich hinter diesem Ort kommt... dabei ist der nur ca.10 km weg vom uns verbindenden gemeinsamen Schulort.
Wenn das nicht anstachelt...
Zudem fand ich, ich hätte ein paar nette Kleinigkeiten gestern doch kaufen sollen...
Also heute nochmals hin, im einsetzenden Menschenauflauf rasch gezielt drei Stände angesteuert, und das Gewünschte erworben.
Auch wenn es schwerfällt, an all den anderen Ständen vorbeizugehen...
Meine Laufklamotten habe ich schon angelegt und so geht es vom Parkplatz gleich ab in unbekannte Gefilde. Vorm alten Stadttor zweigt der Rad- und Wanderweg nach links ab.
Eine Tafel am Wegesrand informiert über frühere Vorkommnisse.
Na da hoffe ich doch, dass mich hier keine Überraschung erwartet...
Den Wilden Kaiser hätte ich jetzt woanders vermutet, es sei denn, hier verliefe ein Fernwanderweg.
Ich ignoriere den kleinen Steig und bleibe auf dem breiten, sandigen Weg, der sich sanft in die Höhe schwingt.
Am Wegesrand hier und da kleine Kunstwerke.
Bald öffnet sich eine Art Plateau mit speziellen Perspektiven.
Ich folge den Hinweisschildern und stoße auf eine einsam gelegene Kapelle.
Sie erinnert an den Ort Königshoven, der sich früher einmal hier befand. Bevor auch er den hungrigen Braunkohlebaggern zum Opfer fiel.
Dies ist zugleich die Erklärung, warum in Kindertagen die Welt hinter Kaster für uns endete: Hier gähnte eines der großen Löcher mit dem braunen Wertstoff. Heute längst Vergangenheit und der Tagebau ist wieder verfüllt. Das Gelände ist wieder Ackerland, als wenn nie etwas anderes hier gewesen wäre.
Erstaunlich einsam ist es hier, und der Weitblick ist enorm, ich erkenne im Dunst südlich sogar die Eifelausläufer.
Der Wind weht über die Felder, schönes Ambiente. Hinzu kommt das Rauschen der Windräder. Ich zähle über 60 davon hier oben und in der näheren Umgebung.
Mit 18 Grad ist es optimal fürs Laufen heute. Ich führe eine kürzlich erworbene neue Tight aus. Nicht gerade ein Schnäppchen, aber sie trägt sich ganz wunderbar, wie eine zweite Haut. Den Preis kann ich mir schön argumentieren, denn die Hose kann von beiden Seiten getragen werden, die andere Seite wartet mit einem anderen Design auf, zwei zum Preis von einer sozusagen ;-)
Auf dem Rückweg sehe ich noch einen Gedenkstein an einen anderen versunkenen Ort: Omagen
Der schöne Lauf wird leider getrübt, das Knie ist mir nicht wohlgesonnen und verleidet mir eine längere Strecke. So ist nach 8 km schon wieder Schluss für heute.
Aber wenigstens bin ich keinem Werwolf begegnet.
Auf dem Heimweg sehe ich ein Auto mit 2 Fahnen: Der deutschen und der isländischen. Na das wäre mal eine lustige Paarung für das nächste EM-Spiel unserer Elf. Aber wer weiß, scheint ja die EM der Überraschungen.
18 Grad, 8 km, 50:45, (6:20 Min/km), HF 126
Freitag, 1. Juli 2016
Eigendynamik
Eigentlich sollte dieser Post ganz anders heißen und einen etwas anderen Inhalt haben.
Geplanter Titel war "Doppelte Buchführung".
Ich wollte an meinen Post von vorgestern anschließen, der ja unter anderem zum Inhalt hatte, dass Polar mal eben ein paar Stunden meine Trainingsdaten vor jedem Zugriff, auch vor meinem eigenen, abgeschnitten hat.
Aber, Alter birgt Reife und Weisheit (jedenfalls hoffe ich das mal für mich) und aus Erfahrung wird man klug. Da meine Daten bereits einmal verloren gingen, im Zusammenhang mit einem Polar-Update, hatte ich schon 2014 begonnen, nach Altvätersitte eine Kladde anzulegen und zu befüllen.
Mir macht kein so'n moderner digitaler Spökes mehr meine Laufdaten kaputt!
Also notiere ich hier jeweils die Kerndaten und kann inzwischen schön durch einige Jahre blättern.
Ökologisch ziemlich neutral, energieeffizient und zweckdienlich.
Wenn ein Monat voll ist, und noch etwas Platz überbleibt, wird der ein wenig dekoriert.
Mit kleinen Fundstücken aus der Läuferpresse.
Manchmal zwickt's mich dann kräftiger.
Hier war der erfolgreiche München Marathon der Auslöser.
Irgendwie erinnert mich dieser kleine Spleen an etwas.
Von früher...
Mal gucken...
Ist doch noch irgendwo...
JAAAAA!!!
Gefunden!
Sagt das noch jemandem etwas, unter den jüngeren?
Mein Poesiealbum!
Gleich mal durchgeblättert.
Da finden sich artig aus-designte Einträge.
Und manchmal waren sie eher ungelenk.
Wir hatten ja gerade erst schreiben gelernt.
Aber egal, man freute sich über jeden Eintrag.
Nach der Grundschule musste es seriöser werden, schließlich war ich ja nun kein Kleinkind mehr!
Ein neues Album wurde angeschafft.
Ist der Einband nicht schick?! Voll retro!
Es war das Bestreben, von jedem Lehrer einen klugen Spruch darin zu sammeln.
Weniger Bildchen, mehr Inhalt.
Dieser hier schließt wunderbar den Bogen.
Woher wusste der Gute, dass ich mich mal dem Sport zuwenden wollte?
Also auf zur "Treppe" zwecks Wiedererlangung der völligen läuferischen Konstitution, Knietest nach der zweiten Spritze:
Nach weniger als einem Kilometer macht das Knie diesmal schon zu und ich verliere gleich den Schwung. Trabe aber weiter, ichwilljetztlaufen!, und hoppla, nach einem weiteren Kilometer wird das Knie plötzlich locker und frei und die Lauflust kehrt zurück. Ich genieße den leichten Lufthauch an einem endlich mal regenfreien Sommerabend.
Gegen Ende macht er sich zwar wieder bemerkbar, dieser Ärgerpunkt zwischen Ober- und Unterschenkel, doch der arge Schmerz bleibt wieder aus, es ist nur ein unangenehmes Druckgefühl. Mir scheint, es tut sich wirklich was. So sollte es weitergehen!
Puls niedrig, Form stimmt. Ellbogen auch wieder ok :-)
23 Grad, 8 km, 52:02, (6:27 Min/km), HF 132 (natürlich alles im Buch notiert)
Geplanter Titel war "Doppelte Buchführung".
Ich wollte an meinen Post von vorgestern anschließen, der ja unter anderem zum Inhalt hatte, dass Polar mal eben ein paar Stunden meine Trainingsdaten vor jedem Zugriff, auch vor meinem eigenen, abgeschnitten hat.
Aber, Alter birgt Reife und Weisheit (jedenfalls hoffe ich das mal für mich) und aus Erfahrung wird man klug. Da meine Daten bereits einmal verloren gingen, im Zusammenhang mit einem Polar-Update, hatte ich schon 2014 begonnen, nach Altvätersitte eine Kladde anzulegen und zu befüllen.
Mir macht kein so'n moderner digitaler Spökes mehr meine Laufdaten kaputt!
Also notiere ich hier jeweils die Kerndaten und kann inzwischen schön durch einige Jahre blättern.
Ökologisch ziemlich neutral, energieeffizient und zweckdienlich.
Wenn ein Monat voll ist, und noch etwas Platz überbleibt, wird der ein wenig dekoriert.
Mit kleinen Fundstücken aus der Läuferpresse.
Manchmal zwickt's mich dann kräftiger.
Hier war der erfolgreiche München Marathon der Auslöser.
Irgendwie erinnert mich dieser kleine Spleen an etwas.
Von früher...
Mal gucken...
Ist doch noch irgendwo...
JAAAAA!!!
Gefunden!
Sagt das noch jemandem etwas, unter den jüngeren?
Mein Poesiealbum!
Gleich mal durchgeblättert.
Da finden sich artig aus-designte Einträge.
Und manchmal waren sie eher ungelenk.
Wir hatten ja gerade erst schreiben gelernt.
Aber egal, man freute sich über jeden Eintrag.
Nach der Grundschule musste es seriöser werden, schließlich war ich ja nun kein Kleinkind mehr!
Ein neues Album wurde angeschafft.
Ist der Einband nicht schick?! Voll retro!
Es war das Bestreben, von jedem Lehrer einen klugen Spruch darin zu sammeln.
Dieser hier schließt wunderbar den Bogen.
Woher wusste der Gute, dass ich mich mal dem Sport zuwenden wollte?
Also auf zur "Treppe" zwecks Wiedererlangung der völligen läuferischen Konstitution, Knietest nach der zweiten Spritze:
Nach weniger als einem Kilometer macht das Knie diesmal schon zu und ich verliere gleich den Schwung. Trabe aber weiter, ichwilljetztlaufen!, und hoppla, nach einem weiteren Kilometer wird das Knie plötzlich locker und frei und die Lauflust kehrt zurück. Ich genieße den leichten Lufthauch an einem endlich mal regenfreien Sommerabend.
Gegen Ende macht er sich zwar wieder bemerkbar, dieser Ärgerpunkt zwischen Ober- und Unterschenkel, doch der arge Schmerz bleibt wieder aus, es ist nur ein unangenehmes Druckgefühl. Mir scheint, es tut sich wirklich was. So sollte es weitergehen!
Puls niedrig, Form stimmt. Ellbogen auch wieder ok :-)
23 Grad, 8 km, 52:02, (6:27 Min/km), HF 132 (natürlich alles im Buch notiert)
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