Einige Tage Luftveränderung stehen uns bevor. Wenn auch mit schlechterem Wetter als daheim, nehmen wir gern in Kauf 😊
Bei unserer "Begrüßungsrunde" kommen wir uns irgendwie beobachtet vor...
Einige Tage Luftveränderung stehen uns bevor. Wenn auch mit schlechterem Wetter als daheim, nehmen wir gern in Kauf 😊
Bei unserer "Begrüßungsrunde" kommen wir uns irgendwie beobachtet vor...
Mein gestern geplanter Lauf fiel dem Sturm zum Opfer, Böen bis 80 km/h waren angekündigt und so fühlte es sich auch an, wenn irgendwas am Dach klapperte oder der draußen für die Altpapierabfuhr bereit gestellten Kartonagen sich ihre eigenen Wege suchten. Die gelben Müllsäcke der Nachbarn begaben sich in Vorgärten, bzw. "wurden begeben".
Für mich kein Laufwetter.
Heute aber muss Bewegung sein! Da es immer noch stürmt, wenn auch weniger als am Vortag, und teils dunkle Wolken drohen, wähle ich die Mimimi-Variante: Einfach stumpf immer wieder eine 2-km-Runde um einen Acker hinter meinem Viertel traben, da ist man im Zweifel rasch wieder daheim. Um meine Gedanken zu beschäftigen (2 Videokonferenzen waren absolviert, eine nette private sollte noch folgen), stellte ich mir die Aufgabe, den Wind fotografisch festzuhalten.
Die wogenden Grashalme bringen es schonmal nicht rüber, im Standbild nichtssagend.
Da erweisen sich die blühenden Obstbäume schon als bessere "Darsteller", so wie ihre Zweige gebogen werden.
Doch dann wird mir quasi das optimale Motiv vor die Linse getrieben. Ein junger Mann übt sich im ....? Ja wie nennt man das nun? Ein Skateboard unter den Füßen. Eine Art Drachen mit aufblasbarem Rand an den Händen. Erinnert an Kitesurfen, aber es fehlen die Schnüre.
Entweder ist der Wind auch für ihn sehr herausfordernd, oder er ist noch nicht perfekt vertraut, jedenfalls hat er arg zu kämpfen. Gar nicht so leicht, die richtige Position zum Wind zu erfühlen und gleichzeitig das Board zu steuern.
Und jedesmal, wenn er gerade halbwegs im Flow ist, kommt so ein Gassigänger oder ein*e Läufer*in in die Quere und er muss wieder abbremsen....
Natürlich (hüstelhüstel) fülle ich die 17,5 km, die es eigentlich wären, noch auf volle 18 auf. Keine Diskussion!
Als ich dann später die Treppe zum Bad ersteige, und meine Beine gewissen Signale senden, noch ein spontaner Gedanke: Dieser Tage sah ich zufällig ein Interview mit einem aus Film, Funk und Fernsehen bekannten Schönheitschirurgen aus dem Süddeutschen. Er berichtete, dass bei ihm regelmäßig vor dem Oktoberfest die Nachfrage nach einer ganz bestimmten Verschönerung spürbar steigt. Ich frage mich noch, was das denn sein soll, da kommt die Erklärung: Wadenimplantate! Damit die Herren mit strammen "Waderln" glänzen können! Neulich dachte ich noch, als ich 30-jährigen Kolleginnen beim Gespräch über die baldige Notwendigkeit des Einstiegs in die Botox-Welt zuhörte, wie verrückt doch manches geworden ist. Aber künstliche Waden ist da nochmals eine nicht für möglich gehaltene Steigerung!
Endlich rollt es wieder, mit dem EllitptiGo! 19° locken mich heute endgültig auf mein Lieblings-Zweirad! Erst jedoch "Druckbeatmung", die ich eigenständig durchführen kann seit ich weiß, wie man die Ventile dazu entsichert!
Und schon kann es losgehen, auf eine kleine Runde nach Manheim.
Den ElliptiGo-losen Winter spüre ich sofort, die Beine müssen sich erst wieder an die Bewegung der anderen Art gewöhnen. Ich bin sicher, morgen wird da ein gehöriger Muskelkater spürbar sein.
| Ehemals Dorfmitte |
Gestern gabs noch eine 12-km-Laufrunde, Motto frei nach Eduard Mörike:
"Frühling lässt sein gelb-rosa Band wieder flattern durch die Lüfte..."