Sonntag, 10. Juni 2018

Bieler Lauftage - Die zweiten 100


Untertitel:
Momentaufnahmen aus der Nacht der Nächte

Nachdem 2016 (Link) mein Mann seine Premiere in Biel hatte, sollte dieses Jahr die zweite Teilnahme stattfinden. Und nicht nur das: Lauffreundin Heidrun wagt sich ebenfalls an diesen Klassiker heran. Also eine besondere Herausforderung: Mit EINEM Auto ZWEI Läufer auf der Strecke coachen, die mit unterschiedlichen Tempi unterwegs sein werden.


Daher wird vorher eine strategische Planung aufgestellt, wie sich das bewerkstelligen lässt. Chris wird seine GPS-Daten via Garmin und Smartphone live senden, Heidrun aufgrund technischer Probleme alle 10 km kurz Coach Doris (meine Mitfahrerin im Auto) per Telefon anläuten und uns so ihren jeweiligen Standpunkt mitteilen.
Soweit der Plan. Aber wie das so ist mit Plänen und Technik.
Wir nehmen Gepäck und Kleidung unserer Läufer ins Auto. Chris hat diesmal unterwegs keine Verpflegung dabei, er kennt das reichliche Nahrungsangebot an der Strecke schon und wird damit bestens über die 100 km kommen, Heidrun schultert sicherheitshalber einen Rucksack.

Es folgt eine Skizzierung der Nacht, aus Sicht des rollenden Coaching-Teams...

Bis 22 Uhr

Am Nachmittag gewittert es, der Himmel überschüttet uns mit Regen. Auch noch auf der knapp einstündigen Fahrt nach Biel. Wir vertrauen auf den Wetterbericht, der bis zum Start Wetterberuhigung verspricht.
Startnummernausgabe in der Kongresshalle, die Luft wie in einer Sauna.
Ein paar Zahlen zu den Lauftagen:
100 km: 820 Finisher, davon 433 aus Deutschland
56 km: 132 Finisher
Halbmarathon: 578 Finisher
Diverse Staffeln: knapp 250.

Unsere Laufhelden: Zuversichtlich, wenn auch beide (leicht) nachdenklich. Nachvollziehbar, denn was die 100 km bringen werden, das sehen wir erst im Laufe der Nacht.









22 Uhr

Wie schon 2016 herrscht eine unglaubliche Stimmung, Aufregung, Anspannung.
Es brodelt.
Gottseidank nicht mehr am Himmel, denn der Regen hat aufgehört!

Zum Start Gänsehautmusik aus Düsseldorf.
Aber nichts passt besser,
die Toten Hosen:
"An Tagen wie diesen"



Zitat daraus:

Das hier ist ewig,
Ewig für heute
Wir stehen nicht still,
Für eine ganze Nacht.
Komm' ich trag' dich,
Durch die Leute
Hab' keine Angst
Ich gebe auf dich Acht.

Wir lassen uns treiben,
Tauchen unter,
Schwimmen mit dem Strom.
Drehen unsere Kreise,
Kommen nicht mehr runter,
Sind schwerelos.


Mit dem Startschuss sprinten die Startband-Footballer los, hinter ihnen macht sich das Feld der 100'er und 56'er in lauer Sommernachtsluft auf in ihr großes Abenteuer. (Halbmarathon folgt 22:30 Uhr, Staffeln 23 Uhr).







Während Chris und Heidrun auf eine erste Einführungsrunde durch Biel gehen, marschieren Doris und ich zügig zum Auto und machen uns auf den Weg nach Jens, km 10.
Dort läuft nach bereits 40 Minuten (!) die Spitze ein. Chris folgt 22:53 Uhr.



23 Uhr

Gleich nachdem wir Heidrun noch um 23:09 Uhr in Jens begrüßen konnten, starten wir zu Streckenkilometer 22 nach Lyss.
An einem mit Alpenschlager unterhaltenden Bierstand warten wir auf Chris, der um 23:58 Uhr munter vorbeiläuft. Ab hier werden wir nicht beide Läufer zugleich erwischen können, wir müssen nun je nach Fortgang der Nacht flexibel entscheiden.

0 Uhr

Scheunenberg, km 30. Gleich am Ortsrand weisen uns freundliche Helfer eine Parkmöglichkeit zu.



Wir warten auf Heidruns Anläuten vom 20 km-Punkt. Das kommt 0:28 Uhr.
Ich will die Zeit nutzen, um erstmals das Livetiming von Chris aufzurufen, muss jedoch feststellen, dass es technisch nicht funktioniert, sein Smartphone sendet nicht. Ok, die Herausforderung nehmen wir Coaches an und orientieren uns anhand seiner Liste der geplanten km-Zeiten, führen sie manuell anhand der Echt-Zeiten jeweils fort. Das wird wunderbar klappen. Zudem gibt es ein paar Zwischenzeiten von Datasport.
Chris läuft 0:58 Uhr ein, leicht hinter seinem Plan liegend. Es sei anstrengend, konstatiert er. Da uns die Zeit von Heidrun ein wenig Sorge bereitet, wollen wir hier auf sie warten, sagen Chris noch rasch, dass wir ihn wohl erst an km 47 wieder sehen werden.
Doris und ich nutzen die Wartezeit zum Anklatschen der Vorbeieilenden und -gehenden. Um manch einen machen wir uns Gedanken. Wer hier schon bei km 30 schwächelt, wie sollen dann die restlichen 70 km werden?
Der Dorfgasthof hat noch geöffnet und von der Terrasse schallen fröhliche Stimmen herüber. Manch ein Läufer nutzt die Chance und verschwindet dort zum WC, ja die Serviertochter (=Kellnerin) weist sogar freundlich den Weg. Die gleich hinter dem Gasthaus aufgestellten Mobil-WCs sind nicht direkt ersichtlich.
Die Regenwolken haben sich verzogen, über uns funkeln die Sterne. Aber ob die Läufer das wahrnehmen?

2 Uhr

Heidrun kommt Punkt 2 Uhr an. Sie berichtet von einem Tief, das sie gerade durchzumachen hat(te). Doch nicht umsonst hatte sie sich mit Läufermotivationsliteratur befasst, um für solches gewappnet zu sein, und läuft weiter.
Wir beschließen, Oberramsern bei km 38 nicht anzusteuern und machen uns auf den Weg nach Jegenstorf, km 47.


Chris kommt 22:55 Uhr "strahlend" an, obwohl nun noch ein wenig mehr hinter seinem Plan liegend. Er ahnt das zwar, und wir Coaches sehen es anhand der Liste, aber das muss man ja nicht thematisieren. Er berichtet begeistert von einem schweizer Olympia-Silbermedaillisten, den er gerade gesehen hat und er gleich auch bei uns vorbeikommen wird. Die Silbermedaille übrigens im Curling 2018.

3 Uhr

Wir machen uns auf nach Kirchberg, km 56, wo ich mich 2016 im Ort herzhaft verfahren hatte. Diesmal ausgerüstet mit einem Ortsplanausdruck. Dennoch, das Karma des Ortes verleitet erneut zu einer Ehrenrunde, wenn auch diesmal kürzer als vor 2 Jahren.
Kirchberg, das Ziel des 56 km-Ultralaufs wieder ohne jede Stimmung am Ziel- und Verpflegungspunkt. Wer hier 56 km finisht, hört eben auf zu laufen, isst und trinkt etwas und geht dann heim, der Rest läuft einfach weiter.
3:26 Uhr verkündet das Handy Heidruns 30 km-Passage.


4 Uhr

Chris kommt Punkt 4:00 in Kirchberg an, mittlerweile 30 Minuten hinter seinem Plan, doch gut gelaunt, und begibt sich nun auf den Emmendamm.
Wir fahren nach Utzenstorf/km 62, wo wir 4:51 Uhr ihn wieder treffen. Seine Planabweichung ist gleich geblieben. Inzwischen hat die Morgendämmerung begonnen.
Wir überlegen, wie wir die Begleitung weiter gestalten sollen. Gleich zu km 70 bei Lohn zu Chris fahren oder warten, ob und wo wir Heidrun erwischen können. Das können wir erst entscheiden, wenn wir ein Lebenszeichen von ihr erhalten.

5 Uhr

Heidrun vermeldet Punkt 5 Uhr, dass sie km 50 erreicht hat. Ein Blick auf die Karte, Kopfrechnen, jawoll, das könnte klappen. In zügiger Fahrt eilen wir zum km 51, wo bei Kernenried die Laufstrecke die Straße quert. In dem kleinen Weiler haben ein paar Bewohner eine Bank an die Straße gestellt und begrüßen jeden munter. Heidrun kommt ebenfalls "strahlend" an. Ihr Tief hat sich verflogen, der Kampfgeist hat sich durchgesetzt!




Nach dem Treffen eilen wir flugs zurück, an Utzenstorf vorbei nach Lohn/km 70.
Währenddessen läuft in Biel der Sieger der Herrenwertung ein, 7:29 Stunden, macht einen Schnitt von 4:29 Minuten, der blanke Wahnsinn!


Der klare Sternenhimmel hat sich in bewölkte Trübnis verwandelt, Nebel wabert hier und da über der Landschaft.
In Lohn sitzt auf dem Parkplatz eine Läuferin, die anscheinend ausgestiegen ist, wie ein Häuflein Elend auf dem Boden vor ihrem Auto. Ein paar Tränen fließen. Der Reflex wäre, sie zu trösten, doch sie scheint für sich sein zu wollen. Ach Mensch, welch eine Leistung, 70 km geschafft zu haben! Aber ihre Niedergeschlagenheit kann man auch nachvollziehen.
Ein anderer Läufer, ein junger Mann, der uns schon vorher deutlich schwächelnd aufgefallen war, lässt sich ebenfalls zu einer Pause nieder. Doch obwohl er deutlich angeschlagen ist, wankt er weiter. Wir werden ihn bei km 95 noch wiedersehen, von einem Helfer gestützt, weiter Richtung Ziel schlurfend...

6 Uhr

Chris kommt munter bei uns vorbei.


Wir kehren die 5 Auto-km zurück nach Utzenstorf/km 62, um Heidrun zu begrüßen.
Dort können wir nun im Hellen den hohen Wasserstand der Emme begutachten, an deren Ufer rechts wieder ein All-Night-Runners-Partyzelt steht, inzwischen mit stark dezimierter Gästeschar, aber immer noch mit Musik.


Heidrun hat auf dem Emmendamm einen Gesprächspartner gefunden, mit dem sie dann auch weiter auf den berüchtigten Ho-Chi-Minh-Pfad geht.  Kein Tief mehr, obwohl es sich ja zieht. Auch keinerlei Verfluchungen und Ankündigungen des Laufkarriere-Endes.
Das lässt auf ein erfolgreiches Finish hoffen!




Um 6:53 Uhr läuft in Biel die Siegerin der Damenwertung im Ziel. Die Pace rechne ich erst gar nicht aus...

8 Uhr

Wegen der Begegnung mit Heidrun schaffen wir kein Treffen mit Chris in Bibern/km 76, sondern fahren gleich durch nach Büren mit seiner wunderschönen Altstadt. Für die uns jedoch keine Zeit bleibt, da wir unverzüglich das Ufer der Aare aufsuchen, um die Läufer hier bei km 88 klatschend zu unterstützen.


Wer es bis hierher geschafft hat, ist in der Regel auch ziemlich geschafft. Die "nur" noch verbleibenden 12 Rest-km, im Training ein Klacks, können sich allerdings zu einem gefühlten Gebirge auftürmen (A propos, die 100 km haben 600 Höhenmeter). Doch andererseits ist das Ziel eben auch schon relativ nah...

Während Heidrun um 8:08 Uhr km 70 bei Lohn erreicht, kommt Chris bei uns an km 88 um 8:30 Uhr vorbei. Nun doch wieder mit ein wenig weiterem Rückstand von 45 Minuten. Aber was heißt hier eigentlich Rückstand? Er hat 88 km ERREICHT, das ist doch das, was zählt!



Unser Plan ist, ihn im Ziel abzuholen und nach Büren zurückzukehren, um Heidrun hier zu dritt anzufeuern.

9 Uhr und später

Doris und ich erreichen als erste das Ziel in Biel.
Heidrun vermeldet 10 Uhr ihren km 80. Schaffen wir das rechtzeitig bis zu ihrer Passage nach Büren/km 88? Schwierig zu beurteilen, denn inzwischen hat ja der normale Samstags-Verkehr eingesetzt und bis Büren kann es 30 Minuten oder mehr dauern.
Bald nach 10 Uhr läuft Chris ein (Garniert mit AC/DC-Klängen), was einer Laufzeit von 12:21 Stunden entspricht. Auch wenn er damit eine Stunde langsamer war, eine tolle Leistung. Im Mittelfeld aller Herren und im 1. Fünftel seiner AK!
Später wird er fragen, ob ich überhaupt seinen Zieleinlauf verfolgt hätte! Frechheit, hier sind die Beweisfotos!




Erst einmal begleiten wir ihn zur Abholung des Finisher-Shirts und zum Duschgebäude.
Die Beobachtungen während des Wartens vor der Sporthalle erinnern mich an einen alten Sketch von Monty Python's Flying Circus, in dem es um ein Ministerium für komische Gänge ging. Solche kann man hier gut studieren. Man erkennt am Gang, wer "nur" Staffel lief, und wer sich die 100 km gönnte. Analysieren kann man orthopädische Ursachen oder Blasen. Letztere lassen sich öfter gut anhand des bevorzugten Schuhwerks (Zehensteg-Sandalen oder barfuß) der herauskommenden Kämpen konstatieren und treiben uns manchen Schauer über den Rücken...
Doch soll das keinesfalls Schadenfreude sein, wir sind voller Anerkennung für die Leistung eines jeden!

Als Chris äußerlich erfrischt aus der Halle kommt, ist uns die Anfahrt nach Büren zu knapp, wir entscheiden, bei km 95 am Ufer der Aare unsere weitere Laufheldin zu erwarten. Mit ein wenig Sorge, denn ihre 10-km-Zeiten werden lang und länger. Wie auch die Temperatur hoch und höher gegen 24° geht, inzwischen strahlt die Sonne vom Himmel.

Wir finden ein lauschiges Plätzchen, rücken uns eine Bank im Schatten zurecht, und genießen, blicken zurück auf die Nacht und alles was war, warten.


Tröpfelnd kommen Läufer/Geher an uns vorbei. Zielstrebig, müde, abgeschlagen, immer noch laufend, trabend oder trippelnd, schlurfend, unter der Hitze leidend. Jeder bekommt von uns Applaus und Aufmunterung. 90% haben daran Freude und bedanken sich, grinsen zurück oder heben den Daumen. Der Rest scheint im "Tunnel".
Durch den Aufdruck "Finisher 2018" ist Chris für Insider als 100-km-Absolvent erkennbar, auf den Shirts der anderen Distanzen fehlt der Zusatz. Seine Medaille liegt neben ihm auf der Bank. Manch einer gibt seine Glückwünsche an ihn. Eine ebenfalls teilnehmende Engländerin ruft laut "You already finished? Ohhh myyyy Goooood!"



Kein Zeichen mehr von Heidrun, sie müsste doch langsam eintreffen.... Wir machen uns Sorgen.
Endlich kommt sie gegangen.
Sie hatte sich ihrerseits Sorgen gemacht, um uns! Dass wir doch so lange warten müssten!
Wie bitte?! Ist doch Ehrensache und außerdem ist die Nacht der Nächte gefolgt vom Tag nach der Nacht der Nächte eine aufregende Sache, bei der es so viel zu sehen und zu erleben gibt!
Sie kündigt weitere gehende Fortbewegung bis zum Ziel an, evtl. gekrönt von letzten gelaufenen Schritten ins Ziel. Aber Zweifel am Finish? Was sind Zweifel?




13 Uhr

Wir fahren zurück zum Ziel, finden erstaunlich nahe erneut einen Parkplatz. Versuchen uns vor Sonne und Hitze zu schützen. Und dann naht Heidrun, voller Glückseligkeit. Leicht über 16 Stunden, aber damit voll in ihrem persönlich Erwartungshaltungszeitfenster.






Geschafft! Herzliche Glückwünsche und Gratulation an unsere beiden wackeren Helden der Nacht!

Noch ein wenig Fachsimpelei, auf dem Weg zum Auto trifft man "alte Bekannte" vom Lauf. Ein Läufer bedankt sich extra bei uns für die Aufmunterung an km 95.




Ach Biel, Du warst ein Ereignis!
Und ja, einmal muss man nach Biel, und sei es nur als Zuschauer!
Aber zweimal ist noch besser!

Kommentare:

  1. Liebe Elke,
    wow!!!
    Zuallererst: Ganz großen Glückwunsch an Chris und Heidrun! Ich hoffe, ihr lest das hier - ihr seid großartig!! Hut ab vor euren Leistungen. :D
    Liebe Elke und Doris - eure logistische Leistung ist ebenfalls beeindruckend. Hat es dir geholfen, dass du die Gegend schon vom letzten Mal kanntest? Ich kann mir gut vorstellen, dass auch bei euch beiden das Wettkampfadrenalin gewirkt hat.
    Was für ein Wochenende! Ich wünsche euch allen gute Erholung und langes und freudiges Nachfühlen dieser Nacht. :)

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    1. Liebe Doris,
      danke, und ja, die anderen lesen alle mit.
      Es war sehr hilfreich, das alles schon einmal begleitend erlebt zu haben. Das nahm Stress und ich konnte vor allem die Wege zwischen den Treffpunkten für die Pendelei besser einschätzen. Man fährt ja teils auf schmalen Sträßlein. Ich vermute, eine gewisse Gruppe von Triathleten wird dies als noch verrückter erachten als "nur" Marathon... ;-)
      Die Eindrücke werden noch länger nachwirken, ist ja auch 2,5x mehr als Marathon...
      Liebe Grüße
      Elke

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    2. Hallo Doris, danke für die Glückwünsche. Es war ein tolles Erlebnis. LG Heidrun

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  2. Liebe Elke,
    dass die LäuferInnen in Biel grandioses leisten, das steht außer Frage. Aber auch die Supporter verdienen bewundernde Anerkennung für Planung und Durchhaltevermögen.
    Ihr habt das offensichtlich regelrecht professionalisiert; meine Bewunderung ist dir gewiss.
    Danke auch für den lebendigen Bericht, der die Stimmung wunderbar transportiert. So waren auch deine LeserInnen gewissermaßen einmal ein bissche in Biel ;-)
    Schönen Gruß
    Lizzy

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    1. Liebe Lizzy,
      ja, Biel ist unbeschreiblich, das kann nur ansatzweise rübergebracht werden, diese Nacht. Die Vorbereitung war diesmal für den Support noch ein wenig herausfordernder, zugleich wurde es aber durch die Erfahrung von vor 2 Jahren erleichtert.
      Danke Dir und liebe Grüße
      Elke

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  3. Respekt an euch alle Vier! Nicht nur als Läufer ist diese Distanz eine wahre Herausforderung sondern wohl auch als Helfer. Toll unterstützt habt ihr. Auch wenn die Läufer wohl doch noch etwas mehr vollbracht haben ;)

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    1. Lieber Markus,
      auf alle Fälle haben die beiden Läufer deutlich mehr geleistet! Bei uns Begleiterinnen reichte es, um wach zu bleiben ;-)
      Danke und liebe Grüße
      Elke

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  4. Liebe Elke,
    2 Laufhelden (absoluter Wahnsinn, 100km am Stück Laufen. Ich finde das ganz und gar unglaublich) und zwei heldenhafte Supporter. Ein wiklich tolles Team.
    Meine allerherzlichsten Glückwünsche an Heidrun und Chris, eine wirklich starke Leistung. Und euch beiden Helfern ebenfalls Glückwunsch, jeder der schon mal Support bei solch einem Event gemacht hat, weiß, was das für einen Aufwand bedeutet.
    Danke für diesen sehr anschaulichen Bericht :-).
    Liebe Grüße
    Helge

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    1. Liebe Helge,
      da geht es mir wie Dir, der Wahnsin, dieser Lauf! Dagegen ist unsere Supporterleistung dann überschaubar ;-)
      Danke Dir und liebe Grüße
      Elke

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  5. Also, ich bin mir ziemlich sicher, dass auch die Läufer die funkelnden Sterne wahrgenommen haben.
    Meine allerherzlichsten Glückwünsche an die erfolgreichen Finisher und ihre aufopferungsvollen Supporter!
    Und wenn der Verlauf vorher exakt planbar wäre, wäre es ja kein Abenteuer, dem eben gerade der unbekannte Ausgang zu eigen ist.
    Gestellt, bestanden, super!
    Wie geht es den Achilles-Sehnen?

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    1. Genau, das ist der spezielle abenteuerliche Reiz bei diesen langen Läufen, und bei dem in der Bieler Nacht wohl ohnehin.
      Achilles-was? Danach wurde noch Rücken absolviert ;-)
      Danke und liebe Grüße
      Elke

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  6. Auch von mir ganz herzliche Glückwünsche an die beiden Finsher und an die tüchtigen Supporter! Tolle Sache, durchgezogen, super gemacht! Besonders dass der Großteil der Strecke über Nacht gelaufen wird, muss extrem reizvoll (und herausfordernd) sein, für Läufer und Helfer. Gute Erholung euch allen! Liebe Grüße, Oliver

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    1. Lieber Oliver,
      danke Dir! Ja, gerade der Start in die Nacht und der weitere Verlauf in den Morgen hinein sind wirklich sehr speziell und ganz anders, als einfach nur tagsüber zu rennen. Biel lohnt auf alle Fälle!
      Liebe Grüße
      Elke

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  7. Ne ne ne,wie kann man nur 57,805 km weiter als Marathon laufen? Oder anders ausgedrückt, dass ist fast exakt einen Marathon länger als meine längste jemals gelaufene Strecke. Und das auch noch nachts. Ich verneige mich respektvoll vor Heidrun und Chris. Meinen allerherzlichsten Glückwunsch und gute Erholung.

    Nicht weniger beeindruckend die Supporterleistung von Doris und Dir für gleich zwei Läufer, gepaart mit Navigations- und (Zeit-)Rechenkünsten.

    Ein Hammerding von Euch vieren! Sehr sehr beeindruckend.

    Liebe Grüße
    Volker

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    1. Lieber Volker,
      wenn die 100 ja nicht so weit wären, würde ich die auch mal gern in Biel laufen... Aber dass man bei 42 km dort noch nicht mal die Hälfte hat, ist für mich doch etwas abschreckend.
      Wenn Du das mal machen willst - ich bin nun im Navigieren und Supporten dort gut geübt ;-)
      Danke und liebe Grüße
      Elke

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    2. Steht in meinem Kommentar irgendwo eine Andeutung, dass ich mir soetwas antun möchte???? Never! :-)

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    3. Hätte man Dir vor 20 Jahren gesagt, dass Du mal Marathon läufst, wie wäre Deine Antwort gewesen...? ;-)
      Also ich sagte das ja auch nur für den Fall, dass....

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  8. Liebe Elke,

    was fürn ein Wahnsinnsbericht - ich fühlte mich beinahe dabei. Erstmal herzlichen Glückwunsch and Chris und Heidrun, die das ohne allzuviel Zetern einfach so gelaufen sind - wow!
    Und das ihr nachts noch so gut rechnen, navigieren und autofahren könnt. Unglaublich.
    Liebe Grüße!

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    1. Liebe Roni,
      ja Biel ist wirklich ein Erlebnis für alle! Ich könnte mir Dich dort auch gut vorstellen, wo Du Dich schon überall durchgekämpft hast, da wäre das wohl fast locker :-)
      Danke und liebe Grüße
      Elke

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    2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    3. Ich muss sagen, reizen tut es mich tatsächlich nach diesem Bericht. Wobei mitten im Sommer und dann auch noch Strasse und nachts, hmmm. [So jetzt habe ich das hoffentlich geschafft mit dem Kommentar hier nach 2 Versuchen...]

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