Der liebe Oliver lag mir in den den Ohren und schwärmte vom 6-Stunden-Lauf in Bönen. So etwas hatte ich noch nie gemacht, es klang spannend und es wäre mal ein neues, unbekanntes Terrain. Andererseits, ich bin so gar nicht im Training, und ein Lauf im Juli könnte heiß und damit schwierig sein. Ich warte bis zum letzten Tag der Online-Anmeldung, der Wetterbericht scheint gnädig, und so melden wir uns kurzentschlossen an, können auch noch Heidrun zum Lauf überreden.
Die Strecke besteht aus einer 1,34 km langen Runde um einen ehemaligen Förderturm der Zeche Königsborn, einen imposanten Bau, über dessen Geschichte auf Infotafeln berichtet wird. Wo früher Bergbaugebäude standen, erstreckt sich heute ein kleines Wildwiesenareal mit Rad- und Wanderwegen.
Der Turm -rechts- in früherer Umgebung
Wir sind früh vor Ort, ab 7 Uhr wird sogar Frühstück gereicht! Lockere Stimmung, die Luft ist mild, bei knapp 20° versteckt sich die Sonne dann und wann hinter Wolken.
Überhaupt, die Verpflegung verdient allerhöchstes Lob. Schnittchen, verschiedene Getränke, Süßes und Salziges, Milchreis und Nudeln, sogar vegane Varianten! Zu Laufende wird zudem der Grill mit Bratwürsten (auch hier vegane Wahl möglich) angeschmissen.👍
Prima finde ich auch die Plastikreduzierung. Drinnen hat jeder sein Becherchen, gemäß Startnummer kenntlich. An der Strecke ebenfalls wiederverwendbare feste Becher, die dauernd gespült und neu bereitgestellt werden. Noch ein Lob obendrauf!👍
Ach und richtig gute, saubere Toiletten müssen auch erwähnt sein!👍
Es gibt ein kurzes Briefing, die Cheerleader machen sich startklar, nette Geste.
Und dann geht es schon los auf die Strecke. Hier ein paar Eindrücke. Nach Start/Ziel folgt ein erster kleiner Anstieg auf eine Anschüttung, die wir kurz danach wieder abwärts verlassen.
Flach geht es weiter, bevor ein längerer Anstieg erklommen sein will, der in gemütliches Rollenlassen beim folgenden Gefälle mündet. Und schon kommt wieder der Turm in Sicht, den man nach kurzem Bogen dann auch erreicht. Es sind pro Runde zwar nur ca. 5 m Höhendifferenz, aber die summieren sich.
An Start/Ziel werden live die aktuellen Zwischenzeiten gezeigt, prima. Und natürlich stehen Speis und Trank bereit.
Und so geht's ins Abenteuer. Ich habe mir einen Halbmarathon vorgenommen. Und dann mal schauen. Nach einer Stunde ein weiteres nettes Gimmick: Zu jeder vollen Stunde erschallt das Steigerlied. Als Kind einer Bergbauregion, wenn auch im Tagebau, erfreut das mein Herz:
Ich bin emsig dabei, mein Tempo niedrig zu halten, schaue, dass ich immer hinter langsamen Läufern bleibe. Bis es mir dann doch zu langweilig wird und ich ein Stück in dem Tempo laufe, nach dem mir gerade so ist. Wie nicht anders zu erwarten, überrundet mich Oliver bei km 3,9 zum ersten Mal, viele weitere werden folgen. Aber der ist auch in einer anderen Liga unterwegs. Ab km 5 nehme ich meist ein paar Schluck Wasser zu mir, habe mir extra meinen Quetschbecher mitgenommen.
Wenig verwunderlich wird es ab km 15 dann schon schwerer. Heidrun ist mir längst davongedieselt, Chris sowieso. Aber egal, jeder muss hier in seinen Schuhen laufen.
Das Steigerlied ist zum zweiten Mal erklungen, und ich nähere mich meinem Minimalziel. Wunderbar!
Bei rund 2:22 Stunden erreiche ich meine 21,1 km. Toll. Ich gönne mir etwas mehr Verpflegung. Leckere Erdbeeren und Melonenstückchen lachen mich an und tun gut.
Für den Fall, dass ich keine Lust mehr hätte, habe ich mir eine Strandmatte eingepackt, um bequem auf die anderen zu warten. Aber die bleibt ungenutzt. Ich kann doch erstmal noch weiter traben, genauer gesagt gehtraben. Denn an den beiden Anstiegen will ich keine Energie ins Trippeln verlieren und gehe lieber.
So kommt Runde zu Runde, ohne dass ich das richtig steuere. Warum sitzen bleiben, wenn andere weiterlaufen. Und es fällt mir etwas Entscheidendes auf: Dass mir nämlich nichts auffällt. Denn der Magen ist völlig ruhig, kein Vergleich mit anderen Läufen. So kann ich auch gut trinken, und daher immer weiter vorankommen.
Irgendwann gegen km 30 brauche ich doch mal eine längere Pause. Lustig, da erwische ich Chris und Heidrun, wie sie schwatzend vorbeigehen. Na da schließe ich mich doch an!
Zu dritt marschieren wir weiter, bis wohl das Cola-Koffein seine Wirkung tut, und es mich zum traben treibt. Verrückt, wie es plötzlich wieder munterer läuft.
Viele gehen inzwischen, völlig nachvollziehbar. Ich bewundere einige, die trotz erheblicher Leibesfülle oder höheren Alters hier einen Wahnsinnswillen beweisen und das leisten, was sie können.
Inzwischen ist es ziemlich warm geworden. Am Verpflegungsstand findet sich ein segensreiches Utensil: Eine Dusche! Da steckt man gern mal den Kopf drunter und holt sich eine Abkühlung. Die gibt es auch in anderer Form: Immer wieder stehen freundliche Helfer an der Strecke und verteilen Wassereis! Die Wirkung zum inneren Abkühlen ist grandios!
Und noch ein nettes Gimmick: Ein multifunktionaler Motivationskarton unterwegs hat je nach Stand des Rennens andere Sprüche auf Lager:
Die Zeit verrinnt irgendwie. Mir kommen die ersten 2 Stunden genauso lang bzw. kurz vor, wie die hinteren 4. Inzwischen haben die Steiger mehrfach ihr "Glück auf" erschallen lassen und Oliver mich auch öfter überrundet. Manchmal sehe ich Chris' leuchtendes Shirt irgendwo oder Heidrun. Oft zur rechten Zeit hörte ich aufmunternde Klänge, "An Tagen wie diesen", "Auf das was da noch kommt", "Jump".
Die 30 km liegen weit hinter mir, ich kann es kaum fassen. Irgendwie zieht es einen doch immer weiter, noch ein Ründchen und noch eines und noch eines. Es ist inzwischen unangenehm warm und der bisher kühlende Wind hilft auch nicht mehr viel. Ohne groß nachzudenken bewege ich mich, überschlage, was noch gehen könnte bis zur vollen 6. Stunde, muss aber feststellen, dass Mathematik bei Hitze nicht zu meinen Stärken gehört. Ach, mache ich doch einfach weiter, mal gehen, mal traben. Nach 5,5 Stunden wird mir klar, dass ich die Marathondistanz schaffen werde und sogar noch ein wenig drüber.
Ab 5:45 Stunden werden die Läufer angehalten, den Markerstein mit ihrer Startnummer mit auf die Strecke zu nehmen, den sie in dem Moment des 6-Stunden-Signals an ihrer aktuellen Position fallen lassen sollen. So werden die Restmeter der letzten Runde messbar. Es reizt mich sehr, auch diese letzten Meter mitzunehmen, aber ich merke deutlich, dass jetzt mein Tank unwiderruflich leer ist. Ich bin fertig, ganz und gar, will nun auch nicht mehr über die spürbare innere rote Linie gehen. So lasse ich es bei 42.880 offiziellen Metern und labe mich, freue mich mit denen, die auch noch die letzten Minuten nutzen.
Ich bin 26. Frau von 64, unglaublich. Und hätte ich auch nur ein paar Meterchen mehr gemacht, wären das gleich mehrere Plätze gewesen. Das hätte ich vorher nicht für möglich gehalten.
Chris kommt auf 47.499 Meter, Heidrun auf 46.161 Meter, super gemacht! Und Oliver reißt natürlich noch mehr runter, worüber er selber hier berichtet.
Ich frage mich, ob ich damit gar einen Ultra geschafft habe und konsultiere das Netz. Die einen sagen, alles über Marathon, also mehr als 42,195 km, erfülle dieses Kriterium. Andere fordern, es müsse schon deutlich mehr sein.
Auch wird nach anderer Meinung auf die Zeit abgestellt. Danach sei ein Ultra alles ab 6-Stunden-Lauf aufwärts. Wenn also jemand bei einem solchen Lauf beispielsweise 20 km absolviert, wäre das dann auch ein Ultra? In Bönen ist die kürzeste gelaufene und gelistete Distanz 9,3 km.
Nun denn. Ich habe definitiv ungeplant einen Marathon absolviert und mit dem Rest wird es für mich zu einem persönlichen Minimal-Ultra. Und nächstes Mal laufe ich auch noch ein paar Restmeter mehr. 😊
Daheim entdecke ich eine Blase am linken Rand der rechten großen Zehe, seltsam, noch nie da gewesen. Die komplette Ermattung hingegen ist altbekannt und gehört einfach als Souvenir am Folgetag dazu. 😉😄
Der Bönener Lauf ist wirklich eine feine Sache, die weite Fahrt hat sich gelohnt!
Ah, natürlich ist das ein Ultra, liebe Elke! 😄 🙌 Super gemacht!
Unglaublich, wie easy das für dich gelaufen ist - trotz Hitze. Waren es die entspannten Vibes? Dass du wusstest, dass du nicht so lange laufen musst, wenn du nicht willst? Auf alle Fälle hast du das sehr gut gemacht. Nicht nur, dass du einen Marathon quasi „aus Versehen“ gelaufen bist – du hast das Ganze auch noch mit guter Laune, Wassereis und Steigerliedern garniert.
Diese Dusche und das Cola-Kickback würde ich bei meinen Läufen auch gern öfter erleben. 😂
Gratuliere zu deinem ULTRA und liebe Grüsse aus dem regnerisch-kühlen Zürich!
Danke, liebe Catrina! Ja das war wirklich ein Überraschungsergebnis, mit dem ich nie gerechnet hätte. Meine Vermutung deckt sich mit deiner: Wenn man sowieso 6 Stunden Zeit hat, nimmt das viel Druck (außer, man will da eine bestimmte Kilometerzahl reinpacken). Man muss nicht an einem bestimmten Punkt ankommen, sondern kann alle 1,3 km entscheiden, ob man weitermacht. So entspannt war ich noch nie bei einem Lauf! Die Dusche war prima, besser als das auch bereitstehende Wasser mit Schwämmen. Danke und liebe Grüße aus dem kühlen Rheinland! Elke
Bewunderung 🙇🏻♀️ und Glückwunsch 🎊 möchte ich dir hierlassen für den erfolgreich und vergnügt bestandenen Ultralauf und sei es auch ein Ultrachen oder wie du schreibst: Mini-Ultra .. Namen und Bezeichnungen sind doch wirklich nebensächlich. Viele Kilometer waren es und über den Marathon drüber allemal.
Du hast mich einmal wieder ein bisschen nostalgisch in eigenen Erinnerungen kramen lassen. Meine zwei 6-Stunden-Läufe sind sooooo lange her, dass es nur noch dünn nachklingt. Von einem - vor 18 Jahren war das und ich also noch fast jung ;) - habe ich sogar den Bericht wiedergefunden:
Vom zweiten nicht - vielleicht gab es keinen? … das müsste so um 2013 gewesen sein. Ein Sri Chinmoy-Friendenslauf in München mit shpärischen Meditationsklängen unterwegs … ich glaube, damals wurden es sogar noch ein paar Kilometerchen mehr … aber wie gesagt: nur noch dünn die Erinnerung aber an viel Freude und Spaß dabei.
Auch diesmal finde ich in Bezug auf deine unermüdliche Laufleidenschaft deine insgesamt und über die vielen Jahre nicht nachlassende Zähigkeit sehr beeindruckend. Und die körperliche Fitness sowieso.
Eine Blase als Andenken mag nicht das sein, was mensch sich so wünscht als Mitbringsel aber auch sie ist ein Verdienst. Eine Medaille für die Füße sozusagen 🏅👣
Liebe Lizzy-Raupe, deine Erfahrung passt zu meiner, was die entspannte Atmosphäre angeht. Bei der Essmenge kommen wir eher nicht überein und ein solcher Lauf im März ist sicher nicht so "hitzig" wie im Juli. Schade, dass die Bild-Links nicht mehr funktionieren, digitale Demenz halt :-( Danke für dein Lob, nun ja, Leidenschaft und Zähigkeit sind schon mit den Jährchen etwas geschrumpft, aber wenn es dann mal wieder losgeht, kommt der Spaß doch wieder! :-) Die Fußmedaille hat sich auch schon beruhigt, nun ächzen nur noch die Knochen vor sich hin, in 10 - 15 Jahren muss ich dafür vielleicht nicht mal mehr laufen gehen... Liebe Grüße Elke
Liebe Elke, ich bin begeistert! Von deiner Leistung (und von der Leistung von Chris, Heidrun und natürlich Oliver!), von dem sehr durchdachten Konzept (die nummerierten Becher!!!), den Goodies (Eis!) und vor allem, wie locker du diese Superleistung klingen lässt! Also eigentlich von der gesamten Veranstaltung - wobei, das Steigerlied hätte ich persönlich nicht gebraucht, aber vielleicht wenn das Hirn etwas unterzuckert ist... ;D. Ich finde mit dieser Leistung hast du dir den Titel Ultraläuferin auf jeden Fall verdient. :D
Liebe Doris, danke dir! Es war in der Tat VERHÄLTNISMÄßIG locker, diese Distanz zu laufen. Man fühlt sich nicht als Teil einer gehetzten Meute, sondern mehr auf einer Party, bei der man einfach selbst entscheidet, ob man gerade zum Buffet oder zur Bar schreitet, oder eine Runde durchs Areal dreht. Eine völlig neue und sehr schöne Erfahrung. Für mich zudem, wie weit man kommen kann, ohne lästige Magenprobleme.. Hihi, die Steigerklänge setzen dir so zu? Interessant, ist zwar sonst auch nicht meine Musik-Richtung, aber ein traditionelles kleines Souvenir. Liebe Grüße Elke
Zuerst mal hab ich mich echt gefreut dass ihr mit am Start wart und die Veranstaltung bei euch so gut angekommen ist. Und dann freut es mich riesig wie souverän du (und Chris und Heidrun!) die 6 Stunden durchgezogen hast! Das Wetter war ja alles andere als einfach, aber du hast alles richtig gemacht. Offiziell gilt Ultra glaub ich ab 45km, aber wen juckt das?! Du hattest dir viel weniger vorgenommen und sogar eine Matte mitgebracht (hab ich überhaupt nicht mitbekommen!) und dann am Ende die Marathondistanz hinter dir gelassen. Herzlichen Glückwunsch! Ganz großes Kino :-) Jetzt erstmal gute und sehr verdiente Erholung. Liebe Grüße, Oliver
Lieber Oliver, danke dir nochmals für den Tipp und unermüdliche Motivation zu dieser wirklich gelungenen Veranstaltung! Es war wirklich eine neue, tolle Erfahrung. Mit meiner Distanz hätte ich nie im Leben gerechnet, egal, ob das nun auch "richtiger" Ultra war oder nicht. Unterwegs hatte ich manchmal gedacht, oh, nettes Grasland, perfekt für eine Strandmatte, aber ich spürte keinen Reflex, die dann auszupacken! Dir auch nochmals herzliche Glückwünsche, wir freuen uns mit dir über Distanz und Platzierung! Dir auch gute Erholung und Danke! Liebe Grüße Elke
auch wenn ich erst jetzt kommentiere, einen Herzlichen Glückwunsch nimmst du hoffentlich noch an! ;-)
Wie unterschiedlich doch Definitionen sind. Ich kenne es so, dass ein Ultralauf ab 50 km beginnt, vielleicht auch, weil es Ultralauf-Meisterschaften erst ab 50 km gibt. Aber warum so formal, du hast mehr als einen Marathon geschafft und ein anderer Begriff macht doch für eine längere Strecke keinen Sinn! Fertig!
Willkommen im Lager der Ultras!!!
Einfach weiter gedieselt und mehr als einen Marathon geschafft, das muss doch auch erst mal angehakt werden! Sehr gut durchgezogen!
In der Hoffnung, dass die Erholung längst weit vorangeschritten, oder abgehakt ist liebe Grüße Manfred
Lieber Manfred, vielen Dank! Ja, wenn so etwas völlig ungeplant passiert, ist es umso erfreulicher! Die Erholung ist durchaus so gut wie erledigt. Interessant, du bringst noch eine Definition zu "Ultra" ins Spiel! Sehr spannend, dass es da keine so greifbare Größenordnung gibt wie zum Marathon. Übrigens definiert die DUV auch nicht, sie sagt nur, sie ignoriert für ihre Statistik bei 6-Stunden-Läufen Distanzen unter 45 km. Und für Meisterschaften werden 50 km gesetzt. Ist ja auch wichtig, um eine Vergleichbarkeit hinzubekommen. Wie dem auch sei, ich habe mehr als Marathon geschafft, egal, wie das dann heißt! ;-) Liebe Grüße, Elke
Ah, natürlich ist das ein Ultra, liebe Elke! 😄 🙌 Super gemacht!
AntwortenLöschenUnglaublich, wie easy das für dich gelaufen ist - trotz Hitze. Waren es die entspannten Vibes? Dass du wusstest, dass du nicht so lange laufen musst, wenn du nicht willst?
Auf alle Fälle hast du das sehr gut gemacht. Nicht nur, dass du einen Marathon quasi „aus Versehen“ gelaufen bist – du hast das Ganze auch noch mit guter Laune, Wassereis und Steigerliedern garniert.
Diese Dusche und das Cola-Kickback würde ich bei meinen Läufen auch gern öfter erleben. 😂
Gratuliere zu deinem ULTRA und liebe Grüsse aus dem regnerisch-kühlen Zürich!
Danke, liebe Catrina!
LöschenJa das war wirklich ein Überraschungsergebnis, mit dem ich nie gerechnet hätte. Meine Vermutung deckt sich mit deiner: Wenn man sowieso 6 Stunden Zeit hat, nimmt das viel Druck (außer, man will da eine bestimmte Kilometerzahl reinpacken). Man muss nicht an einem bestimmten Punkt ankommen, sondern kann alle 1,3 km entscheiden, ob man weitermacht. So entspannt war ich noch nie bei einem Lauf!
Die Dusche war prima, besser als das auch bereitstehende Wasser mit Schwämmen.
Danke und liebe Grüße aus dem kühlen Rheinland!
Elke
Liebe Elke,
AntwortenLöschenBewunderung 🙇🏻♀️ und Glückwunsch 🎊 möchte ich dir hierlassen für den erfolgreich und vergnügt bestandenen Ultralauf und sei es auch ein Ultrachen oder wie du schreibst: Mini-Ultra .. Namen und Bezeichnungen sind doch wirklich nebensächlich. Viele Kilometer waren es und über den Marathon drüber allemal.
Du hast mich einmal wieder ein bisschen nostalgisch in eigenen Erinnerungen kramen lassen. Meine zwei 6-Stunden-Läufe sind sooooo lange her, dass es nur noch dünn nachklingt. Von einem - vor 18 Jahren war das und ich also noch fast jung ;) - habe ich sogar den Bericht wiedergefunden:
https://forum.runnersworld.de/foren-archiv/die-kleine-lizzy-nimmersatt-t26659.html
Vom zweiten nicht - vielleicht gab es keinen? … das müsste so um 2013 gewesen sein. Ein Sri Chinmoy-Friendenslauf in München mit shpärischen Meditationsklängen unterwegs … ich glaube, damals wurden es sogar noch ein paar Kilometerchen mehr … aber wie gesagt: nur noch dünn die Erinnerung aber an viel Freude und Spaß dabei.
Auch diesmal finde ich in Bezug auf deine unermüdliche Laufleidenschaft deine insgesamt und über die vielen Jahre nicht nachlassende Zähigkeit sehr beeindruckend. Und die körperliche Fitness sowieso.
Eine Blase als Andenken mag nicht das sein, was mensch sich so wünscht als Mitbringsel aber auch sie ist ein Verdienst. Eine Medaille für die Füße sozusagen 🏅👣
Liebe Lizzy-Raupe,
Löschendeine Erfahrung passt zu meiner, was die entspannte Atmosphäre angeht. Bei der Essmenge kommen wir eher nicht überein und ein solcher Lauf im März ist sicher nicht so "hitzig" wie im Juli. Schade, dass die Bild-Links nicht mehr funktionieren, digitale Demenz halt :-(
Danke für dein Lob, nun ja, Leidenschaft und Zähigkeit sind schon mit den Jährchen etwas geschrumpft, aber wenn es dann mal wieder losgeht, kommt der Spaß doch wieder! :-)
Die Fußmedaille hat sich auch schon beruhigt, nun ächzen nur noch die Knochen vor sich hin, in 10 - 15 Jahren muss ich dafür vielleicht nicht mal mehr laufen gehen...
Liebe Grüße
Elke
Liebe Elke,
AntwortenLöschenich bin begeistert!
Von deiner Leistung (und von der Leistung von Chris, Heidrun und natürlich Oliver!), von dem sehr durchdachten Konzept (die nummerierten Becher!!!), den Goodies (Eis!) und vor allem, wie locker du diese Superleistung klingen lässt! Also eigentlich von der gesamten Veranstaltung - wobei, das Steigerlied hätte ich persönlich nicht gebraucht, aber vielleicht wenn das Hirn etwas unterzuckert ist... ;D.
Ich finde mit dieser Leistung hast du dir den Titel Ultraläuferin auf jeden Fall verdient. :D
Liebe Doris,
Löschendanke dir! Es war in der Tat VERHÄLTNISMÄßIG locker, diese Distanz zu laufen. Man fühlt sich nicht als Teil einer gehetzten Meute, sondern mehr auf einer Party, bei der man einfach selbst entscheidet, ob man gerade zum Buffet oder zur Bar schreitet, oder eine Runde durchs Areal dreht. Eine völlig neue und sehr schöne Erfahrung. Für mich zudem, wie weit man kommen kann, ohne lästige Magenprobleme..
Hihi, die Steigerklänge setzen dir so zu? Interessant, ist zwar sonst auch nicht meine Musik-Richtung, aber ein traditionelles kleines Souvenir.
Liebe Grüße
Elke
Zuerst mal hab ich mich echt gefreut dass ihr mit am Start wart und die Veranstaltung bei euch so gut angekommen ist. Und dann freut es mich riesig wie souverän du (und Chris und Heidrun!) die 6 Stunden durchgezogen hast! Das Wetter war ja alles andere als einfach, aber du hast alles richtig gemacht. Offiziell gilt Ultra glaub ich ab 45km, aber wen juckt das?! Du hattest dir viel weniger vorgenommen und sogar eine Matte mitgebracht (hab ich überhaupt nicht mitbekommen!) und dann am Ende die Marathondistanz hinter dir gelassen. Herzlichen Glückwunsch! Ganz großes Kino :-)
AntwortenLöschenJetzt erstmal gute und sehr verdiente Erholung.
Liebe Grüße, Oliver
Lieber Oliver,
Löschendanke dir nochmals für den Tipp und unermüdliche Motivation zu dieser wirklich gelungenen Veranstaltung! Es war wirklich eine neue, tolle Erfahrung. Mit meiner Distanz hätte ich nie im Leben gerechnet, egal, ob das nun auch "richtiger" Ultra war oder nicht. Unterwegs hatte ich manchmal gedacht, oh, nettes Grasland, perfekt für eine Strandmatte, aber ich spürte keinen Reflex, die dann auszupacken!
Dir auch nochmals herzliche Glückwünsche, wir freuen uns mit dir über Distanz und Platzierung!
Dir auch gute Erholung und Danke!
Liebe Grüße
Elke
Liebe Elke,
AntwortenLöschenauch wenn ich erst jetzt kommentiere, einen Herzlichen Glückwunsch nimmst du hoffentlich noch an! ;-)
Wie unterschiedlich doch Definitionen sind. Ich kenne es so, dass ein Ultralauf ab 50 km beginnt, vielleicht auch, weil es Ultralauf-Meisterschaften erst ab 50 km gibt. Aber warum so formal, du hast mehr als einen Marathon geschafft und ein anderer Begriff macht doch für eine längere Strecke keinen Sinn! Fertig!
Willkommen im Lager der Ultras!!!
Einfach weiter gedieselt und mehr als einen Marathon geschafft, das muss doch auch erst mal angehakt werden! Sehr gut durchgezogen!
In der Hoffnung, dass die Erholung längst weit vorangeschritten, oder abgehakt ist
liebe Grüße Manfred
Lieber Manfred,
Löschenvielen Dank! Ja, wenn so etwas völlig ungeplant passiert, ist es umso erfreulicher! Die Erholung ist durchaus so gut wie erledigt.
Interessant, du bringst noch eine Definition zu "Ultra" ins Spiel! Sehr spannend, dass es da keine so greifbare Größenordnung gibt wie zum Marathon. Übrigens definiert die DUV auch nicht, sie sagt nur, sie ignoriert für ihre Statistik bei 6-Stunden-Läufen Distanzen unter 45 km. Und für Meisterschaften werden 50 km gesetzt. Ist ja auch wichtig, um eine Vergleichbarkeit hinzubekommen.
Wie dem auch sei, ich habe mehr als Marathon geschafft, egal, wie das dann heißt! ;-)
Liebe Grüße, Elke