Das war ja eigentlich alles anders geplant mit den Weihnachtsferien...
Dass der Schnee uns vorenthalten wurde in den schweizer Bergen, nun ja, das kennen wir schon von den meisten vorangegangenen Weihnachtsfesten.
Immerhin war es knackig kalt.
Den Nebel, der uns dann einhüllte, hatten wir aber auch nicht bestellt. Auch wenn er mit der Kälte zusammen malerische Ansichten bot. Selbst Spinnweben bekamen fast mystische optische Wirkung.

Ja, man weiß nie, was einen erwartet...
Als wir zurückfuhren, war ich beim Aussteigen aus dem ungewohnten Auto unserer Freunde einen Moment unkonzentriert. Wahrscheinlich stützte ich mich am Türrahmen ab und schlug die Tür zu.
Dummerweise war aber der Daumen dazwischen. Tja, ein Gefühl als rolle ein LKW darüber. Es gelang mir, die Tür schnell wieder zu öffnen, aber der Schaden war natürlich passiert.
Der weitere Abend war durch die Notfallambulanz geprägt. Immerhin lief im Wartebereich Weihnachtsmusik ("Last Christmas" hat ab sofort für mich einen besonderen Erinnerungswert) und einzelne Schwestern trugen Christbaumkugeln als Ohranhänger. Es lief dort ruhig, entspannt und geordnet ab.
Beim Röntgen zeigte sich schnell, dass der obere Knochen des Daumens gebrochen ist. Das sonstige optische Erscheinungsbild möchte ich lieber nicht weiter beschreiben. Also wurde der sich bildende Bluterguss soweit möglich reduziert und eine Schiene angepasst. Medikamente wurden natürlich auch verordnet. Erfreulicherweise war alles in der Ambulanz vorrätig und wir mussten nicht noch eine Apotheke mit Notdienst suchen.
Nun besteht mein Tagesablauf aus lesen und TV schauen. Und soweit möglich, Dinge mit links erledigen. Was nur begrenzt gelingt.
Nicht tun zu können, was man möchte, nervt ganz schön. Keine Handarbeiten, kein Zeichnen, Schreiben geht nur krakelig. Ich würde ja gern mal ein wenig laufen. Aber schneebedingt ist mir die Gefahr derzeit zu groß, zu stürzen und den Daumen erneut herauszufordern....😕
Also heißt es warten. Schöne Bescherung.
Da muss man sich ablenken. Immerhin, ein äußerst positives Erlebnis.
Kölner Philharmonie, Gastspiel der Neuen Philharmonie Westfalen: "The Sound of James Bond"
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| (Fotos nur vorher/nachher erlaubt) |




Uff, liebe Elke, "Last Christmas" wirst du NIE mehr hören können, ohne an deinen Spitalaufenthalt zu denken. 😂
AntwortenLöschenGut immerhin, dass die Ambulanz ruhig war und alles so professionell lief. Und warum muss es immer die falsche Hand sein? Gerade bei dir, wo die Hände ständig bei deinen Hobbies im Einsatz sind!
Umso schöner der Kontrast mit der Kölner Philharmonie: James Bond mit Live-Orchester, das hätte mir auch gefallen. Sehr gute Ablenkungswahl.
In der Zwischenzeit wünsche ich dir eine gute Besserung! Und vor allem viel Geduld!
Lieb Catrina,
Löschendanke dir! Ja, warum schon wieder die rechte Hand? Wenn ich das mal wüsste... "Last Christmas" war immer schon mein saisonales Lieblingslied, nun hat es noch einen persönlichen Bezug dazu bekommen. :-)
Dieses Konzert war einfach nur der Hammer. Ich bin so froh, dass ich das erleben konnte und ich nicht etwa statt Daumen eine Fußverletzung habe...
Tja, eine Weile muss ich mich noch in Geduld üben, auch wenn es sehr schwer fällt.
Liebe Grüße aus dem verschneiten Rheinland
Elke
Liebe Elke,
AntwortenLöschenwie gemein, dass ein so ein kleiner Bereich des Körpers so viel Einfluß hat! Da sollte man meinen, dass Klimmzüge und Kalimba spielen die einzigen Dinge sind, die momentan nicht gehen, aber nein. :(
Gut, dass du so schnell und professionell versorgt wurdest - da kann man auch mal über "Last Christmas" hinwegsehen ... ;) Gute Besserung weiterhin!
Liebe Doris,
Löschendas stimmt. In Relation zu Beinen oder Armen nervt der Däumling wahrscheinlich schon sehr. Was nicht heißen soll, dass ich da eigene Vergleichserlebnisse haben möchte!
Ich bin auch froh, dass da die Ambulanz so schnell verfügbar war. Aber am besten wäre es gewesen, ich hätte sie erst gar nicht benötigt. Nun denn. Auf zu "Next Christmas"!
Danke und liebe Grüße
Elke
Auaaaaa 😫 Herrjeeehhh
AntwortenLöschenLiebe Elke,
beim Lesen bekomme ich Gänsehaut weil schon der Gedanke an diese Schmerzen unerträglich scheinen!
Hört man da nicht die Engelschöre auf eine eher unweihnachtliche Art und Weise erklingen und das so laut, dass man zu fürchten anfängt, „last Christmas“ verkünde gerade wirklich das letzte schlagende Stündlein? Nee echt … auuuaaaa …
Gut, dass die Westfälischen Philharmoniker einen besänftigenden musikalischen Verband anlegen konnten!
Eine unkomplizierte, vollständige und schnelle Heilung wünsche ich dir bzw dem Daumen!
Liebe Lizzy,
Löschenja, der Schmerz war wirklich grauenhaft. Deswegen konnte ich auch gar nicht hinhören, ob da wer gesungen hat. Kann auch sein, ich habe die Engelsschar mit meinem spontanen Urschrei beim Zuschnappen der Tür vertrieben...
Es war denn erlösend, als ein in der Ambulanz verabreichtes erstes Schmerzmittel ein wenig Linderung brachte. Und jetzt hoffe ich, dass es bald besser wird. Also der akute Schmerz ist weg, außer, ich mache eine falsche Handbewegung.
Das hast du nett gesagt, musikalischer Verband. Der tat wirklich gut. :-)
Danke und liebe Grüße
Elke
Liebe Elke,
AntwortenLöschendas musste ja nicht sein, dass du die Belastbarkeit deines Daumens so dermaßen herausforderst! - Spaß beiseite, aber ich hoffe der Schmerz ist inzwischen so, dass du einen Scherz vertragen kannst!
Jetzt erst einmal wünsche ich dir recht zügige, tiefgreifende und nachhaltige Besserung ... und dass es auch bei falschen Bewegungen nicht allzu schmerzvoll puckert!
James Bond mal anders erlebt ... und das als musikalischen Verband, wie Lizzy es so schön umschreibt!
Freut euch auf das nächste Konzert! - Bis dahin möge der Bruch so komplett verheilt sein, dass du kaum noch in Erinnerung hast, wie sehr es wehgetan hat!
Liebe Grüße Manfred